Alternative Übertragungstechniken für analoge Standleitungsverbindungen

Nutzung anderer Übertragungsmedien und Flexibilisierung des Ausbaugrades

(PresseBox) (Backnang, ) Anforderung:
Bestehende analoge Standleitungsverbindungen wurden seitens der Deutschen Telekom zum 30.09.2008 abgekündigt und es bedarf einer kostengünstigen Alternative zur Übertragung fernwirktechnischer Daten in bestehenden Anlagen. Die Übergangszeit zur Ablösung der Standleitungen beträgt ein Jahr. Damit wächst der Druck auf die Betreiber geeignete alternative Übertragungslösungen zu installieren.

EES Lösung:
Das modulare Fernwirksystem MFW ist dabei eine hervorragende Substitution, denn es bietet u.a. zahlreiche Übertragungsmöglichkeiten über die verschiedensten drahtlosen Medien. Als kostengünstigste Lösung steht das anmelde- und gebührenfreie ISM Band im 35 oder 70cm Band zur Verfügung. Über MFW-Funk Systeme lassen sich transparente Übertragungen über relativ grosse Distanzen bis zu 10km bei Sichtverbindung verwirklichen. Dabei können verschiedenste Fernwirkprotokolle wie z.B. IEC 60870-5-101 oder Modbus RTU und Profibus DP und andere sicher übertragen werden. Alternativ zu dieser kostengünstigen Variante stehen auch GPRS-Übertragungen mit dem MFW-System zur Verfügung. Dabei werden direkte GPRS Punkt-zu-Punkt Verbindungen unter Verwendung fester IP’s eines Providers aufgebaut. Dieses Medium zeichnet sich durch die quasi beliebigen Reichweiten und beinahe flächendeckende Verfügbarkeit in Deutschland aus. Die benötigte Infrastruktur für die GPRS-Übertragung ist aber im Vergleich zum ISM-Funk aufwendiger und zusätzlich fallen monatliche Gebühren seitens des Netzbetreibers an.

Funktionsweise der ISM-Funkübertragung :
Die Anbindung z.B. verschiedener Steuerungen an die MFW-Stationen wird über eine serielle RS-232 Schnittstelle realisiert. Die transparente Übertragung erfolgt mit dem TIM-Protokoll telegramm-gepuffert. Dabei werden die MFW-Funkstationen im transparenten Datenmodus betrieben, das heißt sie übertragen das Fernwirkprotokoll 1:1.
Die Datenübertragung kann dabei als Punkt-zu-Punkt oder Master-Slave Struktur mit bis 32 Stationen aufgebaut werden. Die abgestrahlte Leistung beträgt im 70 cm Band 10mW im 35cm Band 500mW. Bei topologischen Beeinträchtigungen kann ein Routing der Funkstrecke über mehrere Unterstationen erfolgen. Über ein komfortables PC Programm können die jeweiligen notwendigen Parameter konfiguriert und über eine serielle SDP-Schnittstelle in das MFW System geladen werden. Ebenso steht für die Einstellung des Routing ein grafisches Tool zur Verfügung, dessen Parameter in das Parametrierprogramm automatisch übernommen werden können. Die Funkmodems sind immer online, dadurch entfallen Einwahlprozeduren und es bedarf keiner Übertragungstechnik anderer Dienstleister, beides Argumente die bei zeitkritischen Anwendungen in Betracht zu ziehen sind. Es stellt eine „Quasi-Standleitung“ über ein eigenes Funknetz dar.
Die Funkstrecke wird beim MFW-System mit überwacht und der Ausfall der Verbindung kann über einen Relaiskontakt signalisiert werden.

Besonderheiten:
Durch die Verwendung von ISM-Funk muss keine Übertragungs-Infrastruktur wie bei DSL Vor-Ort erst aufgebaut werden. Es genügt grundsätzlich eine Sichtverbindung zwischen 2 Standorten. Dem Betreiber der Funkanlage entsteht dadurch keine Abhängigkeit zu einem Provider oder weiteren Dienstleister, bzw. auch keine Folgekosten zur Übertragung der Daten. Vorteil der ISM-Punkt-zu-Punkt Übertragung sind die geringeren und stabilen Laufzeiten gegenüber der paketorientierten IP Verbindung. Der Standleitungsersatz über MFW-Technik ermöglicht dem Betreiber, den bisherigen Funktionsumfang sukzessive zu erhöhen bzw. zu erweitern und eine verbesserte Funktionalität zu erreichen.

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