Innovative Verbindungstechnik für den Leichtbau

EJOT setzt Maßstäbe beim neuen Zukunftstrend

(PresseBox) (Bad Berleburg, ) Der Begriff „Leichtbau“ in all seinen Facetten und Ausprägungsformen ist mittlerweile einer der zentralen Ansatzpunkte branchenübergreifender Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten innovativer Unternehmen. Allein die Eingabe des Begriffes in eine der bekannten Internet-Suchmaschinen ergibt nicht weniger als 500.000 Suchergebnisse und damit Zugang zur gleichen Anzahl von mehr oder weniger relevanten Internet-Seiten zu diesem Thema. Das Spektrum potentieller Anwendungsgebiete, in dem innovative Leichtbau-Materialien eingesetzt werden, lässt sich indes nur erahnen. So werden beispielsweise im Profi-Radsport mittlerweile Rennräder eingesetzt, die überwiegend aus Karbon-Werkstoffen hergestellt, gerade mal 6,8 kg auf die Waage bringen und den selben Belastungen standhalten wie herkömmliche Rahmen aus Aluminium. Dieses Minimalgewicht fordert die entsprechende Norm im Profi-Radsport, technisch möglich sind mittlerweile Gesamtgewichte weit unterhalb von 6 kg.

Doch auch außerhalb des Profisportes, wo solche Entwicklungen bekanntermaßen immer bis auf die Spitze des technisch Machbaren getrieben werden, finden sich zunehmend Anwendungen aus Leichtbau-Werkstoffen, so zum Beispiel bei Haushalts-Produkten der „Weißen Ware“, dem weiten Feld der Forst- und Landwirtschaft oder im Automotive-Bereich. Insbesondere in der Automobil-Branche hat das Thema Leichtbau eine sehr hohe Priorität, da in diesem Bereich eine der zentralen Forderungen an die Eigenschaften der Fahrzeuge von Morgen die Verbrauchssenkung und damit einhergehend auch die Reduzierung der umweltschädigenden Abgase ist. Diese Ziele werden wirtschaftlich nur über den Weg einer deutlichen Gewichtsreduzierung im Fahrzeugbau zu erreichen sein. Neue Antriebskonzepte sind geradezu abhängig vom Erfolg des Fahrzeug-Leichtbaus.

Doch der Einsatz leichter und leistungsfähiger Materialien ist nur die eine Seite der Medaille. Stabilität auch unter höchsten Belastungen müssen auch die zum Einsatz kommenden Verbindungselemente gewährleisten. EJOT, der Spezialist für sichere und qualitativ hochwertige Verbindungstechnik, insbesondere bei der Direktverschraubung von Kunststoffen und Metallen, trägt diesen Anforderungen Rechnung und bietet für jeden leichtbauspezifischen Anwendungsfall die passende verbindungstechnische Lösung. So ist beispielweise in enger Zusammenarbeit mit einem namhaften deutschen Automobilhersteller, einem Pionier für automobile Leichtbaukonzepte, der Einsatz der FDS Schraube bei der Karosserieverschraubung konzipiert und umgesetzt worden. Bis zu 310 Schrauben werden dabei in eine Rohkarosse ohne Vorloch in die entsprechenden Karosseriebleche automatisiert eingeschraubt.

Auch in der Kunststoff-Direktverschraubung unterstützt EJOT Entwicklungen, Potenziale für die Gewichtseinsparung optimal zu nutzen. So werden im Nutzfahrzeug-Sektor Druckluftbehälter für LKW-Bremsanlagen teilweise aufgrund der signifikanten Gewichtseinsparung von 10 kg pro Behälter aus Kunststoff, statt, wie bisher üblich, aus Metall hergestellt und mit EJOT DELTA PT Schrauben zuverlässig verschraubt. Auch Ansätzen, die Gehäuse von Turboladern, die im PKW-Bereich aufgrund spritsparender „Downsizing-Konzepte“ zunehmend Verwendung finden, aus Gewichtsgründen teilweise aus Duroplast statt aus Leichtmetall zu fertigen, trägt EJOT mit den passenden Verbindungselementen Rechnung. Diese hochbelasteten Bauteile können mit der DELTA PT DS (Duro Set), einer speziell entwickelten Schraube für die Direktverschraubung in Duroplast-Materialien, sicher und langlebig verbunden werden.

Aber weniger Gewicht kann bei EJOT auch bedeuten: Weniger Kosten! So können beispielsweise bei der DELTA PT oder der ALtracs Schraube für die Direktverschraubung in Leichtmetalle in vielen Fällen aufgrund der außerordentlichen Leistungsfähigkeit dieser Verbindungselemente die Abmessungen der Schrauben reduziert oder sogar die Anzahl der Verschraubungsstellen verringert werden.

Es lassen sich somit in der Zusammenarbeit mit EJOT bei der Umsetzung individueller Leichtbaustrategien nicht nur physische, sondern auch monetäre Effekte erzielen. Eine nicht unerhebliche „Begleiterscheinung“ bei der Entwicklung eines optimalen Materialmixes im Leichtbau in Kombination mit der passenden Fügetechnik.

EJOT GmbH & Co. KG

Die EJOT Gruppe ist ein mittelständisches Unternehmen, das sowohl national als auch international rund um das Thema Verbinden, Befestigen und Montieren tätig ist. Die gesamte EJOT Gruppe beschäftigt über 2000 Mitarbeiter und ist im Vertrieb weltweit präsent.

Mit zahlreichen Vertriebs- und Produktionsgesellschaften ist EJOT ein europäischer Marktführer in der Verbindungstechnik. Darüber hinaus ist EJOT Gründungsmitglied der Global Fastener Alliance (GFA), einem internationalen Zusammenschluss von derzeit sieben Spezialisten der Verbindungstechnik. Die Allianz soll den global operierenden Kunden die weltweite Verfügbarkeit der Produkte und Technologien ermöglichen.

Im Bereich Verbindungstechnik stellt EJOT gewindeformende Schrauben für Kunststoffe und Metalle in der Größe Ø 1 mm bis 10 mm her. Außerdem liefert EJOT Verbindungssysteme bestehend aus Kunststoff und Schraube.
Zur Herstellung von verbindungstechnischen Bauteilen wird die Basistechnologie Metallkaltumformung angewendet. Durch die Kombination dieser Technologie mit Kunststoff-Spritzguss entstehen darüber hinaus innovative Synergieteile von Schraube und Kunststoffteil.

Die Kunden des Geschäftsbereiches Verbindungstechnik kommen im Wesentlichen aus den folgenden Bereichen:
Automobil- und Zuliefererindustrie
Elektro- und Elektronikindustrie
Telekommunikationsindustrie
Sport- und Freizeitgeräteindustrie
Heizungs- / Klima- / Lüftungstechnik
"Weisse Ware"

Der entscheidende Vorteil für die Kunden besteht in der Reduzierung der Systemkosten einer Verbindung. Im Gegensatz zu den Teilekosten, die in der Regel lediglich 10-20% der Gesamtkosten einer Verbindung ausmachen, liegt hier ein wesentlich größeres Einsparpotential.

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