Biomasse: DQS empfiehlt zügiges Vorgehen bei der Nachhaltigkeitszertifizierung

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) hat in einer Veröffentlichung auf ihrer Website den Betrieben der Produktionskette für nachhaltige Biomasse eine zügige Zertifizierung nach der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung empfohlen. Zwar sei die sog. „Scharfschaltung“ der Nachhaltigkeitsverordnungen BioSt-NachV und Biokraft-NachV, also der Nachweis zertifizierter Biomasse, um ein halbes Jahr auf den 1. Januar 2011 verschoben, trotzdem könnten einige Betriebe bereits im vierten Quartal 2010 in Zugzwang geraten. „Bis zum 31. Dezember darf nach Vorgabe der zuständigen Bundesministerien nachhaltige Biomasse ohne Zertifikat an die nachgelagerte Schnittstelle weitergereicht, jedoch ohne Nachhaltigkeitsnachweis nicht verstromt oder als Kraftstoff beigemengt werden“, erklärt hierzu Dr. Eric Werner-Korall, Produktmanager EEG/Biomasse der DQS, und ergänzt, dass die Zertifizierung der nachgelagerten Schnittstelle spätestens zu dem Zeitpunkt vorliegen muss, zu dem die weitergereichte Biomasse verarbeitet wird.

„Wichtig für alle vor der Zertifizierung stehenden Betriebe ist vor allem, dass sie über die zugelassenen Zertifizierungsverfahren wie REDcert und ISCC umfassend informiert sind und Details zu den Anforderungen an Herkunft und Weitergabe der Biomasse oder zur Massenbilanzierung und Treibhausgasberechnung kennen“, so Dr. Werner-Korall. Um dies zu gewährleisten hat die DQS jetzt Kooperationen mit der Bundeslehranstalt Burg Warberg, dem Bundesverband Dezentraler Ölmühlen e. V. (BDOel) und dem Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (VdAW) abgeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Grundlagenwissen zu vermitteln und damit auf die Zertifizierung vorzubereiten.

Auch für Betriebe, die keinem dieser Verbände angehören, sind DQS-Schulungsangebote zugänglich. Termine und Konditionen sind auf www.dqs-nachhaltigkeit.de ersichtlich.

DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen

Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) wurde 1985 durch DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.) und DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) gegründet.

Neben den Gründungsgesellschaftern sind auch das US-amerikanische Unternehmen Underwriters Laboratories Inc. (UL) sowie die deutschen Industrieverbände HDB, Spectaris, VDMA, VCI und ZVEI an der DQS beteiligt.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main fokussiert als einziger großer Zertifizierer auf die Begutachtung und Zertifizierung von Managementsystemen und Prozessen in Unternehmen und Organisationen. Mit über 2.800 Mitarbeitern – davon rund 2.300 Auditoren – erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von über 80 Millionen Euro.

Weltweit zählt die DQS mit über 70 Büros in mehr als 50 Ländern und 45.000 zertifizierten Standorten zu den Führenden der Zertifizierungsbranche. Die rund 20.000 Kunden aus mehr als 100 Ländern repräsentieren alle Branchen: Schwerpunkte bilden die Bereiche Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Metallindustrie, Chemische Industrie, Dienstleistung, Lebensmittel, Gesundheits- und Sozialwesen, Luft- und Raumfahrt und Telekommunikation.

www.dqs.de
www.dqs-nachhaltigkeit.de

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