Neue Studie zum Cost-Benefit-Sharing in Netzwerken

FIR unterstützt Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Logistikkonzepte

(PresseBox) (Aachen, ) Seit Februar 2008 entwickelt das FIR an der RWTH Aachen im Forschungsprojekt "Cost-Benefit-Sharing in Netzwerken (CBS-Net)" ein Verfahren, mit dessen Hilfe die Kosten- und Nutzenfaktoren in einem Netzwerk ermittelt werden können.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden jetzt in der Studie "CBS-Net - Cost-Benefit-Sharing in Netzwerken" veröffentlicht. Die Studie aus der Veröffentlichungsreihe "FIR-Edition Forschung" beleuchtet, wie eine gleichberechtigte Beziehung zwischen Unternehmenspartnern im Rahmen der Umsetzung von Supply-Chain- Management-Konzepten geschaffen werden kann. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, die Kosten und Nutzen einer SCM-Implementierung nutzengerecht zwischen den beteiligten Akteuren aufzuteilen. Zudem ermöglicht das Verfahren ein unternehmensübergreifendes Controlling der Wertschöpfungskette.

Dadurch können zum Beispiel mit der Abtretung der Lagerführung an einen Lieferanten (ein sogenanntes Vendor-Managed-Inventory-Konzept) die notwendigen Investitionen (wie zum Beispiel Lagerausstattungen) erfasst und monetäre Effekte (wie beispielsweise Bestandssenkungen) auf die Partner verteilt werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einen Software-Prototyp überführt, wodurch eine Verfahrensdurchführung für weitere Unternehmen möglich wird.

"Auf der Grundlage eines SCM-Zielsystems ist ein Verfahren entstanden, das eine netzwerkspezifische Bewertung von Prozessmodellen ermöglicht", so Jan Helmig, wissenschaftlicher Mitarbeiter am FIR und Mitautor der Edition CBS-Net.

Die Studie "CBS-Net - Cost-Benefit-Sharing in Netzwerken" (ISBN: 978-3-934318-93-9) kann für 25,- Euro beim FIR unter www.fir-edition.de oder über www.amazon.de erworben werden.

Weitere Informationen zum FIR sind online abrufbar: www.fir.rwth-aachen.de

FIR an der RWTH Aachen

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (FIR) ist ein selbstständiger Forschungsdienstleister an der RWTH Aachen mit mehr als 55-jähriger Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung. Das FIR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und zählt rund 150 Mitgliedsunternehmen und Verbände mit mehr als 50 000 angeschlossenen Unternehmen.

In den drei Forschungsbereichen Dienstleistungsmanagement, Informationsmanagement und Produktionsmanagement gestalten in einer Netzorganisation rund 120 wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte die Betriebsorganisation im Unternehmen der Zukunft.

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