Albers: Grundsteinlegung zu Baltic 1 ist Startschuss für die Offshoreindustrie vor der deutschen Ostseeküste

(PresseBox) (Berlin, ) Heute hat Ministerpräsident Erwin Sellering den Grundstein für den Offshore-Windpark Baltic 1 gelegt. Baltic 1 liegt ca. 16 Kilometer vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in einer Wassertiefe von 18 Metern.

"Nachdem letzte Woche der Windpark alpha ventus in der Nordsee in den Echtbetrieb gegangen ist, startet nun mit Baltic 1 der erste kommerzielle Offshorepark der Ostsee", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Vor allem der langjährigen Erfahrung der wpd AG im Projekt- und Baumanagement von Windenergienanlagen ist es zu verdanken, dass Baltic 1 im Gegensatz zu alpha ventus zügig in die Umsetzung geht."

Auf einem Areal von sieben Quadratkilometern sollen im Park Baltic 1 schon von Ende 2010 an 21 Windanlagen mit einer Nabenhöhe von 67 und einem Rotordurchmesser von 93 Metern Öko-Strom erzeugen. Mit einer installierten Leistung von 48,3 Megawatt soll Baltic 1 jährlich CO2freien Strom für knapp 50.000 Haushalte erzeugen.

Die Offshore-Windenergie ist neben einem engagierten Neubau an Land und dem Repowering das dritte Standbein für den Ausbau der Windenergie in Deutschland. Bis 2020 erwartet der Bundesverband WindEnergie bis zu 10.000 Megawatt installierter Leistung in Nord- und Ostsee. "Zusammen mit dann 45.000 Megawatt installierter Leistung an Land wird der Anteil des Windstroms am Stromverbrauch von heute rund 7 Prozent auf über 25 Prozent steigen", betonte Albers.

Im europäischen Vergleich wird Deutschland auf hoher See in den nächsten zehn Jahren etwa ein Viertel der insgesamt installierten Leistung stellen, so eine Studie des europäischen Windenergieverbands EWEA. "Die europäische Gesamtschau zeigt, dass Deutschland seine weltweit führende Position bei der Windenergie an Land auch im Offshorebereich erreichen kann. Dazu müssen die Projekte in Nord- und Ostsee jetzt aber auch realisiert werden. Baltic 1 bietet der heute im Vergleich zur Windenergie an Land deutlich teureren Offshoretechnologie die Chance, Erfahrungen zu sammeln und dadurch die Kostenkurve zu senken", so Albers.

Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von 2.500 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Unter seinem Dach befinden sich Betreiber und Hersteller von Windenergieanlagen, Planungsbüros, aber auch Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Juristen und Förderer der Windenergie. Rund 20.000 MW der in Deutschland installierten Leistung werden durch den BWE repräsentiert. Der BWE ist die starke Stimme für den Wind in Deutschland und der Schrittmacher für eine erneuerbare Energiepolitik. Mehr über den BWE im Internet: http://www.wind-energie.de.


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