Dell-Umfrage zu Consumerization: Laissez-faire trotz Risiken

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) TNS Infratest hat im Auftrag von Dell 328 deutsche Unternehmen nach dem betrieblichen Einsatz privater mobiler IT-Geräte befragt. Demnach ist sich zwar die Mehrzahl der Unternehmen der bestehenden Risiken bewusst, verzichtet aber dennoch darauf, den Einsatz dieser Systeme zu regeln. Von einer strategischen Auseinandersetzung mit dem Thema Consumerization ist ein Großteil der Unternehmen weit entfernt.

Der Münchner Marktforscher TNS Infratest hat im Auftrag von Dell 328 IT-Verantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen nach den Vor- und Nachteilen der betrieblichen Verwendung privater Endgeräte gefragt. Grundsätzlich steht man dem Einsatz solcher Systeme aufgeschlossen gegenüber: Nur in 20% der befragten Unternehmen ist ihr Einsatz explizit verboten. Bei 53% ist die Nutzung explizit erlaubt, während bei 27% über deren Nutzung nicht offiziell entschieden ist und damit die Geräte zumindest nicht verboten sind.

Bei den Vorteilen des Einsatzes privater mobiler IT-Systeme im Unternehmen wurden von den Befragten am häufigsten Flexibilität, Mobilität und Produktivität genannt. Weniger Bedeutung wird offenbar dem Kostenargument beigemessen: Obwohl die Unternehmen ja Investitionen und Betriebskosten in erheblichem Umfang sparen, wenn die Beschäftigten für geschäftliche Aufgaben anstatt unternehmenseigener ihre privaten Systeme verwenden, nennen dies lediglich 32% der Befragten als Vorteil.

Die Umfrage zeigt aber auch, dass die Risiken des Einsatzes privater mobiler IT-Systeme in den Unternehmen zwar bekannt sind, daraus aber in der Mehrzahl der Fälle keine Konsequenzen gezogen werden, da konkrete Regelungen zum Einsatz meist fehlen. So ist mangelnde Sicherheit als Nachteil des Einsatzes privater mobiler IT-Geräte in vielen Unternehmen (71%) durchaus bekannt; 50% der befragten Unternehmen sehen außerdem Nachteile in geringeren Kontrollmöglichkeiten durch die IT (Mehrfachantworten möglich) - 81% der befragten Unternehmen nennen zumindest einen dieser beiden Nachteile. Keinerlei Nachteile erkennen lediglich 9% der Befragten.

Bemerkenswert ist jedoch, dass bei nicht einmal der Hälfte der Unternehmen (42%), die die typischen Nachteile kennen und in denen die betreffenden Geräte trotzdem eingesetzt werden, auch verbindliche Regelungen für deren Verwendung bestehen. Anders ausgedrückt: Die meisten Unternehmen kennen zwar die Gefahren, sehen aber trotzdem keine Verfahren vor, um den Einsatz der betreffenden Systeme zu steuern oder zu kontrollieren.

"Diese Umfrage zeigt, dass die deutschen Unternehmen bei der Umsetzung der Consumerization noch ganz am Anfang stehen", erklärt Petra Wolf, Marketing Director CSMB bei Dell. "Sie haben sich zwar mit deren Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt, aber Konsequenzen wurden überwiegend nicht gezogen. Der Einsatz privater Mobilgeräte ist zwar in den meisten Unternehmen längst eine Tatsache, aber obwohl die Risiken bekannt sind, verzichtet man in der Mehrzahl der Fälle darauf, deren Einsatz unternehmensweit und in Einklang mit den Compliance-Vorgaben zu organisieren. Das kann auf Dauer natürlich keine brauchbare Strategie sein."

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