Bildung ist Zukunft: Medien weltweit in der Verantwortung

(PresseBox) (Bonn, ) "Kultur. Bildung. Medien - Zukunft lebenswert gestalten" - so lautet das Thema des Deutsche Welle Global Media Forum vom 25. bis 27. Juni 2012 in Bonn. Die Schirmherrschaft hat die Deutsche UNESCO-Kommission übernommen.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird an der fünften Auflage der Konferenz teilnehmen. Die DW erwartet wieder rund 1.500 Teilnehmer aus 100 Ländern im World Conference Center Bonn. In mehr als 50 Podiumsdiskussionen und Workshops werden sie drei Tage lang über das Recht auf Bildung, kulturelle Vielfalt, politische Kultur und interkulturellen Dialog, Nachhaltigkeit und neue Methoden des Lernens diskutieren.

Das Deutsche Welle Global Media Forum bringt Medienvertreter aus aller Welt - darunter zahlreiche, Partnersender des deutschen Auslandsrundfunks- mit Akteuren aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit und Wissenschaft zusammen.

Mit dabei sind unter anderem der ehemalige indonesische Staatspräsident Jusuf Habibie, der Autor und südafrikanische Apartheidgegner Denis Goldberg, Franz Josef Radermacher, Professor für Informatik an der Universität Ulm und Mitglied des Club of Rome, der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), Prof. Dr. Dirk Messner, der soeben in das neu geschaffene "Scientific Advisory Board on EU Development Policy" berufen wurde, sowie der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Jürgen Boos.

Bildung als Schlüssel für die Zukunft

Weltweit gibt es 850 Millionen Analphabeten. Gleichzeitig erscheint die Welt wie eine globale Informationsgesellschaft, die uns jederzeit und überall abrufbares Wissen auf Knopfdruck liefert. So unterschiedlich die Voraussetzungen für Menschen in der globalisierten Welt sind, so offensichtlich erscheint die Erkenntnis: Erziehung, Kultur und Bildung sind die Schlüssel für ein friedliches Nebeneinander und ein zukunftsfähiges Leben.

Das Deutsche Welle Global Media Forum setzt das Thema Bildung in den Kontext des interkulturellen Dialogs und stellt die Frage nach Rolle und Verantwortung der Medien.

DW-Intendant Erik Bettermann: "Medien können ein mächtiges Instrument bei der Verwirklichung des Rechts auf Bildung sein. Gerade die digitale Medienwelt eröffnet neue Möglichkeiten, um den Zugang zu Bildung und Kultur zu verbessern. Medien haben hier eine entscheidende Funktion als Instrument der Aufklärung. Sie stehen weltweit in der Verantwortung."

"Pressefreiheit, Bildungsqualität und kulturelle Vielfalt sind zentrale Elemente für starke und freie Zivilgesellschaften", sagte Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Unabhängige Medien spielen mit ihren Bildern und Botschaften weltweit eine wichtige Rolle. Sie können die Ziele der UNESCO wie den Schutz von kultureller Vielfalt und die Verbesserung der Bildungsarbeit wesentlich fördern", so Bernecker.

Zu den Partnern des Deutsche Welle Global Media Forum zählen neben der Deutschen UNESCO Kommission unter anderem der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), World Catholic Association for Communication (SIGNIS), die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), CARE Deutschland-Luxemburg e.V., die UN Welttourismus Organisation (UNWTO), das Commonwealth of Learning und weitere Organisationen.

Im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum zeichnet die DW erneut die Gewinner ihres internationalen Weblog-Awards The BOBs aus. Bei der achten Auflage dieses Wettbewerbs werden Preise in sechs Kategorien und elf Sprachen vergeben.

Mitveranstalter des Deutsche Welle Global Media Forum ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz außerdem unter anderem vom Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Staatskanzlei des Landes NRW, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Stadt Bonn sowie von Deutsche Post DHL.
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