Kostenoptimierung im Entwicklungsprozess

Forum an der Hochschule Landshut am 25. März 2009

(PresseBox) (Landshut, ) Ohne durchdachtes Konzept führen Maßnahmen zur Kostenoptimierung schnell zu Effekten, bei denen die Kosten an einer Stelle zwar sinken – dafür aber an einer ganz anderen Stelle drastisch steigen. Wie man diese Effekte vermeidet und trotzdem genügend Flexibilität behält, das ist das Thema eines Praxisforums des Clusters Mikrosystemtechnik an der Hochschule Landshut. Drei erfahren Experten aus der industriellen Praxis stehen Rede und Antwort.

Kostenoptimierung ist ein Schlagwort, das man immer häufiger aus Unternehmen hört. Doch ohne durchdachtes Konzept führt reine Kostenoptimierung sehr schnell zu Effekten, bei denen die Kosten an einer Stelle zwar sinken – dafür aber an einer ganz anderen Stelle drastisch steigen.
Zudem wissen gestandene Unternehmer, dass Flexibilität und Schnelligkeit ein Garant für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg von Fertigungsstandorten in „Hochlohnländern“ sind.

Doch stehen Flexibilität und Kostenoptimierung nicht in einem natürlichen Widerspruch zueinander? Wie also lassen sich in diesem Spannungsfeld nachhaltige und wachstumsorientierte Strategien entwickeln? Gibt es gar einfach einzusetzende Management-Tools, die bei der Umsetzung ganzheitlicher „Design-to-Cost“-Ansätze einen in der Praxis einfach anzuwendende Hilfestellung geben?

Diese und weitere Fragen beantwortet das Fachforum „Design to Cost“ am 25. März an der Hochschule Landshut, das der Cluster Mikrosystemtechnik organisiert. Zielgruppe der Veranstaltung sind Unternehmer, Geschäftsführer, Entwicklungsleiter, Berater sowie Fachleute für Unternehmensfinanzierung.

Drei hochkarätige Referenten aus der Praxis beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven in einem jeweils halbstündigen Vortrag mit nachgeschalteter Diskussion. Damit bietet Ihnen dieses Forum die Gelegenheit, Aufgabenstellungen aus Ihrem Unternehmen direkt mit den Referenten zu erörtern:

Dr. Helmut Katzier, Senior Technology Expert bei der TietoEnator Deutschland GmbH in München. Helmut Katzier verfügt über gut 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung hochkomplexer Systeme für die Telekommunikation.

Der Werkstoffwissenschaftler Dr. Frank Rehme ist Projektleiter in der Entwicklung von Hochfrequenz-Modulen bei der EPCOS AG. Frank Rehme arbeitet vorwiegend an Fertigungsverfahren für Mikrosysteme.

Alois Hauk ist ein erfahrener Manager aus der High-Tech-Industrie. Nach über 22 Jahren Führungsverantwortung in internationalen Unternehmen gründete Alois Hauk sein eigenes Beratungsunternehmen und unterstützt heute Mittelständler darin, strategische Wachstumspotentiale zur erkennen und zu realisieren.

„Design to Cost“ ist ein Verfahren, das im laufenden Entwicklungsprozess die kostengünstigste Lösung sucht. Insbesondere nachträglich anfallende Kosten (z.B. für Vertrieb oder Service) werden in die Betrachtung mit einbezogen. Der Lösungsansatz führt meist über eine genaue Betrachtung alternativer Lösungen, die von den Kunden als gleichwertig eingestuft werden.

Cluster Mikrosystemtechnik

Unternehmen miteinander und mit der anwendungsorientierten Forschung der Hochschulen zu vernetzen, das ist die Aufgabe des Clusters Mikrosystemtechnik. Als kompetenter, wertneutraler und unabhängiger Koordinator unterstützen wir mittelständische Unternehmen darin, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft durch disziplinübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

Der Cluster Mikrosystemtechnik verfügt über ein aktives Management, ist unabhängig und bietet sich daher als neutrale Clearing-Stelle für alle Bereiche der Mikrosystemtechnik an.

Der Cluster vertritt seine Mitglieder und Partner gegenüber der erweiterten (Fach)-öffentlichkeit und fungiert so als Interessenvertreter der Mikrosystemtechnik.

Gegründet wurde der Cluster im Jahre 2005. Organisatorisch und räumlich ist der Cluster der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut zugeordnet.

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