Starkes Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft

AWI als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet - BVMW-Mitglieder profitieren vom Technologietransfer

(PresseBox) (Bremerhaven, ) Innovationsabend für Unternehmer am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Anlässlich seiner Auszeichnung zum "Ort im Land der Ideen" stellte das AWI am 9. Juni vor 250 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Highlights seines Technologietransfers vor.

Generell werden am AWI Forschungsinfrastrukturen in enger Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen konzipiert, gebaut und betrieben. Die Anforderungen sind allerdings häufig sehr spezifisch, so dass auch Eigenentwicklungen aus dem Institut entstehen, die dann häufig an nischenspezialisierte Firmen auslizensiert werden - in der Regel KMU. Darüber hinaus werden diese Technologien in andere Anwendungsfelder transferiert, in denen ein höheres ökonomisches Potential besteht. "Dieser branchenübergreifende Transfer ist besonders spannend, aber eben auch eine große Herausforderung", sagte Dr. Eberhard Sauter, Leiter der AWI-Stabsstelle Technologietransfer, in seinem Impulsvortrag. "Hier hilft uns die Zusammenarbeit mit dem BVMW, Innovationen schon zu einem frühen Zeitpunkt durch die Marktbrille zu sehen."

Vor etwa einem halben Jahr begann Dr. Sauter mit dem BVMW-Verbandsbeauftragten Dorian Scharf ein AWI-internes Technologiescreening, um Verwertungsprozesse zu initiieren bzw. zu optimieren. Bei dem von Scharf und Sauter entwickelten Transfermodell spielt der Abgleich von Netzwerken aus Wissenschaft und Wirtschaft eine wesentliche Rolle. Noch wichtiger jedoch: Die Einbindung der an Innovationen beteiligten Personen.

Die von prominenten Gästen wie dem Bremer Wirtschaftssenator Ralf Nagel und dem AWI-Direktoriumsmitglied Prof. Heinz Miller eröffnete Abendveranstaltung wurde in enger Kooperation mit dem Non-Profit-Wirtschafts- und Wissenschaftsnetzwerk "idea | 2 | business" veranstaltet, das mit 5500 Mitgliedern in der Metropolregion Bremen-Oldenburg zu den größten seiner Art zählt. "Die zügige Umsetzung von Innovationen aus der Forschung in die Wirtschaft ist eine der großen Herausforderungen unserer Wissensgesellschaft, nicht nur um im Wettbewerb der Standorte bestehen zu können, sondern auch unabdingbare Voraussetzung zum Erreichen von Klimazielen und zur Befriedigung des zukünftigen Energiebedarfes", fasste Dr. Sauter die Motivation zu seiner Transferarbeit zusammen, die er auch schon auf dem "Tag der Wirtschaft" des BVMW im April 2009 während der Hannover Messe vorgestellt hatte.

Info: www.i2b.de
www.bremen.bvmw.de

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