Perlen am Rhein

Stadtvillen an der Uferpromenade lassen Ludwigshafen glänzen

(PresseBox) (Ober-Ramstadt, ) Zum Mannheimer Schloss auf Kurpfälzer Seite wurde in Ludwigshafen am Rhein vis-à-vis ein erfrischendes Kontrastprogramm geschaffen: Auf einem ehemaligen Industriegelände stehen seit 2009 drei avantgardistische Stadtvillen als architektonische Visitenkarte einer aufblühenden Stadt. Insbesondere die Fassaden, die ein Capatect-Wärmedämm-Verbundsystem vor Wind und Wetter schützt, sorgen durch eine sehenswerte Kombination von schneeweißem Putz mit grünem Glasmosaik nachhaltig für öffentliches Interesse.

Das Ziel, das die Ludwigshafener Stadtentwickler verfolgten, war überaus ambitioniert: Die besiedelten innerstädtischen Gebiete sollten "näher an den Fluss" rücken, um den Rhein als Imagefaktor stärker in das Stadtbild einzubinden. In großem Umfang wurden dafür vormals industriell genutzte Wirtschaftsflächen am Rheinufer in Bauland umgewandelt und erschlossen. Dabei musste das alte Erdreich bis auf vier Meter Tiefe abgetragen und durch neues ersetzt werden, um alle Eventualitäten auszuschließen.

Anreize für einen Umzug in die Pfalz

Der "GAG Ludwigshafen am Rhein, Aktiengesellschaft für Wohnungs-, Gewerbe- und Städtebau", an der sowohl die Stadt als auch mehrere namhafte Wirtschaftsunternehmen aus der Region beteiligt sind, schwebte für die Bebauung eines besonders schön gelegenen 4.268 m² großen Areals etwas Exklusives vor: ein Wohnquartier am Fluss, das höchste Komfortansprüche erfüllt, architektonisch Außergewöhnliches zu bieten hat und das Potenzial besitzt, für anspruchsvolles Wohnen in der Pfalz zum Aushängeschild zu werden. Zuzugswillige sollten durch den Charme dieser städtebaulich exponierten Lage, den pulsierenden Arbeitsmarkt und weitere Strukturvorteile der Rhein-Neckar-Metropolregion angezogen und als Neubürger gewonnen werden.

Markante Architektur gefragt

Das Immobilienunternehmen startete das ehrgeizige Projekt auch, um das öffentliche Bild von Ludwigshafen zu profilieren und die Nachfrage nach Kauf- und Mietobjekten im gehobenen bis höheren Preissegment auf der Pfälzer Rheinseite zu stimulieren. "Wir wollten eine Architektur, über die man spricht. Die Gestaltung der Gebäude musste dafür nicht jedermann sofort gefallen, aber auffällig sollte sie sein", betont Sonja Müller-Zaman, Immobilien-Vertriebsleiterin der GAG Ludwigshafen. Das Architekturbüro Humpert und Kösel-Humpert aus Karlsruhe lieferte den passenden Entwurf: Drei vier- bis fünfstöckige Stadtvillen mit insgesamt 14 Etagen- und Maisonettewohnungen wurden wie geplant zwischen der Paul-Klee-Straße und dem Emil-Nolde-Weg an der Rheinpromenade errichtet und im März 2009 bezugsfertig übergeben.

