Dometic investiert drei Millionen Euro am Standort Siegen - Aussichten für 2011 sind gut

(PresseBox) (Siegen, ) "Made in Germany" wird auch weiterhin bei der Dometic Group großgeschrieben. Der weltweite Marktführer u.a. für Caravan- und Reisemobil-Zubehör und Hotel-Minibars investiert am deutschen Hauptsitz in Siegen knapp drei Millionen Euro in neue Maschinen und neue Prozesse.

Insgesamt verteilen sich die drei Millionen Euro Investitionsvolumen über drei Stufen und sind Teil eines umfangreichen Veränderungsprozesses. Dabei wurden die ersten beiden Meilensteine gerade bewältigt. Die erste Stufe beinhaltete eine Investition zur weiteren Automatisierung des Aggregatebaus. Weiterhin wurde das interne Transportsystem mit Hinblick auf die Effizienz optimiert.

In der zweiten Stufe wurden der Wareneingang und der Warenausgang verbessert. "Hier haben wir in neueste Regaltechnik, Fördertechnik und in den Fuhrpark investiert. Die Ziele sind: höhere Flächeneffizienz und kürzere Prozesszeiten", sagt Dr. Michael Freitag, Geschäftsführer Technik der Dometic GmbH in Siegen. Zudem wird aktuell ein neues Lagerverwaltungssystem implementiert, welches beleglose Transaktionen mittels Barcode und Scanner ermöglicht. "Ein weiteres umfangreiches Projekt erreichte eine signifikante Layout-Optimierung im Bereich der Gehäusefertigung. Das bedeutet, dass wir Maschinen und Produktionsprozesse innerhalb der Werkshallen verlegt und neu strukturiert haben, um mehr Platz zu gewinnen und um effizienter, insbesondere in Bezug auf Tätigkeiten wie Transport und Rüsten, arbeiten zu können. So haben wir beispielsweise die komplette Behälterfertigung konzentriert und mit der ebenfalls neu gestalteten Blechgehäusefertigung synchronisiert. Die gewonnenen Neuflächen können wir für Montagetätigkeiten und neue Produktionsmöglichkeiten nutzen", erläutert Dr. Freitag. Ziel wird es beispielsweise sein, künftig den größeren Teil der Minibars nach dem Prinzip des "One-Piece-Flow" herzustellen. Im Gegensatz zur klassischen Bandmontage wird bei einer One-Piece-Flow-Produktion in teilautonomer Gruppenarbeit gearbeitet. Der Mitarbeiter verbleibt nicht an seinem Platz, sondern begleitet die Minibar entlang aller Endmontage-Tätigkeiten bis hin zur Endprüfung.

Die dritte Investitionsstufe wird aktuell geplant und konzipiert: Hier werden die Vormontagen und die Kühlschrank-Schäumung optimiert. "Alles in allem werden die Arbeiten im Sommer 2011 abgeschlossen sein", verspricht Dr. Freitag.

Rückblick und Ausblick

Nach dem schwierigen Jahr 2009, lagen die neun Monate des laufenden Jahres bei Dometic über den Erwartungen. "Wir sind auf dem richtigen Weg, und freuen uns bereits auf 2011. Nun tragen unsere Innovationen, die wir auf den Messen in Düsseldorf, Berlin, Paris, Jönköping und Parma in den letzten Wochen gezeigt haben, Früchte. Unsere Kunden gaben uns dort ausnahmslos positive Signale für 2011", sagt Joachim Kinscher, Geschäftsführer der Dometic GmbH und Executive Vice President der Dometic Group.

Auf den europäischen Fachmessen für Caravan und Reisemobil zeigte Dometic in diesem Jahr u.a. eine Weltpremieren: Freshlight, eine Klimaanlage mit integriertem Fenster. Außerdem die neueste Generation einer Kühlgefriereinheit mit einem eingebauten Glasofen als "TecTower II".

"Dies alles sind weitere wichtige Bausteine, um in der wiedererstarkten mobilen Freizeitindustrie neue Akzente aus dem Siegerland zu setzen. Auch der Caravan- und Reisemobilmarkt in den USA und in Australien zeigt derzeit ein ordentliches Wachstum, so dass wir mit großen Schritten, die starken Rückgänge der Krisenjahre 2008/2009" hinter uns lassen", so Kinscher abschließend.
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