FIR entwickelt neue Methodik zur Planung und Bewertung von RFID-Systemen

Fachbuch zur „RFID-Business Case Calculation“ vorgelegt

(PresseBox) (Aachen, ) „Planung und Bewertung von RFID-Projekten erfordern zwingend ein methodisches Vorgehen“, erklärt Tobias Rhensius vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Deshalb hat das FIR im Rahmen des von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekts „Assessment des RFID-Einsatzes anhand einer Kosten-Nutzenbewertung von RFID-Systemen für mittelständische Unternehmen (RFID-EAs)“ ein Vorgehen zur „RFID-Business Case Calculation (RFID-BCC)“ entwickelt. Dieses deckt sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Aspekte ab. Die Ergebnisse erscheinen Anfang April als Fachbuch in der Reihe „FIR-Edition Forschung“ unter dem Titel „Kosten- und Nutzenbewertung von RFID-Anwendungen“.

Bereits im November 2008 legten Rhensius und sein Kollege Matthias Deindl eine griffige Studie für diejenigen vor, die sich innerhalb ihres beruflichen Umfelds mit dem RFID-Einsatz befassen. Das Handbuch in der Reihe „FIR-Edition Studien“ mit dem Titel „Metastudie RFID: Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen der RFID-Implementierung“ bietet schnell einen umfassenden Überblick über den Status Quo des RFID-Einsatzes und erleichtert damit, die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.

Die jetzt vorgelegte RFID-BCC beantwortet die Frage nach der Wirtschaftlichkeitsberechnung von RFID-Systemen. Die Grundlage dafür bildet die Analyse des Objekt- und Informationsflusses. Darauf aufbauend werden die Abläufe unter Berücksichtigung der RFID-spezifischen Potenziale sowie den örtlichen Gegebenheiten neu gestaltet. Dabei wird auch die technische Machbarkeit des jeweiligen Szenarios geprüft. Die einzelnen Schritte der RFID-BCC werden durch IT-Tools unterstützt. Auf diese Weise können Einsparungen und qualitative Verbesserungen identifiziert und bewertet sowie Investitions- und Betriebskosten bestimmt werden.

Im Rahmen des Projekts RFID-EAs wurde die Wirtschaftlichkeit von RFID-Lösungen in mehreren Pilotprojekten untersucht. Durch die enge Einbindung der Projektpartner Schuhaus Bockstiegel, Dalli, Universitätsklinikum Aachen und Zentis wurden sowohl die Praxistauglichkeit der entwickelten Methoden als auch die Anwendbarkeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sichergestellt.

„Die RFID-BCC zeigt auf, wie KMU den Einsatz von RFID planen und bewerten können. Sie liefert somit eine exzellente Entscheidungsvorlage für derartige Investitionen“, erklärt Mitautor Daniel Dünnebacke vom FIR.

Die Vorträge der Abschlussveranstaltung und weitere Information zum Projekt sind abrufbar unter www.rfid-eas.net. Beide Fachbücher können beim FIR in Aachen, unter www.fir.rwth-aachen.de oder über den gut sortierten Buchhandel bestellt werden.

Neuerscheinung Anfang April 2009:
Rhensius, Tobias; Dünnebacke, Daniel: Kosten- und Nutzenbewertung von RFID-Anwendungen. FIR-Edition Forschung, Bd. 1. Hrsg. Günther Schuh; Volker Stich. Aachen: Forschungsinstitut für Rationalisierung, 2009. ISBN: 978-3-934318-91-5. 25 Euro

Im November 2008 vorgelegt:
Rhensius, Tobias; Deindl, Matthias: Metastudie RFID: Eine umfassende Analyse von Anwendungen, Nutzen und Hindernissen der RFID-Implementierung. FIR-Edition Studien, Bd. 1. Hrsg. Günther Schuh; Volker Stich. Aachen: Forschungsinstitut für Rationalisierung, 2008. ISBN: 978-3-934318-65-6. 25 Euro

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