ERP Trend Report 2009: Anforderungen der Unternehmen legen Beschäftigung mit ERP II nahe

(PresseBox) (Hamburg, Landau, ) Einerseits erwarten viele deutsche Mittelständler von ihrem nächsten ERP-System moderne Eigenschaften wie Plattformunabhängigkeit, hohe Skalierbarkeit und Integrationsfähigkeit, Unterstützung von Web-Services oder leichte Anpassbarkeit an sich ändernde Prozesse. Doch mit moderner Software-Technologie haben sich die meisten Unternehmen bisher kaum befasst. Sie erkennen darum auch nicht die Relevanz von „ERP II“ für ihren größten Wunsch, die Senkung der Prozess- und IT-Kosten. Diesen Schluss zieht der aktuelle ERP Trend Report 2009 von SoftSelect und der Demand Software Solutions. „In Deutschland muss noch Aufklärungsarbeit geleistet werden“, sagt Geschäftsführer Reinhard Wagner von Demand Software Solutions.

Für den ERP Trend Report 2009 befragten das Landauer Softwarehaus Demand Software Solutions GmbH und die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect GmbH 120 mittelständische deutsche Unternehmen, vor allem aus den Bereichen Industrie und Fertigung. Drei Viertel der Befragten haben mehr als 100 Mitarbeiter, 83% dezentrale Standorte. Die Fragen bezogen sich auf den aktuellen ERP-Status, künftige Projekte und die Wünsche an die nächste ERP-Generation. Die Ergebnisse machen deutlich, dass der Bedarf nach technologisch modernen Komplettlösungen und nach Instrumenten für das Business Process Management wächst.

Jedes vierte Unternehmen mäßig bis gar nicht zufrieden
Die Hälfte der befragten Unternehmen hat ihr heutiges ERP vor dem Jahr 2000 angeschafft, 17 Prozent sogar schon vor 15 Jahren und darüber. Ein Fünftel nutzt sein heutiges ERP erst seit höchstens vier Jahren. Bei über 80 Prozent der Teilnehmer wurde das ERP schon mindestens einmal gewechselt. Bei mehr als der Hälfte der Unternehmen konnte eine neue ERP-Software die Kosten in einzelnen Bereichen um mehr als 10% senken. Jedes vierte Unternehmen ist allerdings nur mäßig zufrieden bzw. unzufrieden mit der eigenen Lösung und sieht Nachbesserungsbedarf. Dennoch wollen nur sehr wenige in der nächsten Zeit in eine vollständig neue ERP-Software investieren. Knapp 80% streben stattdessen den funktionalen Ausbau der vorhandenen ERP-Lösung in den Bereichen Customer Relationship Management, Business Intelligence und Rechnungswesen/ Controlling an.

ERP II wird indirekt zum Thema
In den vergangenen fünf Jahren ist das Thema IT-Technologie bei der Softwareauswahl weiter in den Fokus gerückt. Man kann davon ausgehen, dass technologische Eigenschaften bei Entscheidungen zunehmend eine Rolle spielen, denn zukünftige ERP-Lösungen sollen hohe Anforderungen an die Basistechnologie und -Architektur erfüllen: Sie sollen möglichst plattformunabhängig sein, eine hohe Skalierbarkeit bieten, Web-Services unterstützen, eine hohe Integrationsfähigkeit sowie Flexibilität mitbringen, leicht an sich ändernde Prozesse anpassbar sein und gleichzeitig die Folgekosten minimieren.

In der Praxis erfolgt eine Auseinandersetzung mit ERPII bzw. webbasiertem ERP aber eher reaktiv und oft erst im Zusammenhang mit konkreten Aufgaben (z.B. Anbindung weiterer Systeme etc.). Etwa 75% der Unternehmen hat sich mit ERPII bisher kaum beschäftigt. Als Gründe werden fehlendes Know-how, kein zu erwartender schneller ROI, kein Bedarf an dezentralem Zugriff, zu hoher organisatorischer Aufwand oder mangelndes Interesse der Unternehmensführung genannt. Letzteres deutet auf mangelnde Informationen hin, da die betriebswirtschaftlichen Vorteile des ERP II Ansatzes gegenüber proprietären Konzepten in der Praxis oft überwiegen. Die bisher geringe Beschäftigung ist aber auch dadurch erklärbar, dass kurzfristig eben nur wenige ERP-Projekte geplant sind und das Alltagsgeschäft kaum Zeit für Grundsatzfragen lässt.

Kostensenkung und Prozessoptimierung an erster Stelle
Hauptwunsch der Unternehmen ist und bleibt die Senkung der Kosten - insbesondere auf Prozessebene, und zwar sowohl vor Einführung eines neuen ERP Systems als auch während des Betriebs. Instrumente zur Prozessmodellierung, Prozessautomation und Prozessoptimierung stehen darum bei dem nächsten ERP-Auswahlprojekt mit jeweils über 90 Prozent ganz oben auf der Agenda. Anbieter sollten zum Beispiel Tools zur Prozessvisualisierung, Prozessanalyse, zum Prozessdesign, zur Performancemessung oder zum Projektmanagement der Prozessoptimierung bereitstellen. Dagegen hält erst ein Viertel der Betriebe Miet-Modelle für ERP-Lösungen für wichtig oder sehr wichtig. Hier herrscht große Unsicherheit bezüglich der Weiterleitung sensibler Firmendaten an den Provider, Sicherheitsstandards beim Dienstleister sowie der Abhängigkeit von der Internetverbindung oder einem spezifischen Dienstleister.

