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Hightech-Geräte bekommen ein zweites Leben

(PresseBox) (Hannover, ) "Second Tech-Cycle" ist ein Projekt, das ausgedienter Hightech neues Leben einhauchen will. Auf der CeBIT 2009 in Hannover zeigt die Universität Erlangen-Nürnberg zum ersten Mal, was alles dahinter steckt.

Weil etwa alle 12 bis 18 Monate neue Modelle fast aller elektronischen Endgeräte auf den Markt kommen, werden sie oft nur für einen kurzen Zeitraum geleast und dann wieder zurück gegeben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen könnten hiervon profitieren, wenn sie diese hervorragenden Geräte zu günstigen Konditionen weiter nutzen. Die Geräte ließen sich bei ihren Zweitbesitzern wahrscheinlich sogar noch besser einsetzen, weil bereits Erfahrungswerte aus der Praxis vorliegen. Das Projekt Second Tech-Cycle entwickelt konkrete Anwendungs-Szenarien für diese erweiterte Nutzung von Hightech-Geräten und stellt sie den Unternehmen auf einer neuen Internet-Plattform vor. Den ersten Prototypen dieser Plattform für Secondhand-Hightech können Besucher am Messestand bereits testen. Bis sie tatsächlich Zugriff auf die Geräte bekommen, dauert es allerdings noch ein bisschen.

CeBIT 2009: Halle 9, Stand B20

Zwei auf einen Streich: Handy mit Dual-SIM

Ein Handy für Unentschlossene: Gleich zwei SIM-Karten lassen sich in dem neuen Handy "DX900" nutzen, das Acer auf der CeBIT 2009 vorstellt. So kann der User zwischen Telefonnummern und Anbietern hin und her wechseln. Das neue Gerät ist das weltweit erste Dual-SIM Smartphone, das sowohl 3.5G (HSDPA) als auch 2.75G (EDGE) SIM-Karten unterstützt.

Das "DX900" besitzt einen Touchscreen, läuft mit dem Betriebssystem Windows Mobile 6.1, rechnet mit einem 500-Mhz-Prozessor, beherrscht GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, Bluetooth und WLAN und verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger. Zusätzlich zur Drei-Megapixel-Kamera verfügt das "DX900" über eine zweite VGA-Kamera neben dem Display, um auch Videotelefonie in Top-Qualität zu ermöglichen.

CeBIT 2009: Halle 25, Stand D40 (L115)

Wegweiser durch den Software-Dschungel

Für das eigene Unternehmen die wichtigsten Informationen über Neuerungen auf dem Software-Markt zu erhalten, ist das Ziel zahlreicher Besucher der CeBIT 2009. Doch wie behält man in der Fülle von Informationen den Überblick? Ganz einfach, man bucht eine der geführten Touren durch den Software-Dschungel, welche die Trovarit AG in Zusammenarbeit mit namhaften Experten des Kompetenz-Netzwerkes Software-Auswahl anbietet.

Die Guided Tours zielen darauf ab, die unterschiedlichen Lösungsansätze und Kompetenzschwerpunkte, die den Software-Markt prägen, beispielhaft zu verdeutlichen. In einer kurzen Einleitung auf dem Stand erhalten die Teilnehmer einen Überblick über den Software-Markt sowie über die entscheidenden Kriterien und Aspekte des Software-Einsatzes in dem jeweiligen Bereich oder der jeweiligen Branche. Anschließend führt der Tour Guide die Teilnehmer zu vier Software-Anbietern, die ihre Software-Lösung anhand vorgegebener Aufgaben präsentieren.

Es werden Touren zu den Themen ERP-/Variantenferigung, ERP-/Einzel- und Projektfertigung, Lösungen für die Warenwirtschaft (WWS) und das Dokumentenmanagement (DMS) angeboten. Interessierte sollten sich möglichst schnell unter www.erp-park.com anmelden. Denn die Teilnehmerzahl jeder Tour ist auf 10 begrenzt.

CeBIT 2009: Halle 5, Stand D17

Der 500-Gramm Rechner

Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein portables Autoradio, aber in dem flachen schwarzen Gehäuse steckt ein kompletter Nettop - ein PC auf Basis des normalerweise in Netbooks verwendeten Intel-Atom-Prozessors. MSI stellt seine "WindBox" auf der CeBIT 2009 vor.

