Mehr Platz für Innovation

Bohrgerätehersteller Geotec Bohrtechnik weiht neues Werksgelände ein

(PresseBox) (Nordkirchen, ) Erfolg bringt Wachstum: Am 10. und 11. Oktober 2008 feierte die Firma Geotec Bohrtechnik die Einweihung ihres neuen Werksgeländes. In der 3.500 Quadratmeter großen Halle steht jetzt dreimal so viel Arbeitsfläche zur Verfügung wie bisher.

Seit 1988 bauen die Gebrüder Zumholz Maschinen und Bohranlagen im westfälischen Nordkirchen. Was als kleiner Maschinenbaubetrieb anfing, ist heute ein bundesweit tätiges mittelständisches Unternehmen, das seit 1996 unter dem Namen Geotec Bohrtechnik firmiert. Geotec hat seinen Platz am Markt mit ganz besonderen Geräten erobert: Die Vertikal-Bohrgeräte "Rotomax" erfüllen nahezu alle Bohraufgaben bis zu einer Teufe von 200 Metern.

Die Stärken der Geräte liegen bei Brunnen- und Aufschlussbohrungen, heutiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Erschließung bodennaher Geothermie. Die Bohrgeräte von Geotec können Bohrungen für Schutzrohre mit einem Durchmesser von 178 mm abteufen. Die Rotomax XL GTC ist eine der größten im Sortiment: Bei einem Gesamtgewicht von 13 Tonnen hat sie das erforderliche Bohrgestänge gleich mit an Bord. Zugleich sind alle auf Gummikettenfahrenden Bohranlagen klein genug, um in auch in engen Hauseinfahrten arbeiten zu können. Die Kunden schätzen zudem besonders die Möglichkeit, die Rotomax auch per Fernbedienung zu steuern. "Dieses Konzept verfolgen wir seit der ersten Maschine", schildert Martin Zumholz, einer der drei Geschäftsführer des Unternehmens. Auch der Grundsatz, die Maschinen komplett zu verkleiden, hat sich am Markt inzwischen durchgesetzt. Das Design setzt dabei auf eine klare Linienführung und bietet neben der Ästhetik den Vorteil das technische Innenleben zu schützen.

Die Konstruktionen werden mit dreidimensionaler CAD-CAM-Technik entwickelt. So können am Computer die Bewegungen und Beanspruchungen der Bauteile simuliert werden, ehe sie in die Fertigung gehen. In der neuen Halle werden die Teile vorbereitet und auf CNC-Bearbeitungszentren nach modernsten Fertigungskriterien in Serie produziert. Nach Lackierung und Montage erfolgt nach Feineinstellung und Testläufen die Endabnahme durch qualifizierte, gut ausgebildete Mitarbeiter. Durch die computergestützte Fertigung sind alle Bauteile so exakt gearbeitet, dass Ersatzteile leicht ausgetauscht werden können und eventuelle Ausfallzeiten kurz bleiben. Auch Zubehör wie Bohrgestänge, Adapter und Spezialwerkzeuge produziert Geotec in gleichbleibend hoher Qualität.

Die Produktpalette wird ständig erweitert. Neu im Programm ist jetzt die Rotomax L für unterschiedliche Bohraufgaben, die bei 980 mm Breite doppelt soviel Leistung bietet wie ihre kleine Schwester, die Rotomax M. Neu ist außerdem ein großes Spezialgerät für den Brunnenbau mit dem Namen Rotomax XL R,

"Wir können jetzt 40 Bohranlagen im Jahr produzieren", so Martin Zumholz. Nach der Erweiterung ist die Montage einfacher geworden. Auch das Lager ist größer: Zum Nutzen der Kunden können viele Ersatzteile vorrätig gehalten werden, für die vorher einfach kein Platz war. Das neue Bürogebäude von Geotec wird mit Erdwärme beheizt. Fünfzig Mitarbeiter hat die Firma heute, darunter auch Auszubildende. Kapazität gibt es für sechzig, Neueinstellungen sind geplant.

Zur Eröffnung wurde die neue Halle zur Messehalle umfunktioniert: Rund dreihundert Fachleute aus dem In- und Ausland kamen nach Nordkirchen, um sich über neue Entwicklungen auszutauschen und um das neue Werksgelände zu besichtigen. Die Arbeit der Rotomax-Anlagen wurde mit einer Geothermiebohrung demonstriert, um das Wechseln der Gestänge, die Einführung der Sonde und das Verpressen der Bohrung vorzuführen.

Die Mitarbeiter der Geotec Bohrtechnik waren an beiden Einweihungstagen im Einsatz, um Bohrgerätfunktionen zu demonstrieren, eine Geothermiebohrung zu zeigen und beim Catering mitzuhelfen. Vielen hundert Interessierte aus der Nachbarschaft kamen um die Firma Geotec Bohrtechnik kennen zu lernen. Gesammelte Spendenbeiträge der beiden Festtage wurden dem Verein "wir helfen leben" zur Förderung krebskranker Kinder in Münster übergeben..

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