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Virtual Reality im Arbeitsalltag: Ceyoniq und Universität Bielefeld schließen Projekt erfolgreich ab

(PresseBox) (Bielefeld, )
  • Integration von AR-Systemen in die Unternehmenspraxis
  • Ceyoniq und Uni Bielefeld entwickeln Virtual-Reality-Client
  • Folgeprojekte geplant
Realitätserweiterung durch virtuelle Elemente – was in Form von Gaming-Innovationen und Apps bisher vor allem im privaten Bereich zum Einsatz kam, könnte schon bald auch im Business-Kontext Alltag werden. In Zusammenarbeit mit einer Forschungsgruppe des Exzellenzclusters für Kognitive Interaktionstechnologien (CITEC) an der Universität Bielefeld hat die Ceyoniq Technology GmbH einen neuen VR-Client für ihr Informationsmanagementsystem nscale entwickelt, der das Browsen in digitalen Datenbeständen in einer virtuellen Büroumgebung ermöglicht. Die Ergebnisse des Projekts sind zurzeit im Showroom des Unternehmens ausgestellt.

„Wir haben das theoretische Konzept der virtuellen Realität erfolgreich in die unternehmerische Praxis überführt“, sagt Andreas Ahmann, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Ceyoniq Technology GmbH. Der Bielefelder ECM-Spezialist hat die Technologie in Kooperation mit der Forschungsgruppe des CITEC auf seine Informationsplattform nscale transferiert. Über die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, die als technische Hardware für das Projekt fungiert, betritt der Nutzer eine um seinen realen Arbeitsplatz geschaffene, virtuelle Büroumgebung. Hier kann er gewohnte DMS-Prozesse durch Gesten und Bewegungen intuitiv steuern. Der Schreibtisch ist dabei das einzige physisch anwesende Objekt. Um den praktischen Anwendungsbereich der Software noch zu vergrößern, ist in einem nächsten Entwicklungsschritt die Einbindung weiterer realer Objekte geplant.

„Für den Einsatz im betrieblichen Umfeld bietet das Anreichern der Realität mit virtuellen Informationen in Form von Augmented Reality künftig mehr Potential, als die vollständig virtuelle Realität“, unterstreicht Ahmann. Beispiele hierfür seien eine virtuelle Indexierung von Aktenbeständen oder die Anreicherung physischer Akten mit Multimedia-Inhalten über eine AR-Brille. Durch diese Verknüpfung virtueller und realer Elemente kann das Informationsmanagement in Unternehmen nachhaltig optimiert werden, indem beispielsweise zu physisch vorliegenden Dokumenten virtuelle Zusatzinformationen abgerufen werden können.

Erste Folgeprojekte zur Entwicklung solcher Anwendungsszenarien sollen schon bald initiiert werden, betont Dr. Thies Pfeiffer, der das Projekt seitens des CITEC betreute: „Die Einbettung von wissenschaftlicher Forschungsarbeit in die konkrete Unternehmenspraxis hat sich für beide Seiten als sehr fruchtbar erwiesen.“ Sowohl Ceyoniq als auch das CITEC wollen die Zusammenarbeit vor diesem Hintergrund fortsetzen. Zukünftige Schwerpunkte könnten etwa die Integration weiterer Hardware wie die HoloLens von Microsoft sein.

Die Forschungsergebnisse werden derzeit im Showroom der Ceyoniq Technology GmbH in Form eines funktionsfähigen Anwendungsbeispiels bereitgestellt. Von der endgültigen Marktreife ist das System allerdings noch einige Schritte entfernt, erklärt Ahmann: „Die Integration von Augmented Reality in den Arbeitsalltag wird in Zukunft selbstverständlich sein und Unternehmen erhebliche Vorteile bieten.“

Weitere Informationen: www.ceyoniq.comwww.cit-ec.de

Über CITEC:

 Technische Systeme intuitiv bedienbar machen: Das ist die Aufgabe des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld. Die fächerübergreifende Forschung am CITEC wird in vier Bereiche gebündelt: Bewegungsintelligenz, Systeme mit Aufmerksamkeit, Situierte Kommunikation sowie Gedächtnis und Lernen. Die rund 250 Mitglieder kommen aus 31 Forschungsgruppen und fünf Fakultäten der Universität Bielefeld: Biologie, Linguistik und Literaturwissenschaft, Mathematik, Psychologie und Sportwissenschaft sowie aus der Technischen Fakultät. CITEC ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Über die Ceyoniq Technology GmbH

Die Ceyoniq Technology GmbH ist der Premiumhersteller der Informations-plattform nscale 7vecto. Diese Plattform umfasst Softwarelösungen vom branchenübergreifend einsetzbaren Dokumentenmanagement und Enterprise Content Management bis hin zu intelligenten Systemen zur Verarbeitung komplexer Geschäfts- und Kommunikationsprozesse (E-Mail-Management, Rechnungseingangsverarbeitung, etc.). Am Hauptsitz in Bielefeld und den Standorten in Hamburg, München, Leipzig und Wien sind über 150 Mitarbei-ter beschäftigt.

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