Nachweis zur Nachhaltigkeit von Biomasse erst ab Januar 2011: DQS rät zur aktiven Nutzung des Zeitaufschubs

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die Agrar- und Umweltpolitiker der Berliner Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP haben in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Verschiebung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse im Strom- und Biokraftstoffsektor eingebracht. Danach soll der Nachweis zur Nachhaltigkeit von Biomasse erst ab dem 1. Januar 2011 erbracht werden müssen. Wie die Bundestagsabgeordneten Peter Bleser (CDU) und Dr. Christel Happach-Kasan (FDP) am 23. April in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, wolle man mit der Verschiebung des „Scharfstellens“ der Nachhaltigkeitskriterien kurzfristige Marktverwerfungen verhindern. Für die Vergütung der Biomasse nach dem EEG war ursprünglich ab dem 1. Juli 2010 seitens der Anlagenbetreiber gegenüber dem Netzbetreiber der Nachweis zu erbringen, dass die eingesetzte Biomasse entweder bereits vor dem 1. Januar 2010 geerntet oder nachhaltig hergestellt wurde. Mit der Verschiebung der Nachhaltigkeitsanforderung auf den Jahresbeginn 2011 stellt die Bundesregierung ihren Fahrplan auf den Takt der EU-Richtlinie um.

Dr. Eric Werner-Korall, Produktmanager EEG/Biomasse der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS), rät, den Zeitaufschub aktiv für die Vorbereitung auf die Zertifizierung zu nutzen. „In zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten haben wir in den letzten Wochen immer wieder den Zeitdruck gespürt, dem sich die betroffenen Unternehmen ausgesetzt sahen. Der Zeitaufschub bietet jetzt eine gute Gelegenheit für eine sorgfältige Vorbereitung, zum Beispiel durch ein optionales Voraudit, um die Zertifizierungsreife festzustellen“.

Weitere Informationen zur Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung und zur Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung erhalten Sie auf www.dqs.de oder durch Nadine Harmes, DQS-Koordinatorin Nachhaltigkeit, Telefon 069 – 95427-305, E-Mail nadine.harmes@dqs.de.

DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen

Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) wurde 1985 durch DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.) und DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) gegründet.

Neben den Gründungsgesellschaftern sind auch das US-amerikanische Unternehmen Underwriters Laboratories Inc. (UL) sowie die deutschen Industrieverbände HDB, Spectaris, VDMA, VCI und ZVEI an der DQS beteiligt.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main fokussiert als einziger großer Zertifizierer auf die Begutachtung und Zertifizierung von Managementsystemen und Prozessen in Unternehmen und Organisationen. Mit über 2.800 Mitarbeitern – davon rund 2.300 Auditoren – erzielt die DQS einen Jahresumsatz von rund 68 Millionen Euro.

Weltweit zählt die DQS mit mehr als 70 Büros in 50 Ländern und 45.000 zertifizierten Standorten zu den Führenden der Zertifizierungsbranche. Die rund 20.000 Kunden aus mehr als 100 Ländern repräsentieren alle Branchen: Schwerpunkte bilden die Bereiche Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Metallindustrie, Chemische Industrie, Dienstleistung, Lebensmittel, Gesundheits- und Sozialwesen, Luft- und Raumfahrt und Telekommunikation.

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