Motion, Drive & Automation zeigt Trends in der Antriebs- und Fluidtechnik

Sonderschauen sorgen für Aufmerksamkeit

(PresseBox) (Hannover, ) Die international führende Antriebs- und Automatisierungs­messe "Motion, Drive & Automation" (MDA) im Rahmen der HANNOVER MESSE erwartet in diesem Jahr rund 1 100 Aussteller auf einer Fläche von rund 50 000 Quadratmetern. Wie in den Jahren 2005 und 2007 wird die Leitmesse erneut von Sonderschauen flankiert. Hier erfahren Praktiker, welch hohen Stellenwert Anlagenüberwachungssysteme heute haben.

In Hannover trifft sich das "Who's who" der renommierten Hersteller elektrischer, mechanischer, pneumatischer und hydraulischer Kom­ponenten und Systeme. Eine davon ist die Sonderausstellungsfläche "Wasserhydraulik" in Halle 23. In Halle 22 befinden sich "Mobile Roboter + Autonome Systeme" und in Halle 24 der Bereich "E-Motive". Mit E-Motive folgt die Deutsche Messe Hannover beispielsweise dem Trend, innovative Systemlösungen für alternative Antriebskonzepte wie für Hybrid-, Wasserstoff-, Elektroantriebe in Fahrzeuge zu zeigen.

Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildet die Sonderschau "Condition Monitoring Systems" (CMS), die bereits zum dritten Mal stattfindet. Auf einer Fläche von 1 000 Quadratmetern zeigen Anbieter solcher Systeme und Dienstleistungen, was heutzutage möglich -und natürlich auch wirtschaftlich ist.

Sicherheit auf unterschiedlichen Ebenen

Ein Aussteller ist das Unternehmen SKF GmbH aus Schweinfurt. SKF zeigt im Rahmen der CMS-Sonderschau in Halle 24, was heute State of the Art ist. SKF unterscheidet verschiedene kundenbedarfsorientierte Service-Level. Diese können in einer einfachen Ausführung den reinen Remote-Analyseservice beinhalten, während in größeren Ausbaustufen Application Hosting, Datenmanagement, Analyse, Service sowie weiter­gehende Empfehlungen zur Anlagenoptimierung enthalten sein können.

Grundsätzlich lassen sich Vorteile - und damit auch die Eingruppierung der unterschiedlichen CM-Anwender - in drei Bereiche untergliedern: Einsatz von CM-Systemen zur Erhöhung der Betriebssicherheit, Optimierung von Wartung und Inspektionsintervallen sowie der Wandel von reaktiver zu zustandsorientierter Instandhaltung.

Im Rahmen der CMS-Sonderschau in Halle 24 zeigen die Anbieter solcher Systeme, wie einfach es heute geworden ist, Maschinen und Anlagen zustandsorientiert zu betreiben. SKF bietet beispielsweise eine ganze Reihe von Systemen an, die stationär über Datenleitungen beziehungs­weise "wireless" arbeiten und die ermittelten Daten auch auswerten. Dabei eignen sich die Wireless-Systeme vor allem bei schwer zugäng­lichen oder bewegten Maschinenteilen.

Die heute verfügbaren Überwachungssysteme sind in der Lage, vor Ort direkt Alarme in führende Prozessleitsysteme zu übergeben. Für eine in Klartext dargestellte Ursache sowie eine Empfehlung zum Beheben dieser wird eine Entscheidungsfindungs-Software verwendet. Diese ermöglicht das schnelle Instandsetzen ohne eine aufwändige Analyse der Daten durch einen Spezialisten.

Installationen mit über 1 000 Kanälen zeigen die Flexibilität und Modularität von Online-Systemen für Condition Monitoring. Manfred Kutzinski, Projekleiter der Deutschen Messe, fasst zusammen: "Von der einfachen Überwachung von Pumpen und Lüfteranlagen bis hin zu komplexen Triebsträngen in Windkraftanlagen und deren Optimierung erstreckt sich das Einsatzspektrum solcher Überwachungssysteme".

Der Anbietermarkt ist im Laufe eines Jahrzehnts nicht nur gewachsen, sondern auch die Systeme haben sich an die unterschiedlichen Anforderungen und wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst. So gibt es bereits anwenderoptimierte Low-cost-Lösungen zur Spindelcrash-Überwachung in Werkzeugmaschinen, die sich im Bereich um 1 000 Euro bewegen.

Offene Informationsplattform im Herzen der CMS-Sonderschau

Um den Besuchern der HANNOVER MESSE die immense Vielseitigkeit von Condition Monitoring im Detail näher zu bringen, befindet sich auf der CMS-Sonderschau in Halle 24 das MDA-Forum. Während der gesamten Messezeit informieren Experten im MDA-Forum über Innovationen, Anwendungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele rund um Condition Monitoring, aber auch des wichtigen Themas E-Motive.

Während bei stationären CM-Systemen die unterbrechungsfreie Erfassung von Maschinendaten das Ziel ist, bieten transportable Daten­sammlungs- und Datenanalysegeräte die Möglichkeit, bei Bedarf Schwingungsmessungen durchzuführen. Auch hierzu bietet SKF eine Reihe von Geräten, wie sie auf der CMS-Sonderschau zu sehen sein werden. Letztendlich dienen all diese Systeme dazu, das Life Cycle Management zu verbessern und gleichzeitig die Total Cost of Ownership zu minimieren. CM-Systeme unterstützen Anwender dabei, Fehlerquellen frühzeitig aufzuspüren, und geben ihnen die Gelegenheit, die Wirtschaftlichkeit von Maschinen, Anlagen und Prozessen zu erhöhen.

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