Alles vom Feinsten

In jedem der drei Häuser gibt es vier bis maximal fünf Wohnungen. Die Wohnflächen messen zwischen 120 und 247 Quadratmeter; die lichte Raumhöhe beträgt 2,70 bis 2,80 Meter. "Kein Grundriss gleicht hier einem anderen. Jede Wohnung ist barrierefrei und erstreckt sich über eine ganze Etage. Dadurch können die Bewohner zu jeder Tageszeit das Sonnenlicht genießen", beschreibt Sonja Müller-Zaman den Reiz der Toplage am Rhein. Echtholzparkett, Naturholzfenster, atemberaubend schöne Bäder, BUS-Technologie und zahlreiche Annehmlichkeiten mehr sind weitere Bestandteile des Wohnens auf Premium-Niveau in Ludwigshafen. Selbst die Tiefgarage mit 52 Stellplätzen hat Architekt Patrick Humpert so geschickt geplant, dass Tageslicht den Parkraum erhellt und schon bei der Ankunft mit dem Auto eine wohnliche Atmosphäre herrscht. Dafür sorgen extra große Lichtschächte, deren Umwandungen mit geometrischen Flächen gestaltet sind. Auch die Pilaster setzen farbliche Akzente in gelben und hellblauen Pastelltönen, während die Wände und die Decke der Tiefgarage einen mattweißen Anstrich erhielten, der mit dem freundlichen, einladend warmen Grauton der Bodenbeschichtung vortrefflich harmoniert. Die Ausbildung der Sohlplatte erfolgte aufgrund der Rheinnähe und des Grundwasserpegels als "Weiße Wanne", die selbst von Wurzeln nicht durchdrungen werden kann. Der Zugang zur Wohnung ist entweder zu Fuß über das repräsentativ verglaste Treppenhaus oder mit dem Lift möglich - zum Penthouse geht's sogar auf direktem Weg von der Garage aus.

Wohnen mit Rheinblick

Von der Penthouse-Terrasse ebenso wie von den großzügig dimensionierten Balkonen der Etagenwohnungen bietet sich eine phantastische Sicht auf und über den Fluss. "Hier hat man den Eindruck, dem Mannheimer Schloss näher zu sein als die Mannheimer auf ihrer Rheinseite", schwärmt Patrick Humpert über den grandiosen Ausblick. Dass schon kurz nach der Baufertigstellung alle Einheiten vergeben waren, kommt nicht von ungefähr und hat sicher auch etwas mit der Flexibilität und Kundenfreundlichkeit der GAG Ludwigshafen zu tun: Für Interessenten, die häufig umziehen müssen, entwickelte die größte Wohnungsbaugesellschaft von Rheinland-Pfalz ein Erwerbsmodell, das auf Wunsch die Möglichkeit des Mietens auf Zeit vorsieht. So kann man sich in Ruhe entscheiden, ob und wann man kauft und sich längerfristig an Ludwigshafen bindet. Schließlich sind 3.300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche vor Ort eine neue, der besonderen Lage, Bauqualität und Ausstattung jedoch durchaus angemessene Preiskategorie.

Nach allen Regeln der Handwerkskunst

Die handwerkliche Ausführung der Dämm- und Putzarbeiten an der Fassade oblag dem renommierten Malerbetrieb Dech aus Eisenberg/Rheinland-Pfalz. In enger Abstimmung mit der GAG, dem Architekten und dem gebietszuständigen Caparol-Objektberater Dipl.-Ing. Werner Aumann wurde jedes der drei Gebäude mit dem bestens bewährten Capatect-WDVS ummantelt und gemäß Energieeinsparverordnung gegen Transmissionswärmeverluste geschützt.

Auf die aus Kalksandstein gemauerten Außenwände wurde die Capatect- Fassadendämmplatte 112 in 16 Zentimeter Dicke mit der vorgesehenen Klebe- und Armierungsmasse 186 aufgebracht und anschließend mit Capatect-Schraubdübeln im tragenden Mauerwerk verankert. Zur Armierung des Putzsystems kamen die Capatect-Armierungs- und Klebemasse 190 sowie das orange Armierungsgewebe von Caparol zum Einsatz. Zu guter Letzt folgte ein weiß durchgefärbter Silikonharzputz von Caparol. Bei dessen Applikation wurden allerdings rund 300 Quadratmeter Fassadenfläche ausgespart - für die nachfolgende Montage des von der Vertriebsgesellschaft Delta Elements exklusiv aus Südafrika importierten "Glasstile-Glasmosaiks".

