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Kraft-Wärme-Kopplung in der Energiewende

Kernbotschaften zur KWKG-Novelle 2015

(PresseBox) (Hannover, ) Auf der Hannovermesse hat der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) seine Kernbotschaften bekanntgegeben zu der bevorstehenden Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG 2015).

"Die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel in den kürzlich veröffentlichten Eckpunkten zum KWKG 2015 vorgeschlagene Neudefinition des KWK-Ausbauzieles und die Streichung der Zuschläge für eigengenutzten Strom aus neuen KWK-Anlagen lehnen wir ab", erklärt Berthold Müller-Urlaub, Präsident des B.KWK. Diese würden den Zubau neuer KWK-Anlagen zum Erliegen bringen.

Die KWK ist die Effizienztechnologie. Sie ist in der Lage, den politisch gewünschten weiteren Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung aus Wind und Sonne zu ermöglichen und eine Integration in die Versorgungsnetze Strom, Wärme, Kälte und Gas zu realisieren. In Verbindung mit Wärme- und Kältespeichern ist die Kraft-Wärme-Kopplung flexibel und kann strommarktorientiert ohne must-run-Problematik betrieben werden. Die KWK hebt zudem Effizienzvorteile im Wärmemarkt.

"Wir unterstützen Überlegungen im Eckpunktepapier des Bundesministers zur Anhebung der Zuschläge für nicht eigengenutzten KWK-Strom aus neuen Anlagen und auch die Einführung einer temporären Zulage für den Bestandserhalt für KWK-Anlagen, deren Existenz gefährdet ist durch die aktuellen Entwicklungen am Strommarkt und am Markt für CO2-Zertifikate", führt Müller-Urlaub weiter aus.

Die Kernbotschaften des B.KWK (http://www.bkwk.de) zur Novelle KWKG 2015 lauten:

1. Das 25 %ige Ausbauziel für Strom aus KWK unverändert beibehalten.
2. Den Neubau, die Modernisierung und die Nachrüstung von KWK-Anlagen in allen Größenklassen fördern mit modifizierten Zuschlägen.
3. Keine Diskriminierung von eigengenutztem KWK-Strom.
4. Temporäre Maßnahme zur Bestandssicherung von existenzbedrohten KWK-Anlagen.
5. Schaffung von langfristiger Planungssicherheit für den Betrieb von KWK-Anlagen.
6. Einsatz erneuerbarer Gase in KWK

"Die Förderung von flexibel eingesetzter KWK dient der Vermeidung von volkswirtschaftlich ineffizienten systematischen Stromüberschüssen und stellt einen kostengünstigen Baustein im zukünftigen Strommarkt dar", begründet Müller-Urlaub. Mit virtuellen Kraftwerken können KWK-Anlagen aller Größenklassen und unabhängig vom Einsatz in den Netzen der allgemeinen Versorgung oder im Objekteinsatz positiv und systemstabilisierend wirken.

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Über Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, u. a. KWK-Anlagenherstellern und -Betreibern sowie Energiedienstleistern. Unabhängig von der Art und Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger, setzt sich der B.KWK (http://www.bkwk.de) für die Förderung des technischen Organisationsprinzips der Kraft-Wärme-Kopplung ein. Ziel ist dabei die Effizienzsteigerung bei der Energieumwandlung durch eine umweltfreundliche, gekoppelte Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte. Der Verband wurde 2001 gegründet und zählt derzeit gut 600 Mitglieder.

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