Konjunkturprogramme ohne IT-Mittelstand?

(PresseBox) (Aachen, ) Verband kritisiert Umsetzung der öffentlichen Kreditförderung und warnt vor Bevorzugung großer Telekommunikationsunternehmen gegenüber dem IT-Mittelstand bei den Konjunkturprogrammen der Politik.

Die IT-Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren konsolidiert. Die Geschäftsmodelle sind nach den Börsenumwälzungen der Jahrtausendwende solider geworden. Jetzt aber drohen die erreichten Erfolge im Strudel der verschlechterten Wirtschaftsentwicklung und der Finanzkrise unterzugehen.

Bereits im letzten Jahr hatte der Verband IT-Mittelstand vor einer Kreditklemme gewarnt, die damals noch von der Politik bestritten wurde. Zu den Auswirkungen der Finanzkrise wurde vom VDEB unter mittelständischen IT-Unternehmen eine Umfrage durchgeführt, deren aktuelle Ergebnisse auf der Pressekonferenz vorgelegt werden. Die Unternehmen wurden u.a. zur öffentlichen Kreditförderung und ihren geschäftlichen Erwartungen befragt. Das Ergebnis ist deutlich: Viele üben Kritik an den Banken und fühlen sich über die öffentliche Kreditförderung schlecht informiert.

Auf den Wirtschaftsabschwung reagiert die Politik mit groß angelegten Konjunkturprogrammen auch für die ITK-Branche, doch nützen diese auch dem IT-Mittelstand? Auch der auf dem dritten ITGipfel beschlossene Ausbau der Breitbandnetze dient vorwiegend den großen Telekommunikationsunternehmen, während mittelständische und unabhängige Software- Produzenten das Nachsehen haben. Deswegen werden auf der Pressekonferenz alternative Vorschläge unterbreitet, denn der Verband engagiert sich nachdrücklich dafür, dass nicht nur die bereits Starken gefördert werden, sondern dass ein starker IT-Mittelstand ebenso bedeutsam für Zukunft der deutschen Wirtschaft ist.

Teilnehmer des VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.:

Dr. Oliver Grün, Vorsitzender
Rolf Chung, Verbandsreferent

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