Von außen betrachtet, verfügen alle drei Stadtvillen über eine ähnliche, dennoch eigenständige Formensprache, die durch imposante Erkergeometrien augenfällig unterstrichen wird. Zum besonderen Flair des rheinnahen Quartiers trägt umso mehr die eigenwillige Gestaltung der Fassaden bei: Moosgrün funkelndes, türkisblau schimmerndes und geheimnisvoll changierendes Glasmosaik an strahlend weiß verputzten, mit Natursteinsockeln, Travertin- und Sandsteinflächen kombinierten Außenwänden hat man in solcher Anmut selten gesehen. Die Idee, Glasstile-Glasmosaik von Delta Elements als Gestaltungselement einzusetzen, hatte der Architekt: "Ich war auf der Suche nach einem Material, das auf der Fassade das Sonnenlicht einfängt und bei näherem Hinsehen die Strömung des Rheins widerzuspiegeln scheint", erläutert Patrick Humpert seine Intention. Somit sind die kunstvoll gestalteten Kombinationsfassaden als eine überaus gelungene Hommage an den nahen Rhein zu sehen.

Mit Sondergenehmigung montiert

Trotz größtmöglicher architektonischer Gestaltungsfreiheit war bei der Wahl der besonderen Gestaltungsmittel wie immer auch das Baurecht zu beachten. Schließlich wirft die Montage von Fliesenmosaiken auf Teilflächen eines bauaufsichtlich zugelassenen Capatect-Wärmedämmverbundsystems bauphysikalische Fragen auf. "Die Verwendung des Glasstile-Glasmosaiks von Delta Elements setzte eine Sondergenehmigung im Einzelfall voraus. Dazu war ein Gutachten einzuholen, das der gewünschten Ausführung als Kombination von Putz plus Glasstile-Glasmosaik auf Capatect Dämmplatten die bauphysikalische und statische Unbedenklichkeit bescheinigt", erläutert Caparol-Objektberater Werner Aumann, der sich in enger Abstimmung mit dem Fliesenanbieter um die benötigten Nachweise kümmerte.

Dadurch konnte vor Ausführungsbeginn bauaufsichtlich ausgeschlossen werden, dass weder die gemauerten Außenwände noch die aufgebrachte Dämmung noch der zum WDV-System gehörende Putz unter statischen, thermischen und sonstigen Aspekten infolge der Verarbeitung in der WDVS-Zulassung nicht explizit geregelter Materialien Schaden nehmen könnte. "Unsere Glasmosaik-Fassadenbekleidung lässt sich auf verschiedenen Untergründen wie massiven Wänden, vorgehängten hinterlüfteten Fassaden oder auch auf Wärmedämm-Verbundsystemen verarbeiten. Hierbei steht stets der Systemgedanke im Vordergrund. Der hat den Vorteil, dass die einzelnen Baustoffe systemgeprüft und exakt aufeinander abgestimmt sind. Eine Einzelzulassung ist dann nur noch Formsache", erläutert Dipl.-Ing. Marc Gatzweiler, Geschäftsführer der Delta Elements GmbH in Frankfurt am Main. Das Unternehmen hat sich auf den Glasmosaik-Vertrieb für den Einsatz im Fassadensystem spezialisiert und verfügt bundesweit über zahlreiche Referenzen.

Transparente Schönheit

Um die besondere optische Wirkung der Ornamente zu jeder Tageszeit zur Entfaltung kommen zu lassen, musste der ursprünglich dunkle Spezialkleber eigens auf die Materialerfordernisse des Glasmosaiks, des Untergrunds und des weiß verputzen Umfelds abgestimmt werden: "Die Wahl eines helleren Klebers sollte die Farbintensität verstärken. In enger Zusammenarbeit mit den WDVS-Spezialisten von Caparol in Ober-Ramstadt wurden sowohl die notwendigen materialtechnischen Voraussetzungen geschaffen als auch die formalen Bedingungen für den rechtskonformen Einsatz der Glasmosaike als Bestandteile einer fachgerecht gedämmten Kombinationsfassade erfüllt", berichtet Architekt Patrick Humpert, der die in verschiedenen Grüntönen changierenden Glasfliesen-Mosaike aus Südafrika in Ludwigshafen am Rhein gern noch großzügiger verwendet hätte.

