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Haustarifvertrag für Leipziger Volkszeitung

(PresseBox) (Berlin, ) Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di hat der Deutsche Journalisten-Verband erfolgreich einen Haustarifvertrag bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) verhandelt. Der am 11. November zustande gekommene Tarifabschluss für die zur Verlagsgruppe Madsack gehörende Zeitung orientiert sich an den neuen Flächentarifverträgen für die Zeitungsjournalisten vom August dieses Jahres. Er sieht unter anderem eine lineare Gehaltserhöhung für die Redakteurinnen und Redakteure in Höhe von 1,5 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 280 Euro vor. Der Manteltarifvertrag soll unverändert fortbestehen. Der neue Haustarifvertrag soll auch für Berufseinsteiger bei der Leipziger Volkszeitung vom ersten Tag an gelten. Als Erklärungsfrist für den neuen Haustarifvertrag vereinbarten die Tarifparteien den 15. Dezember.

DJV-Tarifverhandlungsführer Kajo Döhring wertete den Haustarifvertrag in Leipzig als "deutliches Zeichen für das Gewicht von Tarifverträgen". Die Orientierung am Flächentarifvertrag unterstreiche dessen Bedeutung für die gesamte Zeitungsbranche. "Tariflose Zustände darf es bei Zeitungen nicht geben", forderte Döhring. "Priorität hat für uns der Flächentarifvertrag. Wo er nicht gilt, müssen faire Haustarifverträge den Rahmen für die qualitativ hochwertige Arbeit von Journalistinnen und Journalisten bilden."

Die Haustarifverhandlungen bei der Leipziger Volkszeitung führte der DJV gemeinsam mit dem DJV-Landesverband Sachsen. Parallel wurde auch für die Drucker und Verlagsangestellten ein Abschluss erzielt, der sich an den Flächentarifvertrag für diese Berufsgruppen anlehnt.
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