Fernsehen aus der Datendose - INELTEC 2005: Bankhaus Ehinger & Armand von Ernst setzt auf Multimedia-Lösung von Dätwyler

ineltec 2005, Halle 1.1, Stand D 68

(PresseBox) (Basel/Altdorf/Neufahrn/Wien, ) Die Ehinger & Armand von Ernst AG, eine der ältesten Privatbanken der Schweiz, hat an ihrem Hauptsitz in Zürich eine Multimedia-Lösung von Dätwyler installiert. Durch den Einsatz von aktiven TV-Panels kann der Finanzdienstleister nun Hörfunk- und TV-Programme über die bestehende Datenverkabelung des Unternehmens in die Konferenzräume und in jedes beliebige Büro übertragen. Somit ist es nicht mehr nötig, im Falle interner Umzüge aufwändige und teure Nachverkabelungen ziehen zu lassen. Um die Breitbandsignale über die symmetrischen Datenkabel verteilen zu können, setzt die Privatbank je ein TV-Panel in jedem Etagenverteiler und so genannte Baluns (Signalwandler) zwischen den jeweiligen Datenanschlussdosen und den Endgeräten ein. Auf diese Weise werden in dem Gebäude in der Morgartenstrasse bereits 20 Fernsehgeräte, Flachbildschirme und PCs über das hauseigene Netzwerk gespeist. Das neue System dient vor allem der Versorgung von Anlageberatung, Effektenhandel und Research mit aktuellen Neuigkeiten und Börseninformationen. Es ermöglichte es Ehinger & Armand von Ernst in Zürich, fast alle der bestehenden Antennendosen zu kündigen. Zugleich kann die Privatbank zukünftig sehr schnell und flexibel reagieren, wenn irgendwo ein neuer Fernseh- oder Radioanschluss benötigt wird: eine Datendose und ein kurzes Umpatchen genügen.

"Mit diesem System, das sich plug-and-play in Betrieb nehmen lässt, können flächendeckend alle Räume versorgt werden, die über ganz normale Datenanschlussdosen verfügen", erklärt Oskar Baur, verantwortlich für das Kabelnetz der Ehinger & Armand von Ernst AG. "Dadurch sind wir heute in der Lage, sehr flexibel und schnell zu reagieren, wenn es notwendig ist. Bei einem Umzug in ein anderes Büro muss man zum Beispiel nur den Balun mit einem Patchkabel an die neue Dose anschliessen und die Bildqualität mit einem Schiebeschalter einstellen. Diese Funktionalität der Baluns ist überaus praktisch. Ausserdem sind sie klein genug, dass sie einfach hinter dem Bildschirm oder in den Bodentanks verschwinden."

Die Installation und Einrichtung der Multimedia-Lösung erfolgte durch die Firma Radio Meyer in Zürich. Am Hausübergabepunkt des Carriers im Keller des Gebäudes, wo die Cablecom die CATV-Dienste über Breitband-Koaxialkabel anliefert, werden die Signale verstärkt und über Koaxialkabel sternförmig zum jeweiligen Netzknoten auf den Etagen geführt. Hier kommen die insgesamt dreizehn catTV-Panel von Dätwyler zum Einsatz. Die weitere Verteilung der Signale erfolgt über das lokale Datennetzwerk (LAN) und über Distanzen von 70 bis 80 Metern, was für alle Etagen ausreichend ist.

"Das Prinzip dieser Lösung ist recht einfach und hat mich sofort überzeugt: Die Kabelfernsehsignale werden im Panel von der koaxialen Technik in symmetrische Technik gewandelt, also von 75 Ohm auf 100 Ohm transformiert. Am Ende der symmetrischen Übertragungsstrecke wandeln die Baluns sie wieder zurück", erklärt Oskar Baur.

Die Installation der catTV-Panels erfolgte im Sommer 2005 innerhalb weniger Wochen. Dafür dass die Signale problemlos über das bestehende LAN übertragen werden können, sorgen nicht zuletzt die einheitlichen symmetrischen Datenkabel. Bereits vor Jahren hat die Bank eine hochwertige universelle Kommunikationsverkabelung mit den vierpaarigen Cat.7-Kabeln Uninet 7002 von Dätwyler und mit RJ45-Datendosen installiert. Die hohen Leistungsreserven und guten elektrischen Eigenschaften der Kabel sorgen für eine ungestörte gleichzeitige Übertragung aller Dienste und gewährleisten die Einhaltung der erlaubten Abstrahlwerte.

Laut Oskar Baur ist die Privatbank mit der neuen Multimedia-Lösung sehr zufrieden: "Das Ganze funktioniert absolut problemlos, die Panels haben noch Reserven für zukünftige Nutzer, und es ist auch ein großer Vorteil, dass man die Verbindungen schnell und ohne zusätzliche Kosten einfach umpatchen kann", fasst er zusammen. "Dadurch, dass die Bank so viele Koax-Dosen einsparen kann, rechnen wir damit, dass die Anschaffung sich bereits in zwei Jahren bezahlt macht."

Über die Ehinger & Armand von Ernst AG (www.eave.com)
Die Ehinger & Armand von Ernst AG mit Sitz in Zürich, Basel und Bern ist nicht nur die jüngste, sondern gleichzeitig auch eine der ältesten Privatbanken der Schweiz. Durch den Zusammenschluss der Cantrade Privatbank, der Bank Ehinger und der Armand von Ernst ist 2003 die Ehinger & Armand von Ernst AG entstanden. Ihr Ursprung geht dabei bis ins Jahr 1810 zurück. Trotz aller Veränderungen ist die Privatbank ihrem Kerngeschäft, der Beratung von vermögenden Kunden in allen finanziellen Angelegenheiten, immer treu geblieben. Dank der Muttergesellschaft UBS AG verfügt sie zudem weltweit über ein umfassendes Netzwerk an Spezialisten.

Dätwyler Cables GmbH

Dätwyler Cables ist ein führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Systemlösungen und Serviceleistungen für die elektrische Gebäudeinfrastruktur. Schwerpunkte bilden die Bereiche Datennetzwerke, Sicherheitskabelsysteme, Gebäudeautomation und Liftkabelsysteme. Mit über 90 Jahren Erfahrung verfügt Dätwyler Cables über ein fundiertes Know-how, welches das Unternehmen in diesen Marktsegmenten zum Innovationsführer macht. Basierend auf der eigenen Entwicklung und Fertigung von Kupfer- und Glasfaserkabeln sowie von Systemkomponenten bietet Dätwyler Cables umfassende Gesamtlösungen mit Beratungs-, Schulungs-, Konfektionierungs-, Logistik- und Garantiedienstleistungen an. Die Kundenbasis reicht von Banken und Versicherungen über Industrie- und Telekommunikationsunternehmen bis zu Flughafenbetreibern und Generalunternehmern. Dätwyler Cables gehört zur international tätigen Dätwyler Gruppe, die mit rund 4700 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 900 Millionen Euro erwirtschaftet.

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