50 Jahre Messtechnik von burster präzisionsmesstechnik Gernsbach, Murgtal

Klein beginnen - groß werden - innovativ bleiben

(PresseBox) (Gernsbach, ) Nach den Maßstäben Präzision, Qualität und Flexibilität entwickelte sich das badenwürttembergische Familienunternehmen burster in fünf Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Anbieter von Präzisionsmessgeräten, Sensoren und Systemen zur Sensorsignalverarbeitung. Auf 5000 m² werden am Standort Gernsbach bei Baden-Baden unter höchsten qualitativen Anforderungen messtechnische Komponenten und Systeme nach Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2008 produziert. Heute, 2011, ist burster nicht mehr von der Bildfläche der Messtechnik wegzudenken, aber wie hat eigentlich alles begonnen?

Klein angefangen hat "der burster" - damals - 1961. Und "der burster", das waren damals Zwei.

Hubert und Irmgard Burster hatten Mut und Vision genug, um zu zweit etwas zu beginnen, was man heute mit Fug und Recht eine weltweit operierende High-Tech-Schmiede bezeichnen kann.

Nach dem Studium der Feinwerktechnik war Hubert Burster als Entwicklungsingenieur und später als Vertriebsingenieur in verantwortlichen Positionen bei der Firma SIEMENS in Karlsruhe tätig.

Mit dem mageren Startkapital der Karlsruher Mietwohnung, einem Pkw und einer Reiseschreibmaschine wagte das Gründer-Ehepaar den Sprung ins kalte Wasser und rief 1961 die Vertriebsfirma für elektrische Präzisionsmessgeräte ins Leben.

Platznot führte zum Standortwechsel über Ettlingen nach Gernsbach, wo sich das Unternehmen 1964 endgültig ansiedelte. Schon nach kurzer Zeit führte das kontinuierliche Wachstum erneut zu akuter Raumnot. Das vorhandene Wohngebäude musste mehrfach umgebaut, jeder Quadratmeter ausgenutzt und Arbeitsplätze in die Nachbarschaft ausgelagert werden. Gleichzeitig wurde in Rastatt ein Zweigwerk für die Fertigung von Präzisions-Widerständen installiert. 1978 war es so weit. Der Grundstein zum heutigen Betriebsgebäude wurde gelegt. Schon 1979 konnte in das gelungene, harmonisch in die Landschaft eingebettete Gebäude umgezogen werden. Da man aber auch im neuen Gebäude schnell an die Grenzen der Kapazität stieß, folgte 1988 ein weiterer Bau und damit die Inbetriebnahme des heutigen Produktionsgebäudes.

Mit Matthias Burster, dem heutigen Firmeninhaber, konnte ein befähigter Nachfolger aus der Familie für die Weiterführung der Geschäfte gewonnen werden. Matthias Burster, 52 Jahre, schuf die Voraussetzungen für seine heutige Position mit dem Studium der Physik in Würzburg und USA, bevor er im Anschluss daran Erfahrungen bei der Firma Robert Bosch in Deutschland und im Ausland sammeln konnte. 1990 tritt er als Marketing- und Vertriebsleiter ins Unternehmen ein. 1994 wird ihm zusätzlich die Verantwortung für die Fertigungs- und Entwicklungsbereiche übertragen.

Sukzessive und stetig gelingt es ihm, das Unternehmen behutsam dem starken Industriewandel der letzten 20 Jahre anzupassen, neue Zielmärkte zu definieren, erfolgreich zu erschließen und das Unternehmen fit über die Jahrtausendwende zu führen. Dem Trend der Automation folgend liegt bursters Fokus heute ganz klar auf der Messtechnik in der Produktion. Hieraus sind erfolgreiche Produkte wie z.B. das Prozessüberwachungsgerät DIGIFORCE® hervorgegangen, mit dem burster seinen Kunden komplette messtechnische Lösungskonzepte von der Projektierung bis zum weltweiten Service anbieten kann.

Deutschland- und weltweit betreut burster mit Niederlassungen in Italien, Japan, China und 50 Auslandsvertretungen in wichtigen Industrieländern mehr als 7500 Kunden, denen ein innovatives und routiniertes Team bereits im Vorfeld der Kaufentscheidung intensive Applikationsunterstützung anbietet. Die Umsetzung komplexer Messaufgaben und die Integration fertigungsnaher Mess- und Prüftechnik zur Produktionskontrolle, Qualitätssicherung und Prüfmittelüberwachung gehören zum fünfzigjährigen Alltag des mittelständischen Unternehmens.

Mit seinen messtechnischen Einzelkomponenten und System-Lösungen beliefert burster schwerpunktmäßig Anwender im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automation, im Automobilbau mit Zulieferindustrie, in Elektrotechnik, Chemie- und Elektronikbranche, aber auch in vielen anderen Branchen und Zukunfts- oder Nischenmärkten wie z.B. Medizintechnik und Solartechnologie. Neben Lösungen mit Standardprodukten werden auch kundenspezifisch individuelle Konzepte realisiert. Die langjährige Erfahrung im Bau von messtechnischen Geräten und Sensoren garantiert hierbei optimale Lösungen. Damit steht burster national und international für kundenorientierte Innovation. Das beweist burster nicht zuletzt damit, dass just im Jubiläumsjahr 2011 zwei neu entwickelte Produkte für den Innovationspreis des Landes Baden- Württemberg vorgeschlagen sind.

QS-Standards und verschärfte Bestimmungen zur Produkthaftung führen zu verstärkten Forderungen bei der dokumentierten Überwachung von Mess- und Prüfmitteln. Eine zyklische

Überwachung von Mess- und Prüfmitteln schafft dabei die Voraussetzung für eine zuverlässige Qualitätssicherung. Das im Haus befindliche DAkkS-Kalibrierlabor D-K-15141-01-00 garantiert mit rückführbaren und stetig überprüften Kalibriernormalen optimale Sicherheit für den kontinuierlich wachsenden Kundenbedarf an die Einhaltung höchster Qualitätsanforderungen.

Neben seinem hohen Anspruch an die Produktqualität setzt burster auf ein sehr gutes und faires Betriebsklima, leistungsgerechte Bezahlung und Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. Technisch anspruchsvolle, eigenverantwortliche Aufgabengebiete mit Entscheidungsfreiraum und kurzen Entscheidungswegen fördern bei den Mitarbeitern Begeisterung und Spaß an der Arbeit. Seit 40 Jahren bietet burster jungen Menschen eine solide und innovative Ausbildung. 70 Auszubildende haben bislang davon profitiert und viele davon tragen seither weiterhin zum kontinuierlichen Unternehmenserfolg bei.

Weitere Infortmationen im Anhang.

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