Der Mini-Stromspar-PC (18x25,5x9 Zentimeter) wiegt nur 500 Gramm und verschwindet im Handumdrehen hinter dem Monitor - einfach vier Schrauben festziehen, fertig. Dennoch steckt in dem kleinen Paket ein ganzer Rechner: 120 Gigabyte Festplatte, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, drei Mal USB-Anschluss, Netzwerk- plus WLAN-Anschluss und Speicherkartenleser. Kleiner Rechner - ganz groß.

CeBIT 2009: Halle 25, Stand D40 (F120)

ePA - der elektronische Personalausweis

Ab 2010 werden Personalausweise zusätzlich mit einem Chip versehen. Er speichert jene Daten, die heute optisch vom Dokument ablesbar sind. Durch das Auslesen dieser Angaben über kryptografische Protokolle wird es möglich, sich auch im Internet auszuweisen - elektronisch natürlich. Was Bürger mit dem elektronischen Personalausweis (ePA) so alles anfangen können, zeigt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie jetzt auf der CeBIT 2009.

Kern des ePA sind neue Verfahren zur Verteilung und Überprüfung von kryptografischen Schlüsseln und Zertifikaten. Unternehmen, die ihren Kunden die Nutzung des neuen Personalausweises im Internet ermöglichen wollen, müssen sich bei den entsprechenden Behörden registrieren. Die Behörden prüfen dann, welche Daten von den Unternehmen aus dem ePA ausgelesen werden dürfen. Ausweisinhaber haben somit beispielsweise die Möglichkeit, Online-Angebote anonym zu nutzen. Dabei wird nicht der Name, sondern ein Pseudonym übertragen. So ließe sich beispielsweise Software im Internet kaufen, die Rechnung per Bezahlservice online begleichen und die Lieferung per Download erledigen - ohne dass der Software-Anbieter den Namen des Käufers und dessen Postadresse erfährt.

CeBIT 2009: Halle 9, Stand B36

Speichermonster mit acht Terabyte

Die Datenmengen in Netzwerken wachsen kontinuierlich an. Für Datensammler mit besonders großem Speicherhunger zeigt Buffalo Technology auf der CeBIT 2009 die "TeraStation III" - einen Netzwerkspeicher mit vier hot-swap-fähigen Festplatten, der dank zwei USB- sowie zwei LAN-Ports äußerst verbindungsflexibel ist.

Das Speichermonster hat ein Fassungsvermögen von bis zu acht Terabyte. Die vier SATA-Festplatten des Netzwerkspeichers lassen sich in fünf Modi (Standard, RAID 0, 1, 5 und 10) betreiben. Die gespeicherten Daten werden in den redundanten Anwendungen RAID 1, 5 und 10 vor Verlust geschützt: fällt eine Festplatte aus, sind die Daten auf den anderen weiterhin vorhanden und verwendbar. Via WebAccess kann man von überall, egal ob von PC, Mac oder iPhone aus, auf gespeicherte Daten zugreifen.

Buffalo hat die "TeraStation III" speziell für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert - mit mehr Leistung, höheren Speicherkapazitäten und einem runderneuerten Webinterface.

CeBIT 2009: Halle 25, Stand D40 (F100)

Energieladende Leuchte

Frische Power für Handys, MP3-Player, PDAs & Co. bringt der Flashligter, den das gleichnamige US-Unternehmen auf der CeBIT 2009 präsentiert. Das 7,5 Zentimeter kleine Schnell-Ladegerät für den Zigarettenanzünder im Auto versorgt alle Geräte, die per USB-Anschluss Energie saugen, mit frischer Power. Die Ladeleistung des Flashlighters beträgt dabei ein Ampere.

Besonderer Clou des Energiespenders: Außerhalb des Zigarettenanzünders wird er zur voll geladenen Mini-Taschenlampe. Licht ins Dunkel bringt der Flashlighter dann dank seiner integrierten LED. Bis zu 20 Minuten soll die energiegeladene Leuchte erstrahlen, bevor ihre Batterien erschöpft sind.

CeBIT 2009: Halle 16, Stand F01

Robustes Notebook für das große Abenteuer

Schwarzes Magnesiumgehäuse, spritzwassergeschützte Tastatur, LED-Beleuchtung - das Semi-Ruggedized-Notebook von Panasonic sieht schon nach großem Abenteuer aus. Und richtig! Dem "Toughbook CF-52" kann laut Hersteller auch niemand etwas anhaben. Auf der CeBIT 2009 zeigen die Panasonic-Produkte ihre ganz harte Schale.

