Tagung: Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser

Hintergründe und Umsetzung hygienerelevanter Trinkwasserregularien in Europa und ihre Bedeutung für Marktteilnehmer

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Die Forderung nach adäquaten Marktbedingungen für den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union scheint sich nicht immer mit jenen aus dem gesundheits-regulatorischen Umfeld zur Deckung bringen zu lassen. Gerade im Trinkwasser-Sektor herrscht oftmals immer noch große Unsicherheit, insbesondere auch aufgrund der vor einigen Jahren gescheiterten Bemühungen der Europäischen Kommission, ein europaweit einheitliches Prüf- und Akzeptanzschema für Trinkwasser-Materialien und -produkte (EAS) zu etablieren. Das Deutsche Kupferinstitut veranstaltet deshalb am 27. November im Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Duisburg, eine eintägige Tagung, die grundlegende Informationen zu dem Thema vermittelt und vom Umweltbundesamt aktiv unterstützt wird. Geboten wird ein Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand zur Umsetzung der EU-Trinkwasserrichtlinie.

Erfreulicherweise findet das auf Initiative Deutschlands, der Niederlande, Frankreichs und des Vereinigten Königreiches vorangetriebene Nachfolge-Modell von EAS (4-MS-System) zunehmend Unterstützung auch bei den anderen EU-Mitgliedstaaten. Gegenwärtig muss aber auch für diesen Prozess noch ein relativ aufwendiges Prozedere konstatiert werden, das für viele Betroffene zudem schwierig zu durchschauen ist.
Die hochkarätig besetzte Veranstaltung beleuchtet die Auswirkungen des Geschehens aus unterschiedlicher Perspektive. Sie ermöglicht den Teilnehmern zudem den intensiven direkten Fachdiskurs mit Stakeholdern aus relevanten Bereichen. Entsprechend ist die Bandbreite der Referenten.
Das Umweltbundesamt (UBA) wird in drei aufeinanderfolgenden Vorträgen die regulatorischen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene sowie die Prüfungsmodalitäten für Werkstoffe umreißen. Als Referenten werden Dr. Thomas Rapp und Claudia Brunner vor Ort sein.
Herausforderungen und Lösungen erkennen
Welche Herausforderungen und Lösungsansätze die EU-Trinkwasserrichtlinie und EU-Bauprodukteverordnung aus Sicht von Prüfstellen bieten, wird Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer TZW, Karlsruhe, diskutieren. Dabei wird er auch Erwartungen und notwendige Maßnahmen darstellen.
Frank Leistritz von Gebr. Kemper GmbH & Co. KG, Olpe, wird zudem die Auswirkungen auf die Produktherstellung erläutern und dabei insbesondere auf die Kommunikation zwischen Lieferanten, Gewerk und Kunde fokussieren, die sich im Bereich von Hausinstallationssystemen mit dem Thema beschäftigen müssen.
Best Practice: Wie setzt ein Produkthersteller die Anforderungen an Trinkwasser-Regularien um?
Beispiele aus dem Spannungsfeld regulatorische Rahmenbedingungen und Materialauswahl und damit verbundener Anpassungen an den Produktionsprozess wird Wolfram Pape von der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG, Iserlohn, geben.
Die marktumspannende Bedeutung hygienerelevanter Trinkwasserregularien wird abschließend auch aus Sicht des Handwerks betrachtet. Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima (ZVSHK) wird insbesondere auf die Pflichten und Besonderheiten für Installateure eingehen.
Die Veranstaltung richtet sich an Hersteller und Anwender von Produkten, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen und sich einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Diskussion in der EU informieren möchten.
Die Veranstaltung findet am 27.11.2014 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Die Teilnahmekosten betragen 125 €. Anmeldungen nimmt bis zum 24.11.2014 das Deutsche Kupferinstitut unter info@copperalliance.de entgegen. Das detaillierte Programm ist unter https://www.kupferinstitut.de/... zu finden.

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Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V.

Eingebettet in das internationale Netzwerk der Copper Alliance verbindet das Deutsche Kupferinstitut Forschung und Anwendung mit dem Ziel, eine offene Wissensplattform zu schaffen. Das Kupferinstitut unterstützt als Innovationsmotor zahlreiche Marktentwicklungsprojekte, bietet Lösungen für spezifische Einsatzbereiche und fundierte Informationen für Fach- und Publikumskreise – kompetent, neutral und partnerschaftlich.

Das Deutsche Kupferinstitut
• unterstützt seine Mitgliedsunternehmen, Kupfer und Kupferanwendungen im Markt zu positionieren und neue Technologien zu entwickeln,
• berät Verwender von Kupferwerkstoffen in allen fachlichen Fragen von der Materialauswahl bis hin zur Gesetzgebung,
• erbringt Ingenieurdienstleistungen rund um alle Themen bei der Verwendung von Kupferwerkstoffen, von Schadensfällen bis zur Produktentwicklung und -optimierung
• initiiert in seiner Funktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie Forschungsarbeiten, Seminare und Workshops zu Themen rund um Kupfer,
• informiert im Rahmen seiner Kommunikationsaktivitäten zielgruppengerecht über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten aus der Welt des Kupfers.

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