Portaltechnologie wird Trend im Retailbanking

Finanz Informatik stellt Beraterarbeitsplätze auf webbasiertes Frontend um

(PresseBox) (Hannover, ) .
- Schnelle Administration von Geschäftsprozessen dank Portaltechnologie
- Transparentes Preismodell macht IT-Kosten zur planbaren Größe bei Produktkalkulation

Die Vorzüge moderner Portaltechnologie demonstriert die Finanz Informatik auf der CeBIT am Beispiel der neuesten Version des Beraterarbeitsplatzes der Gesamtbanklösung OSPlus (One System Plus). Mit der Ablösung der letzten Legacy-Oberflächen im OSPlus-Portal und der Bereitstellung webbasierter Frontends hat der IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen den nächsten Trend in der Banken-IT gesetzt. Die neue Technologie ermöglicht den Sparkassen, Standardprozesse an ihre individuellen Geschäftsmodelle ohne Programmierung flexibel und schnell anzupassen - bei voller Kostentransparenz. Neue Produkte lassen sich innerhalb eines definierten Rahmens in wenigen Minuten administrieren und beispielsweise am Beraterarbeitsplatz bereitstellen. Schon heute nutzen über 300 Institute die Gesamtbanklösung. Ab 2011 werden alle circa 440 deutschen Sparkassen mit über 200.000 bankspezifisch Beschäftigten mit OSPlus arbeiten. Bis zu 36 Millionen bankfachliche Requests verzeichnet die Finanz Informatik täglich über das OSPlus-Portal. Der Zugriff erfolgt über eine angepasste Variante des populären Open Source-Browsers Mozilla Firefox oder den Internet Explorer.

Die Umstellung auf Portaltechnologie ist das Ergebnis der systematischen Weiterentwicklung der SOA-basierten Anwendungslandschaft der Finanz Informatik. Mit der aktuellen Version des OSPlus-Beraterarbeitsplatzes hat der IT-Dienstleister die letzten Legacy-Elemente am Frontend eliminiert. Das System kommt nun ganz ohne die bei Finanzdienstleistern noch vorhandenen klassischen 3270-Oberflächen aus. Damit ermöglicht der IT-Dienstleister professionellen Anwendern in derzeit 300 Sparkassen einen rein webbasierten Zugriff auf alle Geschäftsprozesse im Vertrieb mit über 1.600 bankfachlichen Funktionen im Hintergrund. Nach Abschluss der Migration von weiteren 140 Instituten in Nord- und Ostdeutschland sowie dem Saarland werden alle deutschen Sparkassen mit über 200.000 bankspezifisch Beschäftigten und damit rund die Hälfte des gesamten deutschen Retailbanking-Marktes den Beraterarbeitsplatz im Rahmen des Standardangebotes von OSPlus nutzen.

Time-to-Market signifikant reduziert

Mit der vollständigen Umstellung auf durchgängig webbasierte Frontends am Beraterarbeitsplatz hat die Finanz Informatik ihren Ansatz, bankfachliche Geschäftsprozesse durch den Einsatz wieder verwendbarer Komponenten zu entwickeln, konsequent und erfolgreich weitergeführt. Das ehrgeizige Ziel, die Flexibilität der IT nachhaltig zu steigern und die Time-to-Market signifikant zu reduzieren, ist damit in weiten Teilen erreicht. Sparkassen können im OSPlus-Portal neue Produkte oder veränderte Geschäftsprozesse innerhalb des von OSPlus vorgegebenen Gestaltungsrahmens schnell administrieren und IT-technisch abbilden. Neben dem klassischen Finanzdienstleistungsangebot lassen sich auch Handelsprodukte wie beispielsweise Softwarepakete oder Konzertkarten zum fallabschließenden Verkauf in den Beratungs- und Vertriebsprozess integrieren.

Als modernes, webbasiertes Frontend kommt im OSPlus-Portal unter anderem die AJAX-Technologie (Asynchronous JavaScript and XML) zum Einsatz. Auf dieser Basis werden die Menü-Navigation, digitale Mappen für Personen oder Verträge, Scroll-Listen sowie dynamische Masken und Erfassungs-Kontrollen zeitgemäß realisiert. Für den Zugriff auf das OSPlus-Portal hat die Finanz Informatik neben dem Internet Explorer eine eigene Variante des bekannten Open Source Browsers Mozilla Firefox entwickelt. Dabei wurden im offenen Quellcode gezielte Anpassungen vorgenommen, die den Einsatz im Enterprise-Umfeld der Sparkassen mit ihren spezifischen bankfachlichen Anforderungen ermöglicht.

Transparenz durch verursachergerechte Abrechnung

Zukunftsweisend ist auch das Preismodell der Finanz Informatik. Die konsequente und durchgängige Umsetzung der SOA in sämtlichen Prozessen am Backend und Frontend ermöglicht eine verursachergerechte Abrechnung. Anstelle von Prozessorleistung, Datentransfervolumen, Bandbreite oder Flatrate-Tarifen berechnet die Finanz Informatik den von ihr betreuten Sparkassen präzise die Kosten für die aufgerufenen Funktionen nach einem transparenten Preismodell. Somit hängt ein großer Teil der IT-Kosten von der realen IT-Nutzung des einzelnen Instituts ab.

Den Sparkassen eröffnet dieses Preismodell die Möglichkeit, schon bei der Administration zu ermitteln, welche IT-Kosten für einen Geschäftsprozess anfallen. Soll beispielsweise ein Workflow für den Verkauf eines neuen Produktes hinterlegt werden, kann der Preis für den gesamten Geschäftsprozess errechnet werden. Damit bilden die IT-Kosten eine planbare kalkulatorische Größe und können präzise in das Produkt eingepreist werden.

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