Klimafreundlicher und umweltschonender Rohstofftransport

(PresseBox) (Hannover, ) .
- ContiTech Transportbandsysteme fördern die Schätze dieser Erde und schützen die Natur dieser Erde
- Weltweites Engagement
- Neues Werk in Brasilien
- Optimistischer Blick in die Zukunft

Die Nachfrage nach Rohstoffen wächst. Experten rechnen damit, dass der weltweite Bedarf zukünftig durchschnittlich um vier Prozent pro Jahr steigt. Als Hersteller von Fördertechnik partizipiert der Geschäftsbereich Conveyor Belt Group der ContiTech AG an diesem Wachstum und blickt entsprechend positiv in die Zukunft. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen klima- und umweltschonende Produkte. "Mit dem Zukunftswerkstoff Kautschuk schaffen wir technologische Lösungen für Industrie und Umwelt", erläutert Hans-Jürgen Duensing, Geschäftsbereichsleiter der ContiTech Conveyor Belt Group. Dabei spielen energieoptimierte Fördergurte, die auch CO2-Emissionen reduzieren, ebenso eine wichtige Rolle wie die Energieerzeugung bei Downhill-Transporten. Aber auch bei zusammenhängenden Gesamtsystemen arbeitet ContiTech eng mit der Wissenschaft zusammen. So präsentiert die Universität Clausthal-Zellerfeld eine Entwicklung für die akustische Materialerkennung auf dem Stand der ContiTech auf der Hannover Messe in Halle 5. Darüber hinaus zeigt ContiTech mit dem geschlossenen Gurtförderer SICON®, wie sich empfindliche Fördergüter während des Transports gegen Feuchtigkeit und Schmutz schützen und wie sich Rieselgut und Staubemission verhindern lassen.

Die Conveyor Belt Group ist mit einem Umsatz von 469 Millionen Euro Weltmarktführer im Bereich der Transportbandherstellung und innerhalb der ContiTech AG der zweitgrößte von insgesamt sieben Geschäftsbereichen. Mit seinen derzeit rund 3.000 Mitarbeitern stellt das Unternehmen sowohl Fördergurte für den Bergbau als auch Spezial-Transportbänder für unterschiedlichste Förderaufgaben im Maschinen- und Anlagenbau her. Das Produktportfolio umfasst mehrere hundert Standardangebote. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen auch individuelle und maßgeschneiderte Lösungen und ist damit stets in der Lage, genau die Produkte zu liefern, die den Kundenanforderungen entsprechen.

In aller Welt aktiv - jetzt auch in Brasilien

Die Fördergurte der Conveyor Belt Group sind in der ganzen Welt im Einsatz. Weil das hohe Produktvolumen und Gewicht den Transport der Fördergurte zum Einsatzort aufwendig und teuer machen, fertigt die Conveyor Belt Group in den Märkten, in denen ihre Kunden arbeiten: in Mexiko, Chile und China ebenso wie in Indien, Griechenland und Serbien sowie in Ungarn, in der Slowakei und in Deutschland.

Noch in diesem Jahr verstärkt die Conveyor Belt Group ihre Aktivitäten in Südamerika und eröffnet ein neues Werk in Ponta Grossa im Südosten Brasiliens. Hier produziert das Unternehmen auf einer Fläche von 5.000 m² mit 90 Mitarbeitern Textil- und Stahlseilgurte. Mit einem Anteil von ca. 50 Prozent stellt Brasilien den größten Markt für Transportbandsysteme in Südamerika dar. "Dank des neuen Standortes und der bereits bestehenden Produktionsstätte in Chile sind wir in der Lage, den südamerikanischen Markt nachhaltig zu durchdringen und unsere Marktposition deutlich auszubauen", erläutert Hans-Jürgen Duensing die Strategie der Business-Unit.

Umweltschonende und energiesparende Rohstoffgewinnung

Förderbandanlagen sind die Energiesparer und Klimaschützer bei der Rohstoffgewinnung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Effiziente Fördertechnik und Klimaschutz", die im Rahmen eines Round-Table-Gesprächs auf dem Messestand der ContiTech AG in Halle 5 vorgestellt wird. Die Studie ist unter der Leitung von Professor Dr. Hossein Tudeshki vom Institut für Tagebau und Internationalen Bergbau an der Technischen Universität Clausthal entstanden. Sie weist nach, dass Förderbandanlagen eine bessere Energiebilanz haben und wesentlich weniger CO2 emittieren als die im Bergbau üblicherweise eingesetzten Schwerlastkraftwagen. Hinzu kommt, dass Förderbandanlagen auch in der Lage sind, Strom zu erzeugen.

"Überall da, wo Rohstoffe im Downhill-Betrieb, also von oben nach unten transportiert werden, kann die Bremsenergie - wie bei einer Straßenbahn oder einem Hybridfahrzeug - in elektrische Energie verwandelt werden", erklärt Hans-Jürgen Duensing.

Energie-Erzeugung beim Rohstofftransport

So ist zum Beispiel auf Jamaika eine RopeCon®-Förderbandanlage im Einsatz, die mehr als 1.200 Tonnen Bauxit pro Stunde über eine Strecke von 3,4 Kilometern und ein Gefälle von 470 Höhenmetern transportiert. Durch die Umwandlung von Bremskraft in elektrische Energie erzeugt sie 1.300 kW, die ins kommunale Stromnetz eingespeist werden. Das RopeCon®-System, das nach dem Seilbahnprinzip funktioniert und deshalb nur wenige Stützpfeiler benötigt, bietet weitere gravierende Vorteile für die Umwelt: "Auf Jamaika konnten wir auf den Bau einer Straße für den Abtransport der Rohstoffe verzichten und so den Baumbestand erhalten", berichtet Hans-Jürgen Duensing. Die Anlage ersetzt umgerechnet 1.200 LKW-Fahrten pro Tag und spart die entsprechende Menge an Kraftstoff sowie CO2- und Feinstaubemissionen ein.

"Uns geht es nicht nur darum, die Schätze dieser Erde zu fördern, sondern auch darum, die Natur dieser Erde zu schützen", betont Hans-Jürgen Duensing. "Die Verantwortung für die Umwelt leitet uns deshalb bei der Entwicklung, bei der Fertigung und beim Transport unserer Produkte."
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Über die ContiTech Antriebssysteme GmbH

Die ContiTech AG, Hannover, ist im Non-Tire-Rubber-Bereich der größte Spezialist für Kautschuk- und Kunststofftechnologie weltweit. Das Unternehmen entwickelt und produziert Funktionsteile, Komponenten und Systeme für die Automobilindust-rie und andere wichtige Industrien. Es beschäftigt rund 21.700 Mitarbeiter und er-zielte 2008 einen Umsatz von rund 3 Mrd Euro. ContiTech ist eine Division der Continental AG. Der Continental-Konzern gehört mit einem Umsatz von mehr als 24 Mrd Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahr-werk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit nahezu 140.000 Mitarbeiter an rund 190 Standorten in 35 Ländern.

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