Streit schon vor dem "E-Mobilitätsgipfel"

E-Mobil-Fahrer dürfen nicht unter die Räder kommen

(PresseBox) (Berlin, ) .
Streit schon vor Mobilitätsgipfel in Berlin:E-Mobil-Fahrer dürfen nicht unter die Räder kommen!

Alles dreht sich um die Elektromobilität. Nach der großen Fahrzeugausstellung auf der Hannover Messe, wo sich 150.000 Besucher auf der neuen Leitmesse MobiliTec über aktuelle Hybrid- und strombetriebene Fahrzeuge informierten, startet am 3. Mai der Mobilitätsgipfel in Berlin. Allerdings mit einer Fehlzündung, denn der ADAC als mächtige Interessensvertretung der Autofahrer hat sich schon vor Beginn ausgeklinkt. Der Bundesverband Solare Mobilität e.V. (bsm) als wichtigster und mitgliederstärkster Interessensverband der E-Mobil- und Solarenergie-Nutzer wiederum sucht das Gespräch mit den Experten und wertet das riesige Publikumsinteresse als starken Ansporn für das Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Thomic Ruschmeyer (Vorsitzender des bsm) sieht ein großes Potential für die „erneuerbare Elektromobilität“ in Deutschland.

Doch der heftige Streit im Vorfeld der hochkarätigen Veranstaltung in der Bundeshauptstadt belastet das Klima und vergiftet die positive Aufbruchsstimmung. Der Münchner Automobilclub ADAC hat die Teilnahme an der Gründungsveranstaltung der Nationalen Plattform für Elektromobilität in Berlin abgesagt. Die Interessen der Verbraucher würden zu wenig berücksichtigt, kritisierte ADAD-Präsident Peter Meyer. In einem Brief an Kanzlerin Merkel begründete er die Absage damit, dass fast ausschließlich Vertreter der Industrie, Wissenschaft und Politik über die Mobilität der Zukunft diskutierten. Der bsm dagegen sucht das Gespräch mit den Fachleuten, stellt aber klare Forderungen.

Erneuerbare Energien als Fahrzeugantrieb und umweltfreundliche Verkehrssysteme – dafür engagiert sich der bsm seit 20 Jahren mit ganzer Kraft. Doch die Interessen der Elektrofahrerinnen und –fahrer dürfen auf keinen Fall unter die Räder kommen! Darin sind sich der bsm und der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) einig.

Deutschland will Leitmarkt für Elektromobilität werden. bsm und BEE unterstützen diese Absicht – allerdings fordern sie verlässliche Rahmenbedingungen (wie das Erneuerbare-Energie-Gesetz EEG) zur Förderung der umweltfreundlichen und regenerativen Antriebstechnik: eine differenzierte finanzielle Förderung nach Effizienzkriterien der unterschiedlichen Fahrzeugklassen, den Fahrstromzähler im Auto statt aufwendiger Abrechnungssysteme für „Stromtankstellen“ sowie eine langfristige Strategie für die Besteuerung von Elektro-Mobilen und weitere Anreize für technische Innovationen, um die beabsichtigte Netzintegration der strombetriebenen Fahrzeuge voranzutreiben.

„Wir hoffen, dass die Nationale Plattform Elektromobililtät das Bekenntnis der Bundesregierung zur emissionsfreien Fahrt mit erneuerbaren Energien zügig umsetzt“, betont Thomic Ruschmeyer (bsm-Vorsitzender) und macht sich damit für die Verbraucherinteressen der E-Mobil-Fahrerinnen und -Fahrer stark. So fordert der größte Interessensverband der solar- und strombetriebenen Fahrzeugnutzer u.a. eine einheitliche Kennzeichnung (wie z.B. die blaue Plakette) für umweltfreundliche und emissionsfreie Elektromobile sowie kostenlose Parkplätze für E-Fahrzeuge in den Ballungszentren und Innenstädten Deutschlands. (boro)

Bundesverband Solare Mobilität e.V.

Der Bundesverband Solare Mobilität setzt sich seit seiner Gründung Ende 1989 für umweltverträgliche Verkehrssysteme und die Nutzung solarer Energien zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft ein. Eine zukunftsfähige und postfossile Mobilität kann nur auf Basis erneuerbarer Energien geschaffen werden.

Die Kennzeichen "Solarer Mobilität" sind: geringer Energieverbrauch, kein Ausstoß von Schadstoffen, keine Lärmbelästigung und der Einsatz erneuerbarer bzw. nachhaltiger Energien.

Weitere Informationen unter
www.bsm-ev.de und www.solarmobil.net
und in der Zeitschrift "EMobile plus solar" (www.solarmobil-zeitschrift.de)

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