FPA-SAFE Standard erfüllt Erwartungen der globalen Food-Industrie

(PresseBox) (Essen/Berlin, ) Positives Feedback aus der Branche anlässlich der FPA-Info-Veranstaltung in Berlin

Qualität, Hygiene und Sicherheit sind die großen Herausforderungen der globalen Food-Industrie – und zwar auf jeder Stufe der Lebensmittelproduktionskette. Drei Faktoren forcieren diese Entwicklung: Das steigende Qualitätsbewusstsein der Endkunden, die Risiken der Globalisierung und neue rechtliche Anforderungen an die Food-Industrie auf internationaler sowie nationaler Ebene. Gegenwärtig muss sich die Branche mit einer Vielzahl von Standards auseinandersetzen. Der Ruf nach einem weltweit gültigen und allgemein akzeptierten Standard zur Sicherung der Lebensmittelqualität wird immer lauter.

Die amerikanische Food Products Association (FPA) hat eine passende Antwort auf diese Forderung: Der FPA-SAFE Standard (SAFE = Supplier Audits for Food Excellence). FPA ist die Interessenvertretung der amerikanischen Lebensmittelproduzenten und kooperiert bereits seit langem mit amerikanischen Food-Unternehmen, verantwortlichen Behörden und Lieferanten, um die Sicherheit und Qualität der amerikanischen Lebensmittel zu gewährleisten. Der FPA-SAFE Standard ist ein freiwilliges, industrieunabhängiges Programm für Lieferanten-Audits, um deren Effizienz und Transparenz zu steigern. Der Standard gibt keinen festgelegten Anforderungskatalog vor, sondern erlaubt eine flexible, firmennahe Auditierung. Der Audit-Bericht ist im Internet für die Hersteller zugänglich und diese können im Rahmen eines virtuellen Rundgangs durch den Betrieb des Lieferanten selbst über dessen Güte entscheiden. Für Nancy Dyo, Global Supplier Quality bei dem amerikanischen Konzern Wrigley, ist FPA-SAFE ein intelligentes und zielorientiertes Programm, das Wrigleys Anforderungen an seine Lieferanten-Audits hochgradig erfüllt.

Die Vorteile des FPA-SAFE gegenüber vergleichbaren Food-Standards
Das SAFE-Audit hat für den Hersteller den Vorteil, dass er beschreibt, was tatsächlich vor Ort im Betrieb des Lieferanten abläuft. Diese Herangehensweise ist sinnvoller und realitätsnäher als die Beurteilung des Betriebs durch ein starres Set an Qualitätsindikatoren. Dabei ist das SAFE-Audit flexibel handhabbar: Das auditierte Unternehmen kann dem Audit-Bericht eigene Informationen hinzufügen, die für seine Kunden von Interesse sein könnten. FPA-SAFE ist als transparentes System mit nur einem Audit-Bericht konzipiert, der weltweit eingesehen werden kann. Zusätzliche Audits werden somit überflüssig, was Zeit und Kosten für Lieferanten und Hersteller einspart. Laut Nancy Dyo liefert FPA-SAFE alle relevanten Informationen für Wrigley und wird deshalb für jeden neuen Lieferanten von Wrigley obligatorisch werden.

Auf der interaktiven Web-Site www.fpa-safe.org können sich Unternehmen sowohl Lieferanten als auch Auditoren ihres Vertrauens aussuchen. Die Auditoren müssen ein anspruchsvolles Trainings- und Zertifizierungsprogramm absolvieren, um die Qualifikation für FPA-SAFE zu erlangen. Sie müssen eine einschlägige fachliche Ausbildung haben, über Branchenkenntnisse sowie Zertifizierungserfahrung verfügen und ein 3,5-tägiges Training mit einem anschließenden Examen absolvieren. Russell Dunn von Kraft Foods International ist überzeugt, dass das SAFE-Audit ein robustes und zuverlässiges Tool ist, um die Qualität der Lieferanten von Kraft Foods zu beurteilen.

Stand heute gibt es 211 Auditoren auf allen Kontinenten – mit Ausnahme der Antarktis –, welche autorisiert sind, FPA-Audits durchzuführen. Nach Abschluss der FPA-Trainingsreihe im November 2005 in Berlin sind Auditoren für zwölf weitere Sprachen neben dem Englischen für SAFE zugelassen. Der Standard ist auf dem Weg, die europäische Food-Industrie für sich zu gewinnen. Zahlreiche der weltweit 900 FPA-Audits, die in 2005 durchgeführt wurden, fanden innerhalb Europas statt, darunter in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Slovenien, Spanien, Türkei und Großbritannien. Für multinationale Konzerne wie Kraft Foods und Wrigley ist es entscheidend, dass die FPA-Auditoren die lokale Sprache ihrer Lieferanten in Wort und Schrift fließend beherrschen. Auch deshalb ist der global ausgerichtete SAFE-Standard das angemessene Audit-Programm für diese Firmen. Sobald die momentan laufende Ausbildung der europäischen SAFE-Auditoren abgeschlossen ist, wird Kraft für seine Lieferanten SAFE-Audits in ganz Europa initiieren.

Es ist das erklärte Ziel der amerikanischen Food Products Association (FPA), die Akzeptanz für den FPA-SAFE-Standard in Europa sukzessive zu erhöhen und strategische Partnerschaften mit europäischen Food-Firmen zu schließen. Der erste Schritt hierzu ist schon getan: SAFE ist bereits vom europäischen Einzelhandel und der lebensmittelverarbeitenden Industrie akzeptiert worden.

Die am 7. November 2005 organisierte FPA-Informationsveranstaltung für die europäische Food-Industrie ist ein weiterer Schritt, um ein Expertennetzwerk innerhalb der Food-Industrie zu gründen, das den FPA-Standard in Europa etablieren soll.

Weitere Informationen zu FPA-SAFE finden sich auch unter www.dnv.fpa-safe.info

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