Aufbau- und Verbindungstechnik auf Glassubstraten

Forum beim Cluster-Mitglied Irlbacher am 22. April 2009

(PresseBox) (Landshut, ) Seit Jahrtausenden ist Glas ein geschätzter Werkstoff: Es hält hohen Temperaturen stand, ist chemisch sehr stabil und schützt zuverlässig vor Umwelteinflüssen. Kein Wunder, dass sich ständig neue Anwendungsmöglichkeiten für diesen Werkstoff finden, vom Dünnglas-Substrat mit elektrischer, optischer und fluidischer Funktionalisierung, über Leiterplatten-Stukturen direkt auf Glas-Frontplatten, bis hin zum Bedampfen von Oberflächen mit Glas.

LTCC-Keramikfolien enthalten bis zu 30% SiO2 und sind daher mit Glas eng verwandt. Doch lassen sich Technologien aus den Fertigungsprozessen für Multilagen-Keramiken auch bei modernen Glassubstraten einsetzen? Gelingt es durch Integration und Miniaturisierung gar, Leiter­plattenbereiche teilweise oder ganz zu ersetzen? Wie lassen sich optische und fluidische Funktionen mit integrieren?

Diese und weitere Fragen beantwortet unser Forum. Die Referenten und Ihre Themen:

Dr. Henning Schröder, Fraunhofer IZM Berlin
System in a Package (SiP) auf der Basis von Dünnglas-Substraten: Möglichkeiten elektrischer, optischer und fluidischer Funktionalisierung

Dr. Thomas Zetterer, Schott Electronic Packaging, Landshut
Multilagen-Keramiken für hermetische Hybrid-Gehäuse - Möglichkeiten der Integration und Miniaturisierung

Günther Irlbcher, Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH, Schönsee
IMPAtouch - die Glasplatine. Wie sich Elektronik-Kompoonenten direkt auf Glassubstrate bestücken lassen.

Cluster Mikrosystemtechnik

Glas ist bei der Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH nicht nur Name sondern seit der Unternehmensgründung 1935 gleichzeitig auch Programm.

Ob Design-Objekte, futuristische Armaturen, beständige Sichtgläser für Kachelöfen, edle Blenden für Haus­haltsgeräte oder kratzfeste, intelli­gente Frontplatten für hermetischen Gehäuseeinschluss – Irlbacher liefert die Komplettlösung aus einer Hand.
Hauptsitz der inhabergeführten Unternehmensgruppe, die heute über 350 Mitarbeiter beschäftigt, ist der sympathische Ferienort Schönsee, gut 70 km nordöstlich der alten Kaiserstadt Regensburg. Von den über 70 Jahren Erfahrung im Bearbeiten von Glas profitieren die Kunden des quirligen Unternehmens jeden Tag – von der ersten Produktidee über Design- und Konzeptstudien bis hin zum serienreifen Produkt.

Die Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH ist Mitglied im Cluster Mikrosystemtechnik.

Unternehmen miteinander und mit der anwendungsorientierten Forschung der Hochschulen zu vernetzen, das ist die Aufgabe des Clusters Mikrosystemtechnik. Als kompetenter, wertneutraler und unabhängiger Koordinator unterstützen wir mittelständische Unternehmen darin, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft durch disziplinübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

Der Cluster Mikrosystemtechnik verfügt über ein aktives Management, ist unabhängig und bietet sich daher als neutrale Clearing-Stelle für alle Bereiche der Mikrosystemtechnik an.

Der Cluster vertritt seine Mitglieder und Partner gegenüber der erweiterten (Fach)-öffentlichkeit und fungiert so als Interessenvertreter der Mikrosystemtechnik.

Gegründet wurde der Cluster im Jahre 2005. Organisatorisch und räumlich ist der Cluster der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut zugeordnet.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.