Den Erfindergeist geweckt

18. Jugend forscht Regionalwettbewerb vom 25. bis 27. Februar in Künzelsau

(PresseBox) (Mulfingen, ) In Mathe, Chemie und Physik hatte Tristan Eberle schon immer gute Noten. Mit praktischer Anwendung hatte das aber wenig zu tun. Heute arbeitet er in seiner Freizeit an einem Projekt für Jugend forscht – während er den kooperativen Studiengang zum Elektroniker bei ebm-papst absolviert.

Tristan Eberle (18) zieht die letzten Schrauben am Gehäuse fest und betrachtet zufrieden sein Werk. „Das ist ein Heizungskontrollsystem“, sagt er. „Damit trete ich dieses Jahr beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Heilbronn-Franken an.“ Das System misst an verschiedenen Stellen des Wasserkreislaufs die Temperatur und stellt Wärmeverluste fest. „Außerdem überwache ich den Wirkungsgrad der Warmwassererwärmung“, erklärt Eberle. Die Werte werden über zwei Funkmodule an ein Display geschickt, von dem sie ausgelesen werden können. Seine ausgeklügelte Messapparatur soll so einen optimalen Heizungsbetrieb ermöglichen. Seit etwa einem halben Jahr arbeitet Eberle intensiv an seinem Projekt – misst, beobachtet und entwickelt sein Kontrollsystem weiter. Während er zuhause das echte Heizungssystem unter die Lupe nimmt, wird er bei „Jugend forscht“ mit einer Simulation antreten.

Technik, die begeistert
Für den Mathematik-, Chemie- und Physikunterricht interessierte sich Tristan Eberle schon immer. „Allerdings lernte ich in der Schule nur theoretische Grundlagen“, wirft er ein. Da kam die Begegnung mit Laboringenieur Erich Kamleiter gerade recht. „Ich habe Herrn Kamleiter im Frühjahr 2013 zufällig am Campus Künzelsau getroffen, während ich mir als Schüler die unterschiedlichen Projekte von ‚Jugend forscht‘ anschaute“, erinnert sich Tristan Eberle. „Wir kamen ins Gespräch und er hat mich anschließend zu TICK, der Technik Initiative Campus Künzelsau eingeladen.“ Deren Ziel es ist, einen Lernort zu schaffen, an dem junge Menschen unter der Leitung von Erich Kamleiter und seinen Kollegen experimentieren und forschen können. Die Neugier des jungen Mannes war geweckt und er folgte der Einladung, eine Entscheidung, die er nicht bereute. „Meine Erwartungen wurden im Laufe der Zeit übertroffen – ich habe tolle Projekte realisiert, wobei ich mich immer auf die Unterstützung des Lehrteams verlassen konnte“, erzählt Eberle. Und so tüftelte er nicht nur jeden zweiten Samstag für etwa drei Stunden am Campus Künzelsau, sondern begann auch zuhause mit kleineren Experimenten. Neben Lötkolben und Oszilloskop ist dabei der PC sein liebstes Arbeitsmittel – für das Programmieren hat Eberle inzwischen eine echte Leidenschaft entwickelt.

Ein angenehmes Wiedersehen

„Die praktische Seite der Technik war ausschlaggebend für die Bewerbung zum kooperativen Studiengang bei ebm-papst“, erzählt Eberle. Bereits während eines Schulpraktikums erhielt der 18-jährige erste Eindrücke vom Ventilatorenhersteller aus Mulfingen. „Das fünftägige Praktikum war spannend. Ich habe die Entwicklungsabteilung und die Ausbildungswerkstatt kennengelernt“, erklärt er. Heute ist er selbst Mitarbeiter des Unternehmens: Vor einem halben Jahr begann er mit seiner Ausbildung. „Ich mache zuerst eine verkürzte Lehre und absolviere anschließend ein Studium am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn. So kann ich die Theorie optimal mit der Praxis verbinden.“ In etwas weniger als fünf Jahren wird er sowohl seine Ausbildung als auch sein Studium abgeschlossen haben.
Kurzfristig steht für Eberle nach Feierabend und am Wochenende die Perfektion des Heizungskontrollsystems an erster Stelle. „Ich bin gespannt, wie ich beim Regionalwettbewerb Ende Februar abschneiden werde. Klar würde es mich freuen wenn ich es bis zum Landeswettbewerb schaffe oder mich sogar für das Bundesfinale qualifiziere – aber so weit denke ich jetzt noch nicht.“

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ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Die ebm-papst Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Seit Gründung setzt das Technologieunternehmen kontinuierlich weltweite Marktstandards: von der Marktreife elektronisch geregelter EC-Ventilatoren über die aerodynamische Verbesserung der Ventilatorflügel bis hin zur ressourcenschonen-den Materialauswahl u. a. mit Biowerkstoffen.

Im Geschäftsjahr 2014/15 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von knapp 1,6 Mrd. €. ebm-papst beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18 Produktionsstätten (u. a. in Deutschland, China und den USA) sowie 57 Vertriebsstandorten weltweit. Ventilatoren und Motoren des Weltmarktführers sind in vielen Branchen zu finden, wie zum Beispiel in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Haushaltsgeräte, Heiztechnik, IT und Telekommunikation, Pkw-Applikationen und Nutzfahrzeugtechnik.

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