Ausgereifte IT-Partnerschaft für die Weinwirtschaft

cormeta und sine qua non bündeln ihr Branchen- und Technologie-Know-how

(PresseBox) (Ettlingen, ) ERP im Weinberg: Die cormeta ag, Anbieter von mittelstandsgerechter SAP-Software für die Lebensmittelindustrie, und die sine qua non GmbH, IT-Dienstleister unter anderem für Weinindustrie und -handel, werden Partner. sine qua non wird als Extended Business Member (EBM) die SAP Business All-in-One-Lösung implementieren und Kunden betreuen. Über diese Mitgliedschaft wollen cormeta und die sine qua non gemeinsam ihr Portfolio noch stärker an den Bedürfnissen der mittelständischen Weinwirtschaft ausrichten. Ein Kernstück der Kooperation ist die Vermarktung und Implementierung von vineaA1 und vineaA1plus, den einzigen SAP Business All-in-One-Lösungen für die Weinwirtschaft. Sie adressieren Firmen, die Wein produzieren, verarbeiten und vertreiben - vom privaten Winzer über Genossenschaften bis hin zu Kellereien. Die voll integrierte Software deckt alle betriebswirtschaftlichen Anforderungen der Branche ab und lässt sich auf Grund der vorkonfigurierten Basisszenarien schnell implementieren. Sie enthält beispielsweise detaillierte Funktionen für die Traubengeldabrechnung, die Rebflächenverwaltung und das Kellerbuch - das betriebswirtschaftliche Herzstück jedes weinproduzierenden Unternehmens. Das Kellerbuch ist eine Art Herstellungsdokumentation des Weines. Es bildet die Grundlage für die Chargenrückverfolgung im Offenkeller und die gesetzliche Dokumentation. vineaA1 und vineaA1plus sind dabei nahtlos in die SAP Standard Chargenrückverfolgung integriert, damit über alle Stufen hinweg die Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist - von der verkauften Flasche bis zur Traube.

Speziell für Kellereien bietet die SAP-Software, die auch international eingesetzt werden kann, das integrierte "Offenkeller-Cockpit", eine wichtige Funktion für die Verwaltung der Fassweine und die Überwachung des Mischprozesses. Jeder Arbeitsschritt von der Entnahme über die Mischung bis zum Abfüllen wird dokumentiert, einschließlich der Chargen. Das Cockpit, 2009 von der Weinkontrolle des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz zertifiziert, erfüllt alle gesetzlichen Standards der Weinwirtschaft.

Software unterstützt auch Traubengeldverwaltung

Eine weitere Besonderheit der Lösungen ist die integrierte Genossenschaftsverwaltung (vineaA1plus), die auch als eigenständige Anwendung unter dem Namen consortioA1 in anderen Branchen mit genossenschaftlichen Strukturen eingesetzt werden kann. Grundprinzip dieser Applikation: Alle Daten der Mitglieder sind zentral in einem System geführt - Stammdaten genauso wie Geschäftsanteile und -guthaben. Die Anwendung verhindert eine Zweckentfremdung des Debitorenkontos als Mitgliedskonto: Jedes Mitglied handelt je nach Geschäftsvorfall als Debitor und Kreditor gleichermaßen.

So unterstützt die Anwendung speziell Weinbaugenossenschaften und Großkellereien in verschiedenen Tätigkeiten, bei denen sie die Daten der Mitglieder benötigen, beispielsweise bei der Verwaltung des Traubengeldes und der Errechnung und prozentualen Verteilung des erwirtschafteten Gewinns. Die Software berücksichtigt in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Verteilungsmodelle in den Genossenschaften, wie sie in der Branche typisch sind. Auch die von Bundesland zu Bundesland variierenden Regelungen bei der Abrechnung des Traubengeldes lassen sich hinterlegen.

Gebündeltes SAP- und Wein-Know-how

Die cormeta ag fokussiert mit dieser Kooperation eine weitere Subbranche der Lebensmittelindustrie, um sich dort als kompetenter Anbieter von mittelstandsgerechter SAP-Software zu positionieren. In der Süß-/Backwaren-, Tiefkühl-/Convenience- und der fleischverarbeitenden Industrie gehört cormeta mit ihrer SAP Business All-in-One-Lösung Foodsprint mittlerweile zu den erfahrensten IT-Dienstleistern. Dieses Ziel verfolgt cormeta jetzt auch für die Weinwirtschaft. Stützen wird man sich dabei auf das fundierte Branchen-Know-how des Partners. cormeta-Vorstand Holger Behrens: "sine qua non kennt die Prozesse und Anforderungen der Weinwirtschaft sehr gut und verfügt hier über ausgezeichnete Referenzen. Warum nicht dieses Potenzial nutzen? Wir gewinnen eine neue Zielgruppe und schärfen weiter unser Profil als SAP-Anbieter für die Nahrungsmittelindustrie."

