ÖBB: Geo- und Sachdaten nachhaltig nutzen

Österreichische Bundesbahn entscheidet sich für disy Cadenza 2010

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat sich bei der Umsetzung des Datenmanagements nach den Anforderungen der Europäischen Umgebungslärmrichtlinie für das Karlsruher Unternehmen disy Informationssysteme GmbH entschieden. Die Datenbankkompetenz sowie die Software disy Cadenza 2010 haben überzeugt.

Der konsequente Ansatz, Sach- und Geodaten gemeinsam und zentral zu verwalten, zu recherchieren, zu analysieren und zu visualisieren, hat die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) überzeugt. Für die Umsetzung der Europäischen Umgebungslärmrichtlinie müssen zahlreiche Sach- und Geodaten aus unterschiedlichsten Quellen integriert, zusammengeführt und ausgewertet werden. Entscheidend ist daher das zu Grunde liegende Datenmodell, das disy speziell für die Anforderungen der Österreichischen Bundesbahn aufbaut und erweitert. Dabei helfen natürlich die Erfahrungen aus Deutschland, denn gemessen an der Fläche sorgt disy Cadenza bereits in über 40 Prozent von Deutschland für eine einheitliche Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie.

Durch die für die ÖBB entwickelte teilautomatisierte Einlagerung, Qualitätsprüfung und Korrektur der Daten wird sichergestellt, dass eine nachhaltige Nutzung der Daten nicht nur heute, sondern auch in Zukunft möglich und vereinfacht wird. Dadurch können sich für die Kartierung verantwortliche Stellen darauf konzentrieren, die notwendigen Daten bereitzustellen. Bei der ÖBB sind dies im ersten Schritt vor allem Shapefiles, Orthophotos, digitale Geländemodelle und zahlreiche Plandaten als DWG-Dateien. Diese dokumentieren unter anderem das rund 6.000 Kilometer lange Gleisnetz, zeigen die Gebäude in einem mehrere Kilometer breiten Korridor rechts und links der Schienenstränge und informieren über bereits vorhandene Lärmschutzeinrichtungen. Dazu kommen Daten zu Zahlen der Zugbewegungen und zur jeweiligen Zugkategorie. All diese Daten werden in der aktuellen ersten Phase in eine zentrale Datenbank überführt, so dass sie mit disy Cadenza von allen Arbeitsplätzen genutzt werden können. In den nächsten Schritten kommen weitere Daten hinzu, wie beispielsweise externe Bevölkerungs- und Siedlungsdaten. Auf dieser Basis können dann die von der EU verlangten Kartierungen erstellt werden. Die Lärmausbreitungsberechnung liefert Informationen über die durchschnittliche Lärmbelastung am Tag und in der Nacht und über die davon betroffenen und bewohnten Flächen.

Die für die Bahnanlagen zuständige ÖBB Infrastruktur AG sichert sich mit der Entscheidung für Cadenza zugleich eine nachhaltige Nutzung der jetzt für die Lärmkartierung gesammelten Geo- und Sachdaten. Denn neben den vorgeschriebenen Auswertungen zur Lärmbelastung sind mit dem System jederzeit auch individuelle Betrachtungen der Lärmbelastung an beliebigen Punkten möglich. Damit ist sie ganz unabhängig von den Brüsseler Vorgaben auch ein Werkzeug der Planung: Punktuelle Lärmbelastungen lassen sich verständlich darstellen und beim baulichen Lärmschutz können die Auswirkungen verschiedener Varianten anschaulich gemacht und verglichen werden. So lassen sich auch künftige Anforderungen bewältigen - nicht nur die von der EU vorgesehene regelmäßige Neuauflage der Lärmkartierung im Fünf-Jahres-Rhythmus. Das erleichtert unterm Strich zum Beispiel Bürgerbeteiligungen und beschleunigt entsprechende Verwaltungsverfahren.

Darüber hinaus bietet disy Cadenza als ein im Umweltbereich in Deutschland und Österreich weit verbreitetes Berichts- und Auswertesystem mit vollständig integrierter GIS-Lösung zahlreiche weitere Anwendungsszenarien - weit über das Thema Umgebungslärm hinaus.

Disy Informationssysteme GmbH

Die disy Informationssysteme GmbH ist ein unabhängiges Software- und Beratungshaus mit Sitz in Karlsruhe. Die Produkte und Lösungen basieren auf innovativen Ideen und modernsten Technologien. Die Kunden schätzen die Software von disy ebenso wie den partnerschaftlichen Umgang bei der praxis- und nutzerorientierten Weiterentwicklung. Das 1997 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit ein 35-köpfiges Team.

Von Anfang an hat das Unternehmen einen Schwerpunkt auf Systeme gelegt, die GIS und Reporting eng miteinander verknüpfen. Damit ist disy weltweit einmalig. Die Kunden nutzen die Spatial-Reporting-Plattform disy Cadenza, um Informationen aus unterschiedlichen Geo- und Sachdatenbanken zu integrieren, zu analysieren und als Berichte aufzubereiten. Software für das Management von Geo-Metadaten sowie ein eigenes Desktop-GIS bereichern die Produktpalette. Die disy-Produkte sind in öffentlichen Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene erfolgreich im Einsatz und bilden das Rückgrat für moderne Geodateninfrastrukturen.




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