Neue DVS-Richtlinie unterstützt praxisorientierte Ausbildung zur "Fachkraft für Metalltechnik"

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Seit August 2013 wird die zweijährige Ausbildung zur "Fachkraft für Metalltechnik" von verschiedenen DVS-Bildungseinrichtungen angeboten. Diese gibt insbesondere Quereinsteigern und praxisorientierten Menschen die Möglichkeit, einen qualifizierten Abschluss im Bereich der Metalltechnik zu erlangen. Dabei kann zwischen den vier Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Zerspanungstechnik sowie Umform- und Drahttechnik gewählt werden. Der Ausbildungsberuf wurde vom DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. und vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall e. V. ins Leben gerufen, um für elf nicht mehr zeitgemäße Ausbildungsberufe einen adäquaten Ersatz anbieten zu können. Hinzu kommt, dass in der Fachrichtung Konstruktionstechnik erstmals wieder schweißtechnische Inhalte besonderer Bestandteil einer industriellen Ausbildung geworden sind.

Mit der begleitendenden DVS-Richtlinie 1122 "Strukturierung der Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik" sorgt der DVS nun dafür, dass diese schweißtechnischen Ausbildungsinhalte an allen DVS-Bildungseinrichtungen nach einheitlichen Standards unterrichtet werden. Angehende Fachkräfte für Metalltechnik können dadurch sicher sein, dass sie an den gut 350 DVS-Bildungseinrichtungen bundesweit erstklassig auf ihrem Ausbildungsweg begleitet werden.

Die DVS-Richtlinie 1122 wurde vom Ausschuss für Bildung im DVS erarbeitet und versteht sich in erster Linie als Hilfsmittel für DVS-Bildungseinrichtungen. Diese finden darin Unterstützung bei der sinnvollen Umsetzung der Lehrgangsinhalte in der Fachrichtung Konstruktionstechnik. Dabei soll die Richtlinie keineswegs den vorhandene Rahmenlehrplan und die bestehende Verordnung über die Berufsausbildung ersetzen, sondern diese ergänzen.

Die neue DVS-Richtlinie gibt Informationen darüber, in welchem Ausbildungsjahr Bildungsinhalte und Lehrmedien des DVS eingesetzt werden sollten. Dies garantiert, dass das im Verband vorhandene Fachwissen rund um die Schweißtechnik in die Ausbildung einfließt. Die Auszubildenden profitieren damit von einer Ausbildung nach neuestem Stand der Technik, die aktuelle schweißtechnische Entwicklungen berücksichtigt. Mit der DVS-Richtlinie1122 "Strukturierung der Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik" sind somit auch die DVS-Bildungseinrichtungen gut dafür gerüstet, den noch jungen Beruf in ihr Ausbildungsprogramm aufzunehmen. Je nach Struktur und technischer Ausstattung kann eine DVS-Bildungseinrichtung die praktischen Ausbildungsinhalte der "Fachkraft für Metalltechnik" entweder komplett aus einer Hand anbieten oder Teile der Ausbildungsinhalte in Kooperation vergeben. Auch können DVS-Bildungseinrichtungen Teile der Ausbildungsinhalte als Kooperationspartner eines anderen Bildungsträgers realisieren. Für die theoretischen Lehrinhalte kooperieren die DVS-Bildungseinrichtungen, die den Ausbildungsberuf anbieten, in der Regel mit einer entsprechenden Berufsschule.

Die Zwischenprüfung und die Abschlussprüfung der "Fachkraft für Metalltechnik" werden von der IHK durchgeführt. Dafür gibt es bereits entsprechende Regularien. Nach erfolgreich bestandenem Abschluss ist dann die Anrechnung auf andere, dreieinhalbjährige Ausbildungen möglich.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer