CeBIT 2009: Datenschutz ade - der gläserne Bürger?

Was muss der Staat tun und was sollte er besser lassen?

(PresseBox) (Bochum, ) Das waren nur zwei Fragen, mit denen sich die heutige Live-Talkrunde in der G Data Arena auseinandersetzte. Die Moderatoren Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph diskutierten zusammen mit ihren Gästen über die neuen Datenschutzgesetze und deren Folge für Staat und Bürger. Mit auf dem Podium saßen Dr. Alexander Dix (Landesdatenschutzbeauftragter Berlin), Dr. Bernhard Rohleder (Hauptgeschäftsführer BITKOM), Nico Reiners (Rechtsinformatiker der Uni Hannover) und Ossi Urchs (Medienexperte und Internet-Guru).

Die Fragen des Tages:

Grenzen des Datenschutzes? Was kann bzw. was muss der Staat tun und was soll er lassen? Was sollten und können wir selbst für mehr Datenschutz tun?

Das sagten die Experten:

Dr. Alexander Dix, Landes-Datenschutzbeauftragter:
"Wer Abends gemütlich vor dem Computer sitzt und im Internet surft, merkt meist nicht, dass ihm dabei die ganze Welt zugucken kann."

Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer BITKOM:
"Viel zu oft werden die Nutzer nicht in die Diskussion einbezogen - die Datenschutzdebatte wird dann zum 'Diskurs zu Lasten Dritter'. Die Datenschutzdiskussion leidet vielfach darunter, dass sie nur zwischen der Wirtschaft und den Daten-, bzw. Verbraucherschützern geführt wird. Der eigentlich Betroffene - nämlich der Nutzer - wird jedoch bislang so gut wie gar nicht befragt."

Nico Reiners, Rechtsinformatiker der Uni Hannover:
"Wegen der schnellen technischen Entwicklung war Datenschutz durch Aufsichtsbehörden nie wichtiger als heute, da der Nutzer auf qualifizierte Hilfe und Information angewiesen ist."

Ossi Urchs, Medienexperte und Internet-Guru:
"Unser Verständnis von 'Privatsphäre' hat sich ganz offensichtlich grundlegend gewandelt, wie man an den 'Sozialen Netzwerken' im Web deutlich erkennen kann. Insbesondere die mittelbaren Folgen ('Das Internet vergisst nichts') sind den Nutzern, wenn überhaupt, nur ansatzweise klar. Datenschutz als Schutz der Nutzer vor sich selbst ist daher heute wichtiger denn je."

Das Fazit des Moderatoren-Teams:

Wolfgang Rudolph: "Datenhygiene ist der beste Selbstschutz im Internet; Datensparsamkeit ist keine Schande."

Wolfgang Back: "Es stellt sich heraus, dass immer noch Wissen zählt beim Surfen im Internet. Überall lauern Fallen, die manchmal unwissentlich zu familiären Problemen führen können. Die Generationen müssen viel dazu lernen."

G DATA Software AG

Die G Data Software AG, mit Unternehmenssitz in Bochum, ist ein innovatives und schnell expandierendes Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen. Als Spezialist für Internetsicherheit und Pionier im Bereich Virenschutz entwickelte das 1985 in Bochum gegründete Unternehmen bereits vor mehr als 20 Jahren das erste Antiviren-Programm.

Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen für Endkunden, den Mittelstand und für Großunternehmen.

Als Qualitätsführer vereint G Data in seinen Produkten die besten Sicherheitstechnologien der Welt. Beispiele hierfür sind die DoubleScan-Technologie mit zwei unabhängigen Virenscannern oder der Sofortschutz OutbreakShield. Seit fünf Jahren hat kein anderer europäischer Hersteller von Security-Software mehr nationale und internationale Testsiege und Auszeichnungen errungen als G Data.

G Data Security-Lösungen sind in weltweit in mehr als 40 Ländern erhältlich.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.