Sepp Blatter: Hotelschiffe könnten zur WM 2010 Teil der Unterkunftsprobleme lösen

FIFA-Präsident im Interview der Deutschen Welle

(PresseBox) (Bonn, ) FIFA-Präsident Sepp Blatter hält den Einsatz von Hotelschiffen vor den Küsten Südafrikas anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 für denkbar, um in Städten wie Durban und Port Elisabeth das Unterkunftsproblem zu lösen. In einem Interview der Deutschen Welle sagte Blatter: "Man könnte große Hotelschiffe dorthin bringen, die etwa 2.000 Personen Platz bieten." Der Präsident des Weltfußballverbands zeigte zugleich Verständnis für das Transportproblem im Gastgeberland: "Südafrika ist so groß wie Frankreich und Spanien zusammen und hat immerhin 40 Millionen Einwohner. Deshalb gibt es Flächen, wo nur Straßen und keine Bahnen zu finden sind. Aber ich meine, andere Länder, andere Sitten, dann muss man eben fliegen oder Bus fahren. Das ist schon ein Problem."

Mit Blick auf die von der FIFA 2008 beschlossene Regelung, auch im Profibereich künftig mindestens sechs inländische Fußballer aufs Feld zu schicken, sagte Blatter, er wolle das Europäische Parlament von der Notwendigkeit dieser Regelung überzeugen. Seiner Ansicht nach verstoße es nicht gegen EU-Recht und die freie Wahl des Arbeitsplatzes. "Man kann auch nicht vorschreiben, wie viele Schreiner, Schlosser oder Mechaniker jemand engagieren muss", sagte Blatter der Deutschen Welle. "Fußball ist Kultur und eine Schule des Lebens. Man kann ihn nicht nur als Wirtschaftskraft betrachten."

Das vollständige Interview mit FIFA-Präsident Sepp Blatter strahlt DW-TV am Samstag, 25. Juli 2009, um 9.18 Uhr und um 13.18 Uhr aus.

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