Solarmodule werden „seetüchtig“

Emmvee-Module bestehen Salznebelkorrosionstest

(PresseBox) (Berlin, ) Berlin, 11. November 2010. Das Emmvee-Modul ES-230 P60 wurde vom Institut Albarubens auf Korrosionsbeständigkeit in extremen Bedingungen getestet. Ende Oktober erhielt Emmvee das Zertifikat über den bestandenen Salznebelbeständigkeit-Test.

Die Module von Emmvee wurden in einer Kammer extremen korrosionsfördernden Bedingungen ausgesetzt. In einer Kammer wird mittels einer gesprühten Salzlösung eine korrosionsfördernde Atmosphäre gebildet. Die exponierten Teile werden so von der Korrosion angegriffen. Unter den Testbedingungen beschleunigt sich der Korrosionsvorgang der Module und die Überzüge verlieren ihren Korrosionsschutz. Die Teile werden schneller als bei normalen Bedingungen in der Anwendung korrodiert und man kann sehen, wie sich die Korrosion entwickelt. Die Dauer der Prüfung hängt von der Anforderung der Beschichtung ab. Da die Konzentration der wässrigen Salzlösung, Temperatur, Druck und pH-Wert konstant eingehalten werden müssen, können die Ergebnisse reproduziert werden.
„Emmvee-Module sollen viel aushalten und lange funktionieren. Auch unter relativ extremen Bedingungen. Der Salznebelkorrosionstest zeigt, dass unsere Module auch in der Nähe zum Meer reibungslos funktionieren. Wir empfehlen einen Mindestabstand von 500 Metern zum Meer“, so Steffen Graf, Geschäftsführer von Emmvee Photovoltaics GmbH.

EMMVEE Photovoltaics GmbH

Emmvee ist ein deutsch-indischer Entwickler und Hersteller von mono- und polykristallinen Solarmodulen. Das Unternehmen bietet vielfältige Lösungen für netzgekoppelte oder netzunabhängige Anwendungen im Bereich der solaren Stromerzeugung an. Die Produktpalette umfasst derzeit 20 unterschiedliche Module.
Emmvee wurde 1992 von D.V. Manjunatha in Bangalore gegründet und stellte zunächst solar-thermische Produkte her. Sukzessive wurde das Geschäft um weitere Standbeine ergänzt. Heute arbeiten rund 650 Personen weltweit in den drei Bereichen Photovoltaik, Solarthermie und Glasveredelung.

Emmvee legt Wert auf langfristige Kooperationen. So auch in der Zusammenarbeit mit den Herstellern der Komponenten. Alle Komponenten der Module sind Markenprodukte. Viele kommen aus Deutschland. Der überwiegende Teil der Module wird mit Zellen von Bosch und Q-Cells verbaut. Zwei Modultypen werden mit Zellen des US-amerikanischen Herstellers Suniva bestückt. Emmvee war der erste Hersteller, der auf das strukturierte Solarglas Albarino P und G gesetzt hat. Die Produktion findet in Bangalore, Indien, auf deutsch-schweizerischen 3S/ Somont Maschinen statt.

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