IRENA springt auf 100

(PresseBox) (Bonn/Berlin, ) Die Zahl der Mitgliedsstaaten der neu gegründeten Weltorganisation International Renewable Energy Agency (IRENA) ist sprunghaft auf 100 angewachsen. In allen Mitgliedsländern zusammen leben mehr als 3,2 Milliarden Menschen. Bis zur Versammlung aller IRENA-Mitgliedsländer Ende Juni in Sharm El Sheik (Ägypten) werden voraussichtlich etliche weitere Regierungen beitreten. Die USA und Australien haben ihre IRENA-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt.

"IRENA ein Magnet ist für alle, die erkannt haben, dass die Erneuerbaren Energien der Schlüssel zur Energieversorgung der Zukunft sind", sagte EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer. "Die Zahl von über drei Milliarden Menschen in den IRENA-Staaten ist enorm. Eines nicht allzu fernen Tages, wenn die fossilen und atomaren Energien verbraucht und vollständig abgelöst sind, werden alle Menschen auf dieser Erde die Erneuerbaren Energien nutzen."

IRENA war am 26. Januar 2009 von zunächst 75 Ländern in Bonn gegründet worden. Darunter waren - neben den drei dazu einladenden Regierungen Deutschlands, Dänemarks und Spaniens - unter anderem Argentinien, Chile, Frankreich, Italien, alle skandinavischen Staaten, Nigeria, Österreich, Polen, Südkorea, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Seitdem kamen Indien, Kenia, die Schweiz, Pakistan und zahlreiche weitere Länder hinzu.

Ideengeber und treibende Kraft der weltweiten Erneuerbare-Energien-Agentur war Hermann Scheer, der als EUROSOLAR-Präsident 1990 dazu den Anstoß gegeben hatte. In der letzten Phase des Gründungsprozesses hatten sich die Bundesregierung sowie Dänemark und Spanien dafür eingesetzt. IRENA soll die Einführung und Nutzung Erneuerbarer Energien weltweit beschleunigen und koordinieren. Um den Sitz der Organisation hat sich neben anderen Ländern Deutschland mit Bonn beworben.

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