ELMA präsentiert CompactPCI Serial-System fürs Testlabor

(PresseBox) (Pforzheim, ) Der Einzel- und Systemlösungsanbieter ELMA hat ein CompactPCI PlusIO-Testsystem nach PICMG CPCI-2.30-Standard vorgestellt. Der "kleine Bruder" der beiden 19 Zoll-Varianten verfügt über insgesamt acht Slots, von denen ein Systemsteckplatz für die CPU, vier für Peripheriekarten und weitere drei für CompactPCI Legacy-Karten vorgesehen sind. ELMA-Geschäftsführer Paolo Putzolu sieht in dem kompakten Tischsystem einen Kundenwunsch erfüllt: "Bevor eine neue Technologie in die Serverschränke gelangt, sind Tests notwendig. Wir wurden mehrfach darum gebeten, ein kleineres System zu bauen, das im Elektrolabor nicht zu viel Platz einnimmt. Diesen Komfort können wir unseren Kunden nun anbieten."

CompactPCI Serial gilt als Nachfolgetechnologie des mittlerweile veralteten CompactPCI-Standards. Die bewährte IEEE 1101.1-Mechanik aus der PICMG 2.0 CompactPCI-Spezifikation wird um die Protokolle USB2, USB3, SATA, PCI Express und Ethernet erweitert. Dieses Spektrum ermöglicht Highspeed-Prozesse, die nach der alten Spezifikation PICMG 2.0 CompactPCI noch nicht zu erreichen waren. Hierzu benutzt CompactPCI Serial serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zum Datendurchsatz. Diese Wahl ermöglicht eine immense Steigerung der Übertragungsgeschwindigkeit.

Da der alte Technologie-Standard aber nicht mit den neuen Steckverbindern kompatibel ist, wurde zum einfacheren Umstieg eine Hybridtechnologie entwickelt. Die Spezifikation trägt die Bezeichnung PICMG 2.30 CompactPCI PlusIO. Das bedeutet, dass alte PICMG 2.0 CompactPCI-Rechner via CompactPCI PlusIO mit CompactPCI Serial-Technologie zusammenarbeiten können. Es ist somit kein Komplettaustausch notwendig.
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