Funkwerk sorgt mit TETRA für mehr Sicherheit im Justizvollzug

(PresseBox) (Kölleda / Thür., ) .
- Pilotprojekt: JVA Straubing wird als erste deutsche Strafanstalt mit kompletter Personen-Notsignalanlage und professionellem Messagingsystem mit TETRA-Technologie ausgestattet
- Absicherung des Justiz-Personals durch neue TETRA-Funkgeräte mit automatischer und manueller Alarmierung sowie raumgenauer Lokalisierung
- Innovative Personensicherungs-Lösungen international stark gefragt

Justizvollzugsanstalten sind unter anderem dazu da, um die Außenwelt vor Straftaten zu schützen. Das gelingt jedoch nur, wenn die 'Innenwelt' maximalen Sicherheitsanforderungen gerecht wird. Immer wichtiger werden dafür intelligente Lösungen, die den Schutz der Mitarbeiter mit einer automatisierten Alarmierung und damit schnelleren Zugriffsmöglichkeiten im Gefahrenfall verbinden. Eine der weltweit innovativsten Anlagen dafür wird jetzt in der Justizvollzugsanstalt Straubing installiert. Hier, wo rund 850 Insassen mit meist langjährigen Haftstrafen einsitzen, sorgt künftig eine TETRAgestützte Personen-Notsignalanlage (PNA) von Funkwerk für noch mehr Sicherheit. Es ist ein Pilotprojekt: Straubing ist die erste deutsche Strafanstalt, die solch ein umfassendes Kommunikationssystem auf Basis des Mobilfunk-Standards TETRA erhält.

Zuverlässige Kommunikation in jeder Lage

Das entscheidende Plus der TETRA Lösung von Funkwerk gegenüber herkömmlichen Systemen ist die hohe Zuverlässigkeit der Ortung im Alarmierungsfall, die Stabilität der Mobilfunk-Verbindung zwischen den einzelnen Personen und der Einsatzzentrale sowie ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum. TETRA bietet als digitaler Mobilfunk-Standard speziell für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) alle Vorteile professioneller Kommunikation und vereint Sprachkommunikation, Status- sowie Ortungsinformation mit einer leistungsfähigen Datenübertragung. Unsere langjährige Erfahrung als führender Anbieter von professionellen Personen-Notsignalanlagen ist direkt in die Entwicklung der TETRA Geräte eingeflossen. Sie lassen sich nahtlos in vorhandene und zukünftige Leitstellen- und Gebäudemanagement-Systeme integrieren und bieten so auch maximale Investitionssicherheit. Speziell für den Einsatz in personensicherheitsrelevante Einrichtungen wie Justizvollzugsanstalten entwickelte Funkwerk die FT4 S-Gerätegeneration.

Diese Geräte verfügen über vier willensabhängige und vier willensunabhängige, frei parametrierbare Alarmarten. So können Anwender im Ernstfall durch Betätigen der Notruftaste sofort Alarm auslösen. Durch unterschiedlich häufiges Drücken der Notruftaste kann der Träger der Einsatzzentrale die Dringlichkeit des Alarms verdeutlichen. Ist ein eigenständiger Hilferuf des Nutzers nicht mehr möglich, greifen selbsttätige Alarmierungen: Befindet sich das Handset etwa über einen längeren Zeitraum in der Horizontalen wie nach einem Sturz, wird automatisch ein Lage-Alarm an die Einsatzzentrale ausgesendet. Ebenso kann ein Ruhe-Alarm ausgelöst werden, wenn sich der Träger bzw. das Handset längere Zeit nicht bewegen. Zudem geben die Mobilgeräte eine Alarmmeldung ab, sollte sich die Trägerperson nach einer vereinbarten Zeit nicht zurückmelden (Zeitalarm) oder das Gerät gewaltsam entwendet werden (Verlustalarm). Damit ist im Notfall ein schnelleres Eingreifen gewährleistet.

Nachholbedarf bei Modernisierung von Justizvollzugsanstalten

Gerade auf weitläufigen Geländen wie der JVA Straubing ist eine zuverlässige Ortung von Personen von besonderer Bedeutung. Fehler und Ungenauigkeiten können im Extremfall schwerwiegende Folgen haben. Mit den neuen TETRA-Endgeräten der Serie FT4 setzt Funkwerk in punkto Robustheit und Zuverlässigkeit neue Maßstäbe. Die Mobilgeräte können über induktive Sender geortet werden, so dass eine raum- und etagengenaue Ortung einer in Not geratenen Person möglich ist. Das erhöht nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter, sondern erfüllt auch objektiv die höchsten Anforderungen des Arbeitsschutzes für sogenannte gefährdete Einzelarbeitsplätze wie in der JVA.

Nicht nur in Deutschland - hier ist Funkwerk Marktführer bei PNAs - sondern international interessiert man sich verstärkt für innovative Sicherheitssysteme. Während Deutschland bei der Modernisierung der Justizvollzugsanstalten bereits gut vorangekommen ist, haben andere Länder und Regionen noch großen Nachholbedarf. 'Wir haben bereits in den ersten Ländern Mittel- und Zentraleuropas Justizvollzugsanstalten mit PNA ausgerüstet. Jetzt werden unsere Lösungen vermehrt auch in Osteuropa und angrenzenden Regionen nachgefragt. Gerade mit der Einführung von TETRA bei den Sicherheitsbehörden entwickelt sich daraus ein Multimillionen-Markt', beschreibt Funkwerk-Vorstand Dr. Hans Grundner das Potenzial.

Funkwerk AG

Die Funkwerk AG mit Sitz in Kölleda bei Erfurt entwickelt, produziert und vermarktet lösungsorientierte Kommunikations- und Informationssysteme, die in Fahrzeugen, Verkehrsbetrieben, Unternehmen sowie Institutionen eingesetzt werden. Mit den vier Geschäftsbereichen Traffic & Control Communication (Kommunikations-, Management- und Informationssysteme für Transport, Verkehr und Industrie), Automotive Communication (Kommunikationseinrichtungen für Fahrzeuge), Enterprise Communication (Telekommunikationslösungen, Netzwerke und Datensicherheit für Unternehmen) sowie Security Communication (Personensicherung, Videoüberwachung und Objektschutz) ist Funkwerk in Zukunftsmärkten strategisch gut positioniert.

Weitere Informationen zur Funkwerk AG finden Sie im Internet unter www.funkwerk.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.