"Für Krankenhäuser so sicher wie Online-Banking"

Vom Erstkontakt bis zur Entlassung gewährleistet Internettechnologie die geeignete Behandlung ausländischer Patienten

(PresseBox) (Aachen, ) „Mit der IT-Plattform Medical Export werden Krankenhäuser jetzt rundum bei der Behandlung ausländischer Patienten unterstützt: vom Erstkontakt bis zur Entlassung“, erklärt Tobias Rhensius vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. „Die im interdisziplinären Projekt Medical Export entwickelte Methode berücksichtigt bei der Auswahl medizinischer Dienstleistungen für ausländische Patienten nun Aspekte wie Verfügbarkeit, Anwendbarkeit oder Wirtschaftlichkeit.“

Der Gesundheitssektor ist in Deutschland mit 4,3 Millionen Arbeitnehmern und 240 Milliarden Euro Umsatz jährlich einer der größten Wirtschaftssektoren. Steigende Ausgaben und sinkende Einnahmen zwingen jedoch die Beteiligten zur stärkeren Betrachtung der Kosten ihrer Dienstleistungen. Mit ausländischen Patienten realisieren Krankenhäuser hierbei zusätzliche Einnahmen. Doch nur eine umfassende Analyse der Leistungen und Potenziale sowie ein systematischer Abgleich mit der eigenen Strategie ermöglichen den Krankenhäusern eine geeignete Behandlung, stellt Astrid Giernalczyk vom FIR fest.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt Medical Export hat nun Methoden und Werkzeuge zur Erschließung des Geschäftsfeldes „medizinische Dienstleistungen für Patienten aus dem Ausland“ entwickelt. Das FIR hat in enger Zusammenarbeit mit Siemens, MUL Services sowie neun Krankenhäusern eine neue Methode und eine entsprechende IT-Plattform entwickelt, die sämtliche Prozesse rund um die Behandlung ausländischer Patienten unterstützen.

Mit der Methode können Dienstleistungen identifiziert werden, die für den Export, sprich: das Angebot an ausländische Patienten, geeignet sind. Auf dieser Basis können Krankenhäuser strategische Ziele formulieren und konkrete Maßnahmen planen und umgesetzen. Die IT-Plattform dient dann der Umsetzung von Marketingmaßnahmen, sodass eine Beschreibung der angebotenen Leistungen marktgerecht platziert werden kann, und unterstützt alle weiteren Prozesse wie beispielsweise Dokumentenaustausch, Angebotserstellung und Abrechnung.

Die Ergebnisse des dreieinhalb Jahre währenden Projektes stellen die Partner auf der Abschlussveranstaltung am 26. März in Aachen vor: ein Referenzprozess, die Methode, die IT-Plattform Medical Export sowie die Ergebnisse der Projektevaluation. Außerdem erklären die Anwendungspartner, wie sie die Behandlung internationaler Patienten organisieren. Abschließend werden mit Bezug auf die heutigen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssektor aktuelle Initiativen aufgezeigt, darunter die Gesundheitsregion Aachen und State-of-the-Art-Lösungen aus der Krankenhaus-Praxis.

Weitere Information und die Anmeldung zur Veranstaltung ist online abrufbar unter www.medical-export.de oder www.fir.de/veranstaltungen

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