Geknickte Leiterplatten nutzen Gehäuse bis in letzte Winkel

Deutschlaender stellt aus auf der „electronica 2010“ – Stand B1.210

(PresseBox) (Landshut, ) Deutschlaender fertigt für die mittelständische Industrie einlagige und mehrlagige Leiterplatten, sowie elektromechanische Bauelemente. Umfassendes Wissen und jahrzehntelange Erfahrung sind Grundlage für Innovationen wie die neue 3d-Knick-Leiterplatte, einer kostengünstigen Alternative zu Starrflex-Leiterplatten. Mit 3d-Knick-Leiterplatten lassen sich komplexe und beengte Gehäuse-Bauformen bis in den letzten Winkel nutzen. Deutschlaender hat ums Eck gedacht und empfiehlt sich damit einmal mehr als kreativer Problemlöser für schwierige Aufgaben.

Müssen Leiterplatten beim Einbau in komplexe enge Gehäuse nur leicht gebogen werden, sind flexible teure Leiterplattenmaterialien und Technologien wie „Starrflex“ überbestimmt und unwirtschaftlich. Auf der Suche nach einer platzsparenden und wirtschaftlichen Problemlösung ist Deutschlaender auf die 3d-Knick-Leiterplatte gestoßen. Auslöser war eine Kundenanforderung, derzufolge eine Schaltung innerhalb eines engen zylindrischen Gehäuses untergebracht werden musste. Dies leistet eine Leiterplatte, die sich zum Einpassen in den verfügbaren Raum in unterschiedliche Richtungen und Winkel abknicken lässt. Die Abstände zwischen bauteiltragenden Bereichen sind dabei minimal, eine zusätzliche Bestückung von Klammern oder Kontakten kann entfallen.

Die Technologie der 3d-Knick-Leiterplatte eignet sich für einmaliges Biegen an definierten Sollbiegestellen sowie für leichte Justierbewegungen im Zuge der Endmontage und der Einpassung in den dreidimensionalen Bauraum.

Bei konventionellen Leiterplatten deckt Deutschlaender das Produktspektrum von der einfachen einlagigen Platine bis zum hochkomplexen Multilayer ab. Erfahrene Fachleute erstellen nach Kundenvorgabe Nutzenanordnungen, Filmvorlagen, Programme für die mechanische Bearbeitung und Prüfprogramme für den elektrischen Test. Die Mindestbreite der Leiterbahnen sowie der Mindestabstand zwischen zwei Leiterbahnen beträgt 100 ?m, die kleinste Bohrung hat einen Durchmesser von 200 ?m. Die Leiterplatte stehen in Materialstärken von 0,5 mm bis 2,4 mm zur Verfügung, die Dicke der Kupferauflage reicht im Regelfall von 35 ?m bis 235 ?m, individuelle Cu-Auflagen sind nach Absprache möglich. Zum Schutz der Kupferoberfläche bietet Deutschlaender eine ganze Reihe bedarfsgerechter Veredelungen an, etwa HAL (bleifrei oder bleihaltig), chemisch Ni/Au, chemisch Sn, chemisch Ag oder galvanisch Ni/Au. Die Standard-Lieferzeiten sind acht Arbeitstage (einlagige Leiterplatten) und zehn Arbeitstage (mehrlagige), mit Eilzuschlag reduzieren sich diese Fristen für Einzelstücke auf etwa ein Viertel der Zeit.

Elektromechanische Bauelemente
Zweites Standbein neben der Leiterplattenproduktion ist die Herstellung kundenspezifischer elektromechanischer Bauelemente zu. Auch hier setzt Deutschlaender auf modernste Verfahrenstechniken und eine wirksame Qualitätssicherung. Das Produktspektrum umfasst Lötleisten, Schiebe-, Tast- und Wippschalter, Steckverbinder, Sicherungshalter, Lampenfassungen, Laborkarten, Anschlussklemmen und vieles mehr, außergewöhnliche Problemlösungen inbegriffen.

<<Firmenprofil>>
Nach der Gründung 1922 stellte Deutschlaender zunächst elektromechanische Bauelemente her, 1964 wurde mit der Herstellung von Leiterplatten begonnen, inzwischen wichtigster Umsatzträger des Unternehmens. Die rasante technische Entwicklung im Elektronikbereich begleitete Deutschlaender mit fortgesetzter Modernisierung und Ausweitung der Produktionsanlagen. Heute verfügt der Familienbetrieb über modernste Fertigungsanlagen auf 2800 Quadratmetern Produktionsfläche. Das Auftrags- und Qualitätsmanagement ist auf der Höhe der Zeit, mehr als 50 hoch qualifizierte Mitarbeiter in Produktion und Management betreuen Aufträge von der Angebotserstellung bis zur Auslieferung.

Cluster Mikrosystemtechnik

Unternehmen miteinander zu vernetzen und mit anwendungsorientierten Forschungeinrichtungen ins Gespräch zu bringen, das ist die Aufgabe des Clusters Mikrosystemtechnik. Als fachlich kompetenter, neutraler und wirtschaftlich unabhängiger Partner unterstützen wir mittelständische Unternehmen darin, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft nachhaltig zu stärken.

Derzeit hat der Cluster Mikrosystemtechnik rund 70 Mitglieder, vom Ein-Mann-Ingenieurbüro über Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zum weltweit agierenden Großunternehmen. Rund 2/3 unserer Mitglieder sind kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU). Neben den Mitgliedern unterstützen über 150 weitere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unsere Arbeit als aktive Partner.

Der Cluster Mikrosystemtechnik wurde 2005 gegründet. Mit weit über 30 eigenen Veranstaltungen, Gemeinschaftsständen auf 9 Messen mit über 50 teilnehmen Unternehmen sowie über 15 Forschungsprojekten hat sich der Cluster mittlerweile eine starke Position im süddeutschen Raum und den angrenzenden Regionen erarbeitet.

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