CADS - Das neue Türantriebssystem von Bode geht in Serie

Nach zwei Jahren intensiver Entwicklung und Erprobung - Sie finden uns in der Halle 11, Stand B 15

(PresseBox) (Kassel, ) Es ist so weit: Die Gebr. Bode GmbH & Co. KG in Kassel, langjähriger Marktführer für Bustürsysteme, stellt ihr neues Produkt Compact Allround Drive System (CADS) zum Serieneinbau zur Verfügung. Die ersten Busse werden im September 2010 auf der IAA mit dem in die Drehsäule integrierten, rein elektrischen Antriebssystem präsentiert. Danach wird die Produktion des innovativen Türantriebssystems zunächst für Stadtbusse mit Innenschwenktüren aufgenommen. Im kommenden Jahr steht das neue System auch für alle anderen Bustypen - vom wendigen Minibus bis zum hochwertigen Reisebus mit Außenschwenktüren - zur Verfügung.

Seit der Präsentation eines Prototypen vor zwei Jahren hat Bode, auch in intensiver Zusammenarbeit mit der Kasseler Verkehrs-AG und dem Busbetrieb Länstrafiken im mittelschwedischen Örebro, das Hightech-Produkt im realen Praxiseinsatz getestet.

Das neue Antriebssystem ließ auf einer Versuchsanlage nicht nur die Versuchstür mehr als eine Million mal störungsfrei öffnen und schließen, es wurde auch einem umfassenden Praxistest in extremen Wetterzonen und Einsatzräumen unterzogen. Auf dem Arbeitsprogramm standen zudem Extremtests wie Klimatest und Rütteltest.

Seit Juni 2009 erprobt die Kasseler Verkehrs-AG das neue CADS in einem dreitürigen Gelenkbus, der im Linienbetrieb eingesetzt wird. Dazu Karsten Kamutzki, Bereichsleiter Technik Fahrzeuge und stellvertretender Betriebsleiter BO Kraft, BO Strab und EBO: "Nach anfänglich kleineren erforderlichen Anpassungen arbeitet das neue Bode-Türantriebssystem nun einwandfrei. Mehr noch: Das damit ausgestattete Testfahrzeug wird in den täglichen Betriebsberichten inzwischen weniger als der Durchschnitt unserer Busflotte aufgeführt."

Parallel erfolgte ab Januar 2010 ein zweiter klimatisch anspruchsvoller Testeinsatz. Aus Schweden berichtet William Kadic, Werkstattleiter der von Länstrafiken mit der Wartung von Bussen beauftragten Neoman-Niederlassung: "Vom Einsatzbeginn des neuen Türsystems im Wintermonat Januar 2010 mit Temperaturen von -20° bis -28° Celsius über zwei Monate hinweg bis hin zur Sommerzeit mit Temperaturen von + 30° Celsius gab es unglaublicherweise keine einzige Störung bei den Türen... Das ist ein neues Zeitalter von Türantrieben. Alle Daumen hoch für das neue System!" Darüber hinaus entfallen die jährlich zweimal üblichen Einstellungen bei herkömmlichen Türsystemen für den Sommer- beziehungsweise Winterbetrieb.

Kurze Öffnungs- und Schließzeiten, hohe Sicherheit und geringe Standzeiten - das sind die Anforderungen der Verkehrsunternehmen an die Türantriebstechnik der Zukunft. All diesen Anforderungen wird das neue CADS von Bode gerecht.

So umfangreich die Vorteile des neuen CADS sind, so wenig sieht man von ihm. Das gesamte, rein elektrische Antriebssystem ist komplett in die Drehsäule integriert. Es benötigt im Durchmesser kaum mehr Platz als die Drehsäule selbst. So können Bushersteller neue Wege bei der Entwicklung künftiger Busgenerationen beschreiten, insbesondere im Dachvoutenbereich.

Für die Verkehrsunternehmen bedeutet das innovative System weniger Bauteile und damit weniger Ersatzteile und vor allem geringeren Wartungsaufwand. Gegenüber den bisherigen elektrischen Antriebssystemen weist das neue rein elektrische CADS für Innenschwenktüren ein um 8 kg geringeres Gewicht auf. Nicht nur das wird sich auf die Verbrauchskosten auswirken: Aus Schweden hieß es, man werde interessiert beobachten, wie weit sich der Kraftstoffverbrauch reduziere, da ja keine Druckluft für die Türen benötigt wird.

Insbesondere der integrierte Positionsgeber trägt zu einer deutlichen Verringerung von Ausfallzeiten und Servicekosten bei. So passen sich die selbstlernenden Türen automatisch an die sich ändernden Endlagenpositionen an. Damit gehören Zeit- und kostenaufwändige Nachjustierungen der Vergangenheit an.

Neue Maßstäbe auch in punkto Sicherheit und Eingrenzung von Vandalismusschäden

Wird auf die Tür unsachgemäß eingewirkt, schaltet sich das System automatisch frei, Schäden am Antrieb werden so verhindert. Ebenfalls in das System integriert ist die kompakte und leichtgängige Notentriegelungseinrichtung, die standardmäßig eine Rückstellmöglichkeit vom Fahrerarbeitsplatz aus beinhaltet. Hierbei sorgt ein integriertes, energieloses System für ein sicheres Zuhalten der Türen. So sind Schlösser für die Türsysteme nicht mehr nötig.

Künftig aber werden nicht nur die Stadtbusbetriebe von der innovativen Antriebstechnik profitieren: Bisher waren bei Überland- und Reisebussen durch den bisherigen Hubspindelantrieb horizontale und vertikale Bewegungen der Außenschwenktüren notwendig, um die Tür auch bei hohen Geschwindigkeiten zu sichern. Die Türantriebstechnik der Zukunft kommt mit einer horizontalen Bewegung aus - und ist damit wesentlich schneller, ohne Verlust an Zuverlässigkeit. Zur zusätzlichen Sicherheit trägt der Einbau von Drehfallen-Verriegelungen bei. Mittels der Bodeeigenen Türsteuerung bietet das neue CADS darüber hinaus einen optimalen und harmonischen Türlauf - und dies auch in extremen Hang- und Schräglagen der Straße.

Gebr. Bode GmbH & Co. KG

Die 1968 gegründete Gebr. Bode GmbH & Co. KG gehört seit 1995 zur Münchener Schaltbau-Gruppe und ist der Marktführer bei Türen für Busse und Schienenfahrzeuge. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und baut alle Türsysteme selbst. Mit höchster Qualität und Flexibilität setzt das Unternehmen Maßstäbe und stellt mit seinen Serviceleistungen einen verlässlichen Partner für Industrie und Verkehrsunternehmen dar. Die Türen für den deutschen Markt werden am Standort Kassel produziert. Weitere Produktionsstandorte befinden sich in den USA, Polen und der Türkei.

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