Ein Regenschauer? Ein Knall auf den Asphalt? Oder eine schnelle Fahrt über das Gelände? Alles kein Problem! Grund für die extreme Robustheit: Die Festplatte der Rechner ist flexibel mit der Hauptplatine verbunden und in Schaumstoff eingehüllt, so dass Stöße nicht zum Datenverlust führen. Für den Transport besitzt der mobile Rechner einen praktischen ausklappbaren Tragegriff. Die technische Ausstattung ist ebenfalls überzeugend: Im Inneren verbergen sich ein Core-2-Duo-Prozessor von Intel, WLAN und eine 160-Gigabyte-Festplatte.

CeBIT 2009: Halle 26, Stand B 40 und Pavillon 33

Router schließt DSL-Versorgungslücke

Mit der Vorstellung des neuen Multichannel VPN Router auf der CeBIT 2009 will Viprinet die weißen Flecken auf der "DSL-Landkarte" beseitigen. Der Router integriert mit einem modularen System bis zu drei UMTS-Modems. Kombiniert mit SIM-Karten unterschiedlicher Mobilfunkanbieter lassen sich so mehrere Mobilfunknetze parallel gebündelt verwenden.

Hintergrund: DSL-Verbindungen bieten jederzeit einen schnellen Zugriff auf das Internet. Leider stehen sie in Deutschland aber längst nicht flächendeckend zur Verfügung. Für Unternehmen in ländlichen Regionen kann dies einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen. UMTS, also ein schneller Internetzugang per Mobilfunk, wird oft als Alternative genannt. Aber: Die verwendeten Funkverfahren sind störanfällig und in vielen Gebieten immer noch zu langsam. Der Multichannel VPN Router soll diese Probleme nun lösen. Dank seiner Risikoverteilung auf bis zu drei UMTS-Anbieter soll damit ein dauerhaft stabiler und schneller Internetzugang zur Verfügung stehen. Durch die Bündelung von drei Mal UMTS lassen sich laut Hersteller in der Praxis bis zu 15 Mbit/s im Down- und 4 Mbit/s im Upstream erreichen.

CeBIT 2009: Halle 13, Stand C56/1

Pimp my Notebook

Der PC lugt aus einer Bierkiste oder aus einer schwarzen Alienfratze - zur CeBIT 2009 ist es wieder soweit: Die PC-Modder-Elite rückt an und zeigt, wie man ein langweiliges Computer-Gehäuse richtig aufpeppt.

Sie blinken, röhren, wirbeln Luft auf und mitunter strahlen sie auch noch gewaltig, weil ihre Gehäuse aus Plexiglas statt Metall sind: Gemoddete PCs! Intel lässt auf der CeBIT 2009 zum ersten Mal die besten Notebook-Modder der Welt gegeneinander antreten. Bedingung: Die Rechner werden auf der Messe vorgeführt und müssen funktionieren. Eine Jury entscheidet dann über die kreativsten Kunstwerke. Bewertungskriterien sind neben der Elektronik und dem handwerklichen Geschick auch das kreative Konzept und dessen Umsetzung.

Auch das Volk hat eine Stimme: Ab dem 10. März kann auf der Intel-Homepage über die besten Geräte abgestimmt werden.

CeBIT 2009: Halle 22, Bühne

It's a kind of "Magic": Vodafone stellt Google-Handy G2 vor

Android kommt langsam in Schwung: Nachdem T-Mobile das neue Google-Betriebssystem für das Handy G1 nutzt, bringt Vodafone zur CeBIT 2009 schon den Nachfolger auf den Markt - das G2-Magic.

Das Gerät nutzt wie sein Vorgänger das Betriebssystem Android, das von einer Mobilfunkallianz entwickelt wird, der rund 40 Unternehmen aus aller Welt angehören. Gebaut wird das Gerät vom taiwanesischen Hersteller HTC. Über einen 3,2 Zoll großen Touchscreen und ein Navigations-Rädchen lässt sich das G2-Magic bedienen, die Klapptastatur fällt weg. Das Handy ist mit einer 3,2-Megapixel-Kamera, HSDPA, Wlan und GPS-Empfänger ausgestattet und bietet in seiner Menüstruktur direkten Zugang zu Google-Diensten wie Mail, Karten und Suche.

CeBIT 2009: Pavillon 32

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