Wenn der Blitz in den PC einschlägt

Immer mehr Gewitter bedrohen die Hardware

(PresseBox) (Bonn, ) Besonders betroffen: Baden-Württemberg, Hessen und Bayern
Bonn – Der Klimawandel trifft auch jeden Computer-User. Immer mehr Gewitter
bedrohen mit Überspannungen im Stromnetz jede Hardware bis hin zum Totalschaden.
Selbst einen indirekten Blitzeinschlag überleben die betroffenen Geräte selten, berichtet
der Computer-Informationsdienst „Das PC-Andwender-Handbuch" aus dem Fachverlag
für Computerwissen. Die Platinen von PCs oder Druckern weisen nach einem solchen
Einschlag häufig Brandspuren auf. Röhrengeräte implodieren sogar gelegentlich.
Besonders betroffen sind Computernutzer in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern.
In diesen Bundesländern ist die Einschlagsdichte laut Blitzinformationsdienst Siemens
am dichtesten. Insgesamt hat die Anzahl der Blitzeinschläge in Deutschland nach
Versicherungsstatistiken in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Danach hat
sich die Blitzhäufigkeit seit 2000 auf über 2,6 Millionen Einschläge im Jahr 2007
verdreifacht. Zudem werden die Gewitter immer schwerer.
Der Blitzschlag aus dem Internet
Plötzliche Überspannungen treffen die Hardware jedoch nicht nur über das Stromnetz.
Sie können auch über Telefon– und Internetanschluss oder Antennenleitungen in den
PC und die angeschlossenen Geräte gelangen, warnt der Informationsdienst. Schäden
können auch Stromschwankungen im Netz des Energieversorgers oder Schaltimpulse
starker Stromverbraucher wie Motoren, Schweißgeräte oder sonstige Elektrogroßgeräte
verursachen.
Bester Schutz: Stecker raus
Der wirksamste Schutz gegen die Auswirkungen von Blitzschlag ist, bei Gewitter und
längerer Abwesenheit alle Geräte einschließlich Telefon und Internetanschluss vom
Netz zu trennen und das Antennenkabel aus der Anschlussbuchse zu ziehen. „Denn
auch der beste Überspannungsschutz für den privaten Einsatz versagt bei einem
direkten Blitzeinschlag.“
Hochwertige Überspannungsschutz-Steckdosenleisten schützen hingegen vor
Stromschwankungen und Spannungsspitzen durch Schaltimpulse. Eine Alternative stellt
eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) dar. Sie schützt laut „PC-Anwender-
Handbuch“ ebenfalls wirksam vor Spannungsspitzen und ermöglicht zudem das
Herunterfahren des PC-Systems bei Stromausfall, wodurch keine Daten verloren gehen
und Schäden am Betriebssystem vermieden werden. Allerdings wird die USV bei
starken Überspannungen ebenfalls beschädigt und muss ersetzt werden.

Fachverlag für Computerwissen

Der Fachverlag für Computerwissen gehört zur Verlagsgruppe des Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, zu der insgesamt 10 Fachverlage zählen. Die Loseblattzeitschriften, Informationsdienste und Online-Portale des Verlages ergänzen und flankieren individuelle Beratung und Seminarangebote. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen, dem FID Verlag GmbH Fachverlag für Informationsdienste, belegte der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG laut Ranking des Buchreportes vom März 2008 "Die 100 größten deutschen Verlage" mit Rang 6 wieder einen Platz unter den Top 10 der Fachverlage und Rang 12 unter allen deutschen Verlagen.

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