Einblicke in die Welt der kleinsten Teilchen

(PresseBox) (Dortmund, ) .
- 3. NRW Nano-Konferenz am 9. und 10. September 2010 im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund
- Veranstaltung ist mit 60 Ausstellern ausgebucht
- Nanotechnologie-Standort NRW präsentiert sich

Dass der Nanotechnologie-Standort Nordrhein-Westfalen längst eine internationale Spitzenposition einnimmt, stellt er bei der 3. NRW Nano-Konferenz unter Beweis. Am 9. und 10. September zeigen namhafte Referenten im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund auf, in wie vielen Bereichen diese Technologie heute die Basis für Innovationen bildet. Veranstalter sind das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Wirtschaftsförderung Dortmund und das Clustermanagement NanoMikro+Werkstoffe.NRW.

Im Zentrum des ersten Konferenztages steht die bessere Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Im Rahmen von "Tandem-Vorträgen" präsentieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsame Erfolgsprojekte. Zudem präsentiert die Landesregierung ihre Strategie auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Am zweiten Konferenztag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Schwerpunktthemen in Workshops inhaltlich zu vertiefen.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz ist die Nanoenergie. Schließlich gilt die sichere und nachhaltige Versorgung mit Energie als eines der wichtigsten globalen Zukunftsthemen. Die Nanotechnologie als bedeutende Schlüssel- und Querschnittstechnologie für das 21. Jahrhundert wird hier neue Impulse liefern. Vor allem neue Materialien - die ebenfalls einen thematischen Schwerpunkt der Konferenz bilden - werden künftig eine wesentlich effizientere Energieumwandlung ermöglichen als herkömmliche Werkstoffe und Verfahren. So macht der Einsatz neuartiger Nanomaterialien auf dem Feld der Thermogeneratoren, die Wärme in elektrische Energie umwandeln, diese Technologie erst wirtschaftlich.

Daneben beleuchtet die Veranstaltung den sicheren Umgang mit Nanomaterialien. Die sehr breit gestreuten Anwendungsfelder der Nanotechnologie in Kombination mit den unterschiedlichen Nanomaterialien erfordern eine differenzierte Beurteilung des möglichen Risikos für die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Potenzielle Gefahren durch Produktion und Verwendung nanoskaliger Materialien sind Gegenstand einer Vielzahl von Studien. Ob in der Baubranche oder in der Kosmetik - mögliche Risiken sollen frühzeitig identifiziert und vorbeugende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Weiteres Schwerpunktthema der Konferenz ist schließlich die organische/druckbare Elektronik. Die Einsatzmöglichkeiten dieser aufkommenden Technologie bergen ein enormes wirtschaftliches Potenzial auf einem weltweiten Markt und werden in naher Zukunft aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sein - sei es in Displays, Innenraumbeleuchtung oder Photovoltaik.

In einer Begleitausstellung präsentieren sich zudem Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen aus ganz NRW. Mit 60 Ausstellern ist die Veranstaltung - wie bereits in den Vorjahren - ausgebucht. Insgesamt elf Unternehmen stellen aktuelle Projekte in 5-minütigen Kurzpräsentationen vor. Der beste Vortrag wird durch William Stevens von Europe Unlimited prämiert. Als Preis winkt eine Teilnahme auf dem European Venture Summit am 6. und 7. Dezember in Düsseldorf, auf dem sich das Unternehmen dann potenziellen Investoren präsentiert.

Nanotechnologie "zum Anfassen"

Während sich im Kongresszentrum das Fachpublikum austauscht, begeistert der nanoTruck bei einem Stopp vor den Westfalenhallen den Nachwuchs für die Welt der kleinsten Teilchen. Das rollende Ausstellungs- und Kommunikationszentrum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung lädt insbesondere Schülerinnen und Schüler dazu ein, die Zukunftstechnologie zu entdecken - und die beruflichen Chancen, die sie bietet. Anhand von über 30 aktuellen Einzelexponaten werden Beispiele aus Forschung und Entwicklung bis hin zur konkreten Produktentwicklung präsentiert. Am 9. und 10. September bietet der nanoTruck in Dortmund von 12 bis 16 Uhr Wissenschaft zum Anfassen.

Nano-Standort auf Erfolgskurs

Die Schlüsseltechnologie der Zukunft spielt in NRW schon heute eine wichtige Rolle: Etwa 190 Wissenschaftler forschen derzeit an nahezu 30 Standorten, rund 180 Unternehmen sind im Bereich Nanotechnologie aktiv. Damit ist das Land bundesweit Spitzenreiter. Mit rund 45 Unternehmen und über 2.300 Beschäftigten zählt Dortmund dabei zu den führenden Standorten der Mikro-/Nanotechnologie - auch weit über NRW hinaus. "Wir setzen gezielt auf die Förderung und Unterstützung von Zukunftsbranchen, und hier spielt die Mikro-/Nanotechnologie eine wichtige Rolle", sagt Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Ziel ist es, unsere starke Position in diesem Bereich insbesondere durch die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft noch weiter auszubauen. Die Nanokonferenz bietet hierfür eine hervorragende Plattform."

Das detaillierte Konferenzprogramm und das Formular zur Anmeldung finden Sie im Internet unter www.nrw-nanokonferenz.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

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