DJV: Politische Einflussnahme schadet Unabhängigkeit des ZDF

(PresseBox) (Berlin, ) Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen jegliche Form der Einmischung von Parteien und Politikern in die Personalpolitik des Zweiten Deutschen Fernsehens gewandt. "Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland gilt das Prinzip der Staatsferne", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, "das Politiker und Parteien in ausnahmslos jedem Fall zu beachten haben." Das gelte auch für die Besetzung von journalistischen Spitzenpositionen im ZDF. Damit reagierte der DJV auf die bekannt gewordenen Versuche einzelner hochrangiger Politiker, die Besetzung des ZDF-Chefredakteurspostens zu beeinflussen. Dabei geht es um die Frage, ob der Vertrag des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender über 2010 verlängert wird oder ob er durch einen Nachfolger abgelöst werden soll.

"Wenn journalistische Spitzenpositionen in einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt Gegenstand parteipolitischer Geplänkel werden, ist die Unabhängigkeit des Senders in Gefahr", warnte Konken.

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