Das Ergebnis darf man ohne Weiteres als städtebauliches Meisterwerk bezeichnen: "In meinen Augen ist die Fassadengestaltung perfekt gelungen. Viele Passanten, die am Rheinufer spazieren gehen, bleiben vor den Häusern stehen, um das außergewöhnliche Ensemble auf sich wirken zu lassen", berichtet Aumann, der auf dem Weg zu seinen Kunden häufig die nahegelegene Rheinbrücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen überquert. Die moosgrün bis türkis schimmernden Glasmosaik-Teilflächen an den Außenwänden sorgen bei Besuchern des Quartiers für vielfältige Reaktionen - wie so oft, wenn der persönliche Geschmack zum Maßstab der Bewertung wird. Anerkennendes Staunen, Zustimmung und Begeisterung überwiegen. Für Gesprächsstoff sorgen die drei extravaganten Stadtvillen am Rheinufer allemal. Ihre Architektur wirkt in das städtebauliche Konzept organisch eingebunden. Der Stil ist modern, klar, selbstbewusst und liebenswert - genau so, wie sich "das neue Ludwigshafen" sieht.

Adressenspiegel

Neubau-Objekte
Drei Stadtvillen am Rheinufer Süd in Ludwigshafen/Rheinland-Pfalz

Bauherr/Auftraggeber
GAG Ludwigshafen am Rhein
Aktiengesellschaft für Wohnungs-, Gewerbe- und Städtebau
Vertriebsleitung: Sonja Müller-Zaman
Wittelsbachstr. 32
67061 Ludwigshafen
Fon 06 21/56 04-1 48
Fax 06 21/56 04-2 60
Web www.gag-ludwigshafen.de
Mail sonja.mueller-zaman@gag-lu.de

Bauträger/Projektentwicklung
WGS Baubetreuungs-GmbH
Projektleitung: Hans-Jürgen Lenz und Uwe Schellenberger
Wittelsbachstraße 32
67061 Ludwigshafen am Rhein

Planung und Bauleitung/Architekturbüro
Humpert & Kösel-Humpert
Freie Architekten und Stadtplaner
Projektleitung: Patrick Humpert
Freianlagen: Priska Kösel-Humpert, Patrick Humpert
Bauüberwachung: Nicolaus Humpert, Patrick Humpert
Stephanienstraße 30
76133 Karlsruhe
Fon: 07 21/37 68 73
Fax: 07 21/9 37 58 06
Web: www.humpert-architekten.de
Mail: info@humpert-architekten.de

Glasmosaik-Vertriebsgesellschaft
Delta Elements GmbH
Dipl.-Ing. Marc Gatzweiler
Bäckergasse 24
60594 Frankfurt am Main
Fon: 0 69/68 97 79 90
Fax: 0 69/68 97 79 91
Web: www.deltaelements.eu
Mail: info@deltaelements.eu

Caparol-Objektberater
Dipl.-Ing. (FH) Werner Aumann
Bezirksbeauftragter Pfalz/Saarland
Büro: Rheinstr. 2
76774 Leimersheim
Fon 0 72 72/7 72 86
Mobil 01 71/5 52 06 79
Fax 0 72 72/18 35
Web www.caparol.de
Mail werner.aumann@caparol.de

WDVS-Anbieter (Dämmstoffe und Putzprodukte)
Caparol Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Str. 50
64372 Ober-Ramstadt
Fon 0 61 54/71-0
Fax 0 61 54/71 13 91
Web www.caparol.de
Mail info@caparol.de

WDVS-Verarbeiter
Malerbetriebe Karl-Heinz Dech & Sohn GmbH
Mathias Dech, Geschäftsführer
Siemensstr. 6
67304 Eisenberg (Pfalz)
Fon 0 63 51/13 28-0
Mobil 01 71/6 18 60 15
Fax 0 63 51/13 28 28
Web www.dech.de
Mail mail@dech.de

Fensterbau/Holzfenster
Löffel Fenster & Fassaden GmbH & Co. KG
Industriestr. 3
76863 Herxheim
Fon 0 72 76/98 98-0
Fax 0 72 76/98 98-98
Web www.loeffelfenster.de
Mail info@loeffelfenster.de

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