Neue Grundlage für Zusammenarbeit zwischen dem DVS und dem bbz der IHK Siegen

Kooperationsvertrag regelt außer- und überbetriebliche Schulungen sowie die Anerkennung des bbz als DVS-Schweißkursstätte

(PresseBox) (Geisweid, ) Der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS) und das Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen haben ihre weitere Zusammenarbeit auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Der Kooperationsvertrag, der schon im Februar von Vertretern des DVS und des bbz in der Schweißkursstätte der Geisweider Bildungseinrichtung unterzeichnet wurde, hat eine Laufzeit von fünf Jahren und legt im Detail fest, wie der DVS und das bbz die praxisnahe Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet des Fügens, Trennens und Beschichtens in Siegen-Wittgenstein gemeinsam fortentwickeln, organisieren und durchführen wollen.

Das bbz verpflichtet sich in dem Kooperationsvertrag dazu, außer- und überbetriebliche schweißtechnische Schulungen und Prüfungen zu organisieren und durchzuführen. Im Gegenzug wird die schweißtechnische Schulungsinfrastruktur des bbz weiterhin als DVS-Schweißkursstätte anerkannt. Zugleich wird das bbz für die fachtheoretischen Ausbildungslehrgänge, etwa zum Schweißfachmann, in engster Abstimmung mit dem DVS-Bezirksverband Siegen neue Angebotsformen entwickeln. Die Verantwortung für die Organisation, Durchführung und die kaufmännische Abwicklung liegt dabei beim bbz. Die inhaltliche Qualität wird durch die Umsetzung mit einer vom DVS anerkannten schweißtechnischen Lehranstalt sichergestellt. Der DVS-Bezirksverband wird hier beratend tätig sein und aktiv in die Teilnehmerwerbung eintreten. Von dieser Zusammenarbeit erhoffen sich beide Seiten Synergieeffekte und weiter steigende Teilnehmerzahlen.

Bei der Vertragsunterzeichnung zeigte sich DVS-Hauptgeschäftsführer Dr. Klaus Middeldorf beeindruckt von der vor wenigen Monaten völlig neu konfigurierten Schweißkursstätte: "Nur wenige Bildungseinrichtungen dieser Art verfügen über eine derart moderne, helle und transparent gestaltete Anordnung der Ausbildungsplätze. Dies ist beispielhaft." Der Vorstandsvorsitzende des bbz, Dr. Theodor Gräbener, betonte in diesem Zusammenhang, das bbz habe im vergangenen Jahr rund 900.000 Euro mit der Zielsetzung in die Schweißkursstätte investiert, die schweißtechnischen Berufe "aus der Schmuddelecke" heraus zu holen. Gerade jungen Leuten solle dadurch deutlich gemacht werden, dass schweißtechnisch gebildetes Personal in der Region nach wie vor sehr gesucht sei.

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