DNV macht amerikanischen Lebensmittelstandard FPA-SAFE europäisch

(PresseBox) (Essen/Berlin, ) Der amerikanische FPA-SAFE Standard ist auf dem besten Weg, einer der wichtigsten globalen Standards für die Lebensmittelindustrie zu werden. Für multinationale Konzerne wie Kraft Foods und Wrigley ist es dabei entscheidend, dass die FPA-Auditoren die lokale Sprache der Food-Lieferanten in Wort und Schrift fließend beherrschen. Die Stiftung DNV (Det Norske Veritas) ist der weltweit erste Zertifizierer, der in Deutschland sowie auch im europäischen Ausland FPA-Audits in den lokalen Sprachen der verschiedenen Länder durchführen kann. Neben diesem Standard bietet DNV auch die in Europa bisher etablierten Zertifizierungsstandards an. Dazu gehören der International Food Standard (IFS), der British Retail Consortium Standard (BRC) sowie der Dutch HACCP-Standard. In Zukunft werden kombinierte Zertifizierungen stark an Bedeutung zunehmen, da sie redundante Audits vermeiden und den Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

Amerikanische Nahrungsmittelproduzenten fordern FPA-SAFE in Europa
Die FPA (Food Product Association) steht für die Interessenvertretung der amerikanischen Lebensmittelproduzenten. Mitglieder sind u.a. McDonalds, Masterfoods, Nestlé, Unilever und Kraft. Die FPA hat zusammen mit dem Handel einen eigenen amerikanischen Lieferantenstandard entwickelt, welcher in den USA eine ähnliche Bedeutung wie der IFS in Europa hat. Der FPA-SAFE Standard wurde speziell für Lebensmittelhersteller und in leicht modifizierter Form auch für die Verpackungsindustrie entworfen. Es zeichnet sich ab, dass der amerikanische FPA-SAFE Standard für Lieferanten der großen internationalen Nahrungsmittelproduzenten auch in Europa zum Pflichtstandard wird. Konzerne wie Kraft oder Wrigley haben hier bereits ein Zeichen gesetzt und unlängst angekündigt, dass ihre europäischen Lieferanten in Zukunft nach dem FPA-SAFE-Standard zertifiziert sein müssen.

„Die Antwort auf die Frage, welches der sinnvollste Standard ist, liegt im Auge des Betrachters. Letztlich richtet sich der Standard nach den Anforderungen des Kunden“, erläutert Dr. Andrea Niemann-Haberhausen, Lebensmittelbeauftragte, Food-Expertin und Auditorin bei der internationalen Zertifizierungsgesellschaft DNV. „Die Standards müssen sinnvoll kombiniert werden, um Doppelaudits zu vermeiden. Das Interesse der Zertifizierungsgesellschaften muss langfristig dahin gehen, die Flut an Standards zu reduzieren statt sie weiter zu verkomplizieren.“

Der FPA-SAFE-Standard ist ein freiwilliges, industrieunabhängiges Programm für Lieferanten-Audits, um deren Effizienz und Transparenz zu steigern. Der Standard gibt keinen festgelegten Anforderungskatalog vor, sondern erlaubt eine flexible, firmennahe Auditierung. Der Audit-Bericht ist im Internet für die Hersteller zugänglich und diese können im Rahmen eines virtuellen Rundgangs durch den Betrieb des Lieferanten selbst über dessen Güte entscheiden. Bislang konnten sich nur einzelne Auditoren für die Durchführung von FPA-Audits akkreditieren lassen. DNV ist die weltweit erste Organisation, die als Gesamtunternehmen zertifizierte FPA-Auditoren hat, die mehr als 10 verschiedene europäische Sprachen abdecken können.

Weitere Informationen zu FPA-SAFE finden sich auch unter www.dnv.fpa-safe.info

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