Dokumentation nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG: doctima erweitert Beratungsangebot für Maschinenbauer

Ab Dezember müssen Maschinenbauer und Importeure ihre Produkte gemäß der Maschinenrichtlinie (MRL) 2006/42/EG dokumentieren. Worauf es dabei zu achten gilt, erfahren Unternehmen jetzt beim Erlanger Beratungsunternehmen doctima GmbH.

(PresseBox) (Erlangen, ) Ab dem 29. Dezember 2009 sind Maschinenhersteller und Importeure verpflichtet, in ihren Unternehmen die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (MRL) umzusetzen. Ein wichtiger Teilbereich der neuen Norm ist die Regelung der Dokumentationsvorgaben: Artikel 5 und Anhang VII A der MRL enthalten überarbeitete und teils deutlich verschärfte Dokumentationspflichten. „Betrieben, die ihre technischen Dokumentationen noch nicht gemäß der neuen Vorgaben erstellen, läuft die Zeit davon“, warnt Dr. Markus Nickl, Geschäftsführer der doctima GmbH. Bei Verzögerungen drohen harte Strafen, so Nickl: „Wer die MRL nicht pünktlich umsetzt, riskiert ein EU-weites Verkaufsverbot, teure Rückrufaktionen und strafrechtliche Verfolgung bei Personenschäden!“

Die doctima GmbH hat ihr Beratungsangebot daher ab sofort um einen MRL-Consulting-Service erweitert. Maschinenbauer und Importeure können dabei ihre technischen Dokumentationen von doctima auf MRL-Konformität prüfen und gegebenenfalls an die neue Norm adaptieren lassen. „Wir analysieren mit den Kunden zunächst die jeweilige Ist-Situation. Dann klären wir gemeinsam, welche Schritte erforderlich sein werden, um die technische Dokumentation im knappen Zeitrahmen an die MRL anzupassen“, erläutert Dr. Nickl. „Je nach Bedarf treten wir anschließend als Komplettdienstleister auf, der die Texte überarbeitet oder von Grund auf neu erstellt. Oder wir konzentrieren uns auf die konzeptionelle Unterstützung – etwa indem wir Redaktionsprozesse optimieren, IT-Tools empfehlen und Stilvorlagen definieren – und überlassen die eigentliche Texterstellung den internen Redakteuren.“

Hintergrund: Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
Die neue Maschinenrichtlinie (MRL) 2006/42/EG wurde vom europäischen Parlament im Mai 2006 verabschiedet und gilt seit Juni 2006 für alle EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland wurde die neue MRL im Juni 2008 mit einer Änderung der Maschinenverordnung (9. Geräte- und Produktsicherheitsgesetz) umgesetzt. Unternehmen müssen die neue Richtlinie spätestens ab dem 29. Dezember 2009 anwenden. Die Richtlinie zielt darauf ab, den freien Warenverkehr für Maschinen, Maschinenanlagen und Bauteile innerhalb der europäischen Union zu erleichtern, nationale Normen zu vereinheitlichen und eine hohe Produktsicherheit und Produktqualität zu garantieren. Artikel 5 und Anhang VII A der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG definieren die Anforderungen an die technische Dokumentation im Maschinenbau. Hersteller und Importeure müssen demnach zu jedem Produkt ab Ende 2009 umfangreiche Unterlagen bereitstellen können. Hierzu gehören neben einer Betriebsanleitung in einer EU-Sprache unter anderem eine Beschreibung und eine Übersichtszeichnung der Maschine, Schaltpläne der Steuerkreise sowie Detailzeichnungen, Berechnungen, Versuchsergebnisse und Bescheinigungen, die dokumentieren, dass die Maschine den in der MRL definierten Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entspricht. Anhang VII A regelt zudem die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Bereitstellung der technischen Dokumentation. So verpflichtet die MRL die Hersteller, eine natürliche Person als Bevollmächtigten für Dokumentation und technische Unterlagen zu benennen, und legt Archivierungszeiträume von minimal zehn Jahren fest.

doctima GmbH

Die doctima GmbH, Erlangen, unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der effizienten zielgruppengerechten Kommunikation. Zielgruppengerechte Kommunikation und konsequente Straffung der redaktionellen Prozesse senken nachweislich Kosten und stärken die Kundenbindung. Um das zu erreichen, erarbeitet doctima für spezifische Aufgabenstellungen individuelle Lösungen. Nach eingehender Analyse optimiert und erstellt doctima für ihre Kunden komplexe Texte und gestaltet Redaktionsprozesse je nach den gesetzten Zielvorgaben. Dabei setzt doctima auf erprobte linguistische Methodik. Eine durchgängige Verständlichkeit und Einheitlichkeit der Kommunikation wird damit sichergestellt. Zu den Kunden von doctima zählen unter anderem namhafte Unternehmen aus den Branchen Informationstechnologie, Medizintechnik, Maschinenbau und Automatisierungstechnik sowie zahlreiche Krankenkassen, Versicherungen und Behörden. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.doctima.de.

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