sine qua non wiederum wird vom umfangreichen Technologie-Know-how der Ettlinger profitieren. Dazu Geschäftsführer Dr. Ralph P. Moog: "cormeta ist ein kompetenter SAP-Anbieter im Lebensmittelumfeld, so dass wir mit dieser Partnerschaft zusätzliche Sicherheit und einen Rückhalt für unsere Kunden bekommen." Zudem stimme die Chemie "Wir haben sofort gemerkt, dass wir zueinander passen. Kein Wunder, denn beide Unternehmen sprechen die Sprache des Mittelstandes." Von der Kooperation erwartet sine qua non wichtige Impulse für die Erschließung neuer Märkte. "Vor allem in der Lebensmittelindustrie sehen wir große Chancen, Kunden zu gewinnen."

Jeder profitiert vom anderen

Die sine qua non GmbH, 2009 aus der C.O.S.-Gruppe hervorgegangen, ist ein SAP-Dienstleister - sowohl im klassischen ERP-Geschäft als auch bei übergreifenden Projekten wie im Bereich Collaboration (z.B. Lotus Notes). Zum Portfolio gehört unter anderem eine selbst entwickelte Kassenlösung für die komplette Geld- und Tresorverwaltung, die lokale Preispflege und das Berichtswesen in filialgeführten Unternehmen, so auch bei Weinhändlern. Sie lässt sich in jedes vorhandene ERP-System integrieren.

Zudem besitzt das Unternehmen umfassendes Know-how bei der IT-gestützten Verwaltung von Genossenschaften verschiedener Branchen, u.a. in der Weinwirtschaft. "Mit der Partnerschaft bündeln cormeta und sine qua non ihr Technologie- und Branchenwissen, wobei jeder von der Expertise des anderen profitiert", sagt Dr. Ralph P. Moog.

cormeta ag

Als SAP Channel Partner bietet die cormeta ag eigen entwickelte und in der Praxis erprobte SAP Business All-in-One-Lösungen für den technischen (Groß-)Handel, Kfz-Teile- und Reifenhandel (TRADEsprint), die Nahrungsmittelindustrie (FOODsprint), die pharmazeutische Industrie (PHARMAsprint), die Kosmetikindustrie/-handel (BEAUTYsprint), die Textilwirtschaft (FASHIONsprint) sowie die Versorgungswirtschaft (VUsprint, Services & Tools) an. Die cormeta ag - DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert - ist mit ihren integrierten Lösungen, innovativen Produkten und umfangreichen Serviceangeboten seit mehr als 15 Jahren auf mittelständische Kunden spezialisiert.

Daneben stehen für SAP-/ERP-Anwender die Add-Ons CGsprint, KVsprint, ABSsprint, CREFOsprint und TRIMAHNsprint für ein integriertes Debitoren-/ Kreditorenmanagement zur Verfügung. Die Module unterstützen die Qualifizierung von Debitoren über Wirtschaftsauskunfteien, das Management von Kreditversicherungen, die Verwaltung verkaufter Forderungen, die Abwicklung von Inkassoverfahren sowie das gerichtliche Mahnverfahren.

Die cormeta ag beschäftigt am Hauptsitz in Ettlingen und in den Niederlassungen Berlin und Hamburg 103 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 09/10 (Ende 30.04.2010) konnte die cormeta einen Umsatz von 16,3 Millionen Euro erzielen. www.cormeta.de

Die sine qua non GmbH ist ein SAP-Dienstleister mit Standorten in Frankfurt am Main, Stuttgart, Leverkusen, Pforzheim, Luxemburg und Casablanca. Neben dem klassischen ERP-Geschäft inklusive Beratung und Entwicklung verfügt das Unternehmen über eine ausgewiesene Expertise in den Bereichen Genossenschaftsverwaltung und Weinwirtschaft. Hier bietet sine qua non selbst entwickelte Software und passt bestehende SAP-Lösungen an die spezifischen Bedürfnisse dieser Klientel an.

sine qua non gehört zur C.O.S-Gruppe, die seit mehr als 25 Jahren im ERP-Umfeld tätig ist und fundiertes Know-how im Bereich Collaboration besitzt. Die organisatorische Einbindung ermöglicht deshalb auch die Umsetzung von SAP-übergreifenden Projekten, beispielsweise die Anbindung an Plattformen wie Lotus Notes und Microsoft Sharepoint. Dabei stützt sich sine qua non auf das fundierte Entwicklungs-Know-how am Standort Casablanca, der zudem den Zugang zum MENA-Markt (Middle East & North Africa) ermöglicht. Kostenvorteile, die an den Kunden weitergegeben werden.

Eine Besonderheit der C.O.S.-Gruppe ist nicht nur die Betrachtung der finanziellen (ERP-Systeme), sondern auch der intellektuellen Ressourcen im Prozess der Unternehmensplanung (Information Worker). Rund 50 Mitarbeiter beschäftigt die C.O.S..



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