Web-Clients für CRM, Controlling und Projektmanagement erwünscht
Der Großteil der in den Unternehmen eingesetzten Lösungen sind Client-/Server-basierte Systeme. Vereinzelt werden dort Web-Clients genutzt, um von anderen Standorten auf die Applikation und Daten zuzugreifen, am häufigsten in den Bereichen CRM (Vertrieb, Presales, Marketing und Support), Personalzeiterfassung, Controlling, Auftragsbearbeitung, Service Management und Einkauf (E-Procurement). Die Unternehmen sehen steigende Nachfrage nach Web-Clients vor allem im Bereich CRM, Controlling und Projektmanagement.

„Die Ergebnisse des ERP Trend Reports 2009 zeigen deutlich, dass der Bedarf nach modernen ERP-Lösungen groß ist. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, um ihre Prozesskosten zu senken bzw. betriebswirtschaftliche Potenziale auszuschöpfen. Moderne ERPII-Systeme ermöglichen nicht nur ein einfaches Anpassen der Software und einen bequemen, standort- und plattformunabhängigen Zugriff über den Webbrowser. Die zugrundeliegende Webarchitektur bietet darüber hinaus ein Höchstmaß an Flexibilität, Skalierbarkeit und Integrationsfähigkeit, um auch vielschichtige Supply Chains operativ effizient zu betreiben“, erklärt Reinhard Wagner, Geschäftsführer der Demand Software Solutions GmbH. „Die Ergebnisse zeigen aber ebenfalls auf, dass sich trotz steigender Anforderungen an neue Unternehmenssoftware viele Unternehmen noch nicht mit den modernen Basistechnologien und deren Möglichkeiten auseinandergesetzt haben. Hier ist in Deutschland noch ein Stück weit Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Wagner weiter.

Demand Software Solutions GmbH

Die Herausgeber des ERP Trend Report 2009:

Demand Software Solutions GmbH
Die Demand Software Solutions GmbH ist ein innovatives, kundenorientiertes Software- und Dienstleistungsunternehmen, das ERP-Standardsoftware auf Basis modernster Technologien entwickelt und seine Kunden bei der Realisierung von betriebswirtschaftlichen Softwareprojekten unterstützt. Die Demand Software Solutions GmbH mit Sitz in Landau, einer Niederlassung in Steinfeld (Oldenburg) und seit Feb. 2009 einem Vertriebsbüro in Mitteldeutschland, hat bereits 1980 den Grundstein für das integrierte Softwarepaket EBO gelegt. Diese langjährige technische und betriebswirtschaftliche Erfahrung ist in das Nachfolgesystem GENESIS4Web eingeflossen und macht es heute zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Systeme am Markt. Organisationsberatung, Einführungsunterstützung, Software-as-a-Service (SaaS), umfassende Schulungen und kundenspezifische Entwicklungen runden das Leistungsspektrum von DSS ab. Dreimal in Folge ist Demand Software Solutions mit dem Innovationspreis der Initiative Mittelstand ausgezeichnet worden. Als kundenorientierter ERP-Spezialist bietet Demand Software Solutions alle erforderlichen Komponenten wie Hardware, Software und Dienstleistung aus einer Hand. Mit fachkompetenten und erfahrenen Projektberatern unterstützt Demand Software mittelständische Betriebe als Generalunternehmer bei der Einführung von GENESIS4Web und übernimmt Verantwortung für das ERP-Projekt auf Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Demand Software Solutions GmbH
Guido Hindahl
Marie-Curie-Straße 5a
D-76829 Landau
Tel: +49 (0) 6341- 592 - 0
Fax: +49 (0) 6341- 592 - 200
E-Mail: hindahl@demandsoftware.de
Internet: www.demandsoftware.de

SoftSelect GmbH
Die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect GmbH hat sich mit ihren Dienstleistungen auf das Umfeld der Informationstechnologie spezialisiert. Zum Tätigkeitsgebiet gehört neben der Veröffentlichung von Studien und Marktübersichten zu ausgewählten Softwarethemen sowie dem Management-Consulting vor allem die neutrale Beratung bei der Auswahl von Geschäftsapplikationen. Hierzu bietet das Unternehmen neben der persönlichen Durchführung von Beratungsprojekten eine herstellerneutrale Software- und Serviceauswahl mittels der Matching-Plattform www.softselect.de im Internet an.

SoftSelect GmbH
Oeverseestraße 10-12
D-22769 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-870 875-0
Fax +49 (0) 40-870 875-55
E-Mail: info@softselect.de
Internet: www.softselect.de

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