Weltkrebstag: Hautkrebsfrüherkennung mit digitaler Unterstützung und Telemedizin

Ärzte haben weltweit Zugang zu Zweitmeinung von Experten

(PresseBox) (Bad Birnbach, ) Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto eher kann mit einer Therapie begonnen werden. Mithilfe der Auflichtmikroskopie können Ärzte Muttermale stark vergrößert betrachten und dokumentieren. Im Gegensatz zum bloßen Auge werden auch kleine Veränderungen frühzeitig erkannt. Für die detaillierte Diagnose von Hautkrebs stehen verschiedene Technologien zur Verfügung. Ab sofort unterstützt ein Netzwerk von internationalen Experten Ärzte bei der Beurteilung von Muttermalen. FotoFinder präsentiert diese Ansätze auf dem Kongress der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) vom 24.-25.02.2012, zeitgleich zum Deutschen Krebskongress, in Berlin.

Mobile Untersuchung von Muttermalen und Expertenmeinung

Mit dem handyscope Aufsatz für iPhone nehmen Ärzte vergrößerte Muttermalbilder auf - in der Praxis und unterwegs. Die vergrößerten Abbildungen zeigen auf dem Bildschirm deutlich alle Auffälligkeiten. Damit auch Nicht-Fachärzte Patienten eine fundierte Diagnose liefern können, gibt es den FotoFinder Hub. Dieser persönliche, gesicherte Webspeicher ermöglicht Ärzten Bilder in einer Datenbank zu speichern und in zweifelhaften Fällen eine Zweitmeinung von einem Experten für Auflichtmikroskopie anzufordern.

"Die Vernetzung von Ärzten aller Disziplinen mit Hautkrebsexperten ist der Grundgedanke des FotoFinder Hub. Unser Ziel ist es, mehr Ärzten Zugang zu einer qualifizierten Zweitmeinung zu geben, damit Hautkrebs in einem früheren Stadium erkannt wird", erläutert Andreas Mayer, Geschäftsführer von FotoFinder Systems.

Digitale Überwachung der gesamten Haut

Spezialisierte Hautkliniken und Praxen kombinieren Auflichtmikroskopie mit einer standardisierten Ganzkörperdokumentation der Haut. Beim sogenannten "Body Mapping" wird die komplette Haut eines Patienten von Kopf bis Fuß systematisch fotografiert. Das Ergebnis wird gespeichert. Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen werden Vergleichsbilder erstellt und automatisch am Bildschirm analysiert. Dabei werden neue oder veränderte Muttermale von der Software markiert. Anschließend werden auflichtmikroskopische Bilder aller Muttermale aufgenommen, die einer langfristigen Kontrolle bedürfen. So kann der Patient sichergehen, dass Veränderungen der Struktur von Muttermalen frühzeitig erkannt werden.

Diese Kombination aus Ganzkörperfotografie und Auflichtmikroskopie bietet Risiko- und Angstpatienten Sicherheit. Ein unnötiges Entfernen von Muttermalen wird durch die genaue Verlaufsdokumentation vermieden. "Spezialisten schätzen nicht nur die Zeitersparnis bei diesem standardisierten Verfahren, sondern auch die Softwareunterstützung bei der Erkennung neuer Muttermale", verdeutlicht Andreas Mayer, Geschäftsführer vom FotoFinder Systems.

FotoFinder Systems GmbH

Das Familienunternehmen aus Bayern wurde 1991 gegründet und ist weltweit führender Hersteller von Bildsystemen für die Dermatologie. Schwerpunkt ist dabei die Hautkrebsdiagnostik mittels digitaler Dermatoskopie. Daneben werden FotoFinder Bildsysteme auch in der Ästhetik und klinischen Forschung verwendet. Niederlassungen in Italien und den USA sowie ein globales Netz von Distributoren ermöglichen eine weltweite Präsenz. 2011 wurde das Unternehmen mit dem Bayerischen Exportpreis ausgezeichnet. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter. Gefertigt wird ausschließlich am Produktionsstandort in Deutschland.

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