Albers: Klimaschutz hat seinen Preis

(PresseBox) (Berlin, ) Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben heute die EEG-Umlage für das Jahr 2011 veröffentlicht. Im nächsten Jahr liegt diese bei 3,5 Cent je Kilowattstunde. Der Anteil von Wind, Sonne & Co. am deutschen Strombedarf steigt stetig. Er liegt aktuell bei mehr als 16 Prozent - zum Vergleich: Im Jahre 2000 lag er bei nur 6,3 Prozent. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, den Erneuerbaren Energien-Anteil bis 2020 mindestens zu verdoppeln. "Der dafür dringend notwendige Umbau unserer Stromversorgung ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben. Erneuerbarer Strom ist Qualitätsstrom, denn Erneuerbare Energien lösen keine externen Umweltkosten wie die fossile und nukleare Konkurrenz aus. Klimaschutz hat seinen Preis," erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, zu den neuen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber.

Durch die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien konnten allein im Jahr 2009 Umweltschäden im Umfang von 5,7 Mrd. Euro vermieden werden. 2,2 Mrd. Euro konnten eingespart werden, die ansonsten für den Import von fossiler Energie wie Steinkohle und Erdgas fällig geworden wären. Diesen Zahlen stand eine Summe der EEG-Differenzkosten in Höhe von 5,3 Mrd. gegenüber. Diese Gegenüberstellung illustriert deutlich, dass der wirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien (+ 2,6 Mrd. Euro im Jahre 2009) bei weitem die Kosten übertrifft. Bei kontinuierlichem Ausbau von Wind, Sonne und Co. in Deutschland erhöht sich dieser wirtschaftliche Vorteil der Erneuerbaren gegenüber fossilen Energieträgern.

Über die EEG-Umlage tragen alle Stromverbraucher die Mehrkosten, die durch den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien entstehen. Die Umlagesumme steigt, wenn mehr Strom aus Erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird. "Das zusätzliche Geld für den alternativlosen Ausbau der Erneuerbaren Energien ist sehr gut angelegt. Wir können keine weiteren Hypotheken zu Lasten unserer Kinder aufnehmen. Wir müssen die Energiewende heute anpacken", betonte Albers.

Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von 2.500 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Unter seinem Dach befinden sich Betreiber und Hersteller von Windenergieanlagen, Planungsbüros, aber auch Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Juristen und Förderer der Windenergie. Rund 20.000 MW der in Deutschland installierten Leistung werden durch den BWE repräsentiert. Der BWE ist die starke Stimme für den Wind in Deutschland und der Schrittmacher für eine erneuerbare Energiepolitik. Mehr über den BWE im Internet: http://www.wind-